Home / Indochina Top Bilder  Neue Bilder  Suchen  
Registrierte Benutzer
Benutzername:

Passwort:

Beim nächsten Besuch automatisch anmelden?

» Password vergessen
» Registrierung
Zufallsbild

97bthailand353
97bthailand353 (Samuel)
Koh Samui
Kommentare: 0


Samuel Degen
Stupferich.org
4utours
Trebeltal.net
Durlacher.de


Indochina

(Hits: 6243)
Unterkategorien
Laos (1480)
Die große Mehrheit der Laoten lebt noch immer so wie ihre Vorfahren: Vielerorts prägen hölzerne Pfahlbauten und saftig grüne Reisfelder das Bild, etliche Klöster und Tempel zeugen von der wichtigen Rolle des Buddhismus.

Historisch gesehen gehört Laos zu einer unruhigen Region: Im Herzen des kontinentalen Südostasiens gelegen, musste es sich jahrhundertelang gegen die Expansionsgelüste der großen Nachbarn China, Vietnam, Thailand, Birma und Kambodscha zur Wehr setzen, bevor es von den Franzosen im 19. Jahrhundert zum Anhängsel Französisch-Indochinas gemacht wurde.

Die USA überzogen das Land in den 60er und 70er Jahren mit einem Bombenkrieg, der 1975 mit der so genannten „sanften Revolution“ endete. Zwar riegelten die Kommunisten Laos in der Folgezeit hermetisch vom Westen ab, doch blieben den Laoten blutige gesellschaftliche Umwälzungen wie etwa in Kambodscha erspart. Seit dem Zusammenbruch des Ostblocks verfolgt die laotische Führung einen Reformkurs, der die Wirtschaft langsam wieder in Schwung bringt, aber bislang nicht viel daran geändert hat, dass Laos zu den unterentwickeltsten Ländern Südostasiens zählt.

Wer sich heute in den kleinen Staat am Mekong aufmacht, erlebt ein Land, das sich trotz seiner wechselvollen Geschichte eine reiche Kultur und Natur bewahrt hat. Die meisten Besucher kommen, um Luang Prabang zu sehen, die älteste intakte Tempelstadt Südostasiens. Hier zeugen mehr als 30 Klöster von der einstigen Pracht des ersten laotischen Großreiches Lane Xang. Aber Laos hat noch viel mehr zu bieten: verwitterte Kolonialarchitektur, malerische Flusslandschaften, Karstkegel und eine ethnische Vielfalt, die in Südostasien ihresgleichen suchen. In einigen der 22 Naturschutzgebiete wird seit kurzem ein sanfter Tourismus gefördert, der es Reisenden ermöglicht, bislang unberührte Natur zu erkunden.

Der fehlende Zugang zum Meer und eine schlechte Infrastruktur haben dafür gesorgt, dass Laos vom Massentourismus verschont geblieben ist. Mit seinen freundlichen Menschen, der hervorragenden Küche und der abenteuerlichen Art des Reisens ist es ein Paradies für Traveller, in dem es noch vieles zu entdecken gibt.

Quelle und Buchempfehlung: http://www.stefan-loose.de

Laos Luang Prabang, Laos - Vang Vieng, Laos Vientiane
Myanmar (763)
Was vielerorts schon in Museen verbannt wurde, ist in Myanmar (Birma) nach wie vor Bestandteil des Alltags. Oft wird das Straßenbild noch von hölzernen Oldtimer-Bussen, betagten Weltkrieg-Jeeps, beschaulichen Pferdekutschen oder knarrenden Ochsenkarren geprägt. Während in anderen Teilen Asiens immer mehr Symbole des Westens Einzug halten, bewahren die Birmanen ihre alten Traditionen: Die traditionellen Longyi-Wickelröcke sind nach wie vor das wichtigste Kleidungsstück. Frauen schminken sich mit Thanaka-Paste, stecken sich Blumen ins geflochtene Haar oder ziehen genüsslich an ihren dicken Cheroot-Zigarren, während die Männer zähneschwärzende Betelnuss kauen und sich zu allen Tageszeiten in den allgegenwärtigen Teestuben versammeln.

Reisen durch Myanmar ist jedoch nichts für Bequeme und Ungeduldige: Schlechte Wege und reparaturbedürftige Fahrzeuge können Überlandfahrten zu Abenteuertrips werden lassen. Manche Unterkunft hat ihren Namen nicht verdient und öfter als man denkt steht man völlig im Dunkeln, weil wieder einmal der Strom ausgefallen ist. Dann kann der ratternde Generator so manche Nachtruhe stören… Doch die touristische Infrastruktur wird stetig verbessert. Immer mehr Resorts und komfortable Schiffe locken auch luxusverwöhntes Publikum an.

Das Land des sanften Lächelns ist aber auch das Land geächteter Diktatoren: Kein Reiseziel Südostasiens ist so umstritten oder derart häufig das Ziel von Boykott-Aufrufen und Sanktionen wie Myanmar. Auf den ersten Blick kaum sichtbar, hält das Militär die Bevölkerung schon seit mehr als vier Jahrzehnten eisern im Griff. Deshalb appellieren die charismatische Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi und viele Menschenrechtsgruppen an die Touristen, nicht zu kommen. Durch den Boykott erhoffen sie sich, dass die Junta sich der Demokratie öffnet. Eine Rechnung, die bisher nicht aufgegangen ist.

Andere Regimekritiker und die meisten Einheimischen freuen sich über jeden Besucher, da die umfassende Isolierung des Landes dadurch wenigstens etwas durchbrochen wird. Myanmar ist eines der ärmsten Länder Asiens, das immer mehr den Anschluss an die aufstrebenden Nachbarstaaten verliert. Für viele ist der Fremdenverkehr die einzige wirtschaftliche Perspektive: Als Besitzer von Gästehäusern, Restaurants oder Souvenirständen, als Zimmermädchen, Kellner, Chauffeur oder Reiseleiter ernähren sie sich und ihre Familien. Ein Jobverlust hätte fatale Folgen. Nicht zu leugnen ist indes auch, dass das Regime mitunter kräftig am Tourismus verdient – sei es durch eigene Geschäfte, Bestechungsgelder oder offizielle Abgaben.

Wie in jedem Land wird der Tourismus auch in Myanmar seine Spuren hinterlassen. Unser aller Verhalten wird das Leben dort beeinflussen.

Quelle und Buchempfehlung: www.stefan-loose.de

Myanmar Inle See, Myanmar Mandalay, Myanmar Bagan, Myanmar Yangon
Vietnam (3177)
Von Hanoi über die Halong Bucht, Hue, Danang, Hoi An, Nha Trang und weiter über Saigon nach Can Tho im Mekong Delta führte uns diese eindrucksvolle Reise.
Die immer noch von den unendlichen brutalen Kriegen beeindruckten Vietnamesen zeichnen sich durch eine unvergleichliche Liebenswürdigkeit aus.

Samuel Degen
------------------------------------------------------

Seit der nach der Wiedervereinigung von Nord- und Südvietnam 1975 eingeführte kompromisslose wirtschaftliche Zentralismus 1986 durch eine sozialistische Marktwirtschaft ersetzt wurde, ist die Nation von einer fieberhaften Handelstätigkeit ergriffen. Doi Moi, Vietnams Entsprechung zur Perestroika, hat durch die Liberalisierung privaten Unternehmertums eine Art Wiedergeburt Vietnams eingeleitet. Deutlich abzulesen ist dies an schicken neuen Einkaufszentren, Designerboutiquen, lebendigen Straßenmärkten und dem boomenden Warenverkehr mit China.

Doch die Medaille hat auch eine Kehrseite: Für einen Großteil der Bevölkerung ist das Leben auch weiterhin sehr hart. Durch die Übernahme marktwirtschaftlicher Verhältnisse wurden die Unterschiede zwischen Arm und Reich immer größer. Das monatliche Durchschnittseinkommen der Stadtbewohner überschreitet selten US$50, während die Arbeiter in den ärmsten Provinzen mit nur US$15 pro Monat über die Runden kommen müssen – ein Unterschied, der die wachsende Kluft zwischen dem städtischen und ländlichen Vietnam deutlich vor Augen führt.

Ein ähnlich krasser Gegensatz herrscht zwischen dem Norden und dem Süden, ein tiefer psychologischer Graben, der bereits lange vor dem Vietnamkrieg existierte und tief in der vietnamesischen Kultur verwurzelt ist. Die Bewohner des Nordens gelten als zurückhaltend, sparsam und gesetzestreu, während ihre südlichen Landsleute eher als weltmännisch, dynamisch und geschäftstüchtig betrachtet werden. Diese Verschiedenheit spiegelt sich nicht zuletzt auch im wirtschaftlichen Gefüge wider: Der Süden ist Vietnams Wirtschaftsmotor, die Beschäftigungsraten und die Durchschnittslöhne sind dort höher, und Ho-Chi-Minh-Stadt ähnelt in seinem zunehmend von glitzernden Fassaden geprägten Stadtbild eher Bangkok und Singapur als Hanoi.

Viele Touristen begnügen sich damit, ihren Vietnambesuch auf Hanoi, Ho-Chi-Minh-Stadt sowie einige andere wichtige Zentren dazwischen zu beschränken. Die Anziehungskraft der Städte mag groß sein, aber am meisten beeindruckt doch die traumhafte Landschaft: die mächtigen Deltas des Roten Flusses und des Mekong, wo man die Reisfelder, Libellen, Bauern mit konischen Hüten und Büffel findet, die das klassische Vietnam-Bild ausmachen; die Ha Long-Bucht mit ihrem Labyrinth von Kalksteininseln, die aus dem Golf von Tonkin aufragen; und immer besser zugängliche Nationalparks, die einen unglaublichen Reichtum an Pflanzen- und Tierarten bergen. Daneben erwarten Besucher, die unternehmungslustig genug sind, in die abgelegenen Hochlandregionen von Zentral- und Nordvietnam vorzudringen, kunstvolle Trachten, jahrhundertealte Bräuche und kommunale Langhäuser der hier lebenden Bergvölker.

Aus touristischer Sicht ist der momentane Zeitpunkt für einen Besuch in Vietnam wie geschaffen: Nicht nur wegen der mitreißenden Lebendigkeit und optimistischen Stimmung, sondern auch um mit eigenen Augen ein Land mitten im Umbruch zu erleben.
Quelle und Buchempfehlung: www.stefan-loose.de

Saigon - Stadtrundfahrt, Saigon - Präsidenten Palast, Saigon - Tunnel von Chu Chi, Nha Trang, My Son, Kriegsmuseum in Saigon, Hue, Hoi An, Der heilige Stuhl der Cao Dai, Hanoi, Halong Bay, Danang - Marble Mountains, Mekong Delta - Can Tho, Hanoi - Zitadelle Co Loa
Kambodscha (406)
1-wöchige Kurzreise im Jahre 2002 nach Kambodscha zum "Far East Meeting" mit Kollegen.
So beeindruckend die Tempelanlagen von Ankor einerseits, so schockierend die Eindrücke von den Killing Fields und dem Konzentrationslager Tuol Sleng in Phnom Penh andererseits.
Das Pol Pot Regime folterte und ermordete ab 1975 1/3 der Gesamtbevölkerung.
Eine Brille reichte, um als gebildeter Systemgegner des kommunistisch-primitivistischen Bauernregimes entlarvt und verschleppt zu werden.
Als Günstling seines Vorbildes Maos in China, dem die europäische Linke damals auch noch zujubelte und somit den Rücken freihielt, konnte er dessen Ideen auch in Kambodscha leider aufs brutalste umsetzen. Die Nachfolgepartei der SED in der DDR, nun bundesweit als die "Die Linke" aktiv, rechtfertigt bis heute noch den Massenmörder Mao und damit auch seine unbeschreiblich grausamen Taten, und das mitten in Deutschland.
Hier ein kurzer Foto Überblick über die Sehenswürdigkeiten rund um Siem Reap wie: Angkor Wat, Bergtempel Bakheng, Angkor Thom, Bayon, Ta Phrom, Banteay Srei und den See Tonle Sap.
Weiter südlich in und um Phnom Penh der Königspalast, die Silberpagode sowie einige Stadtimpressionen.
Nicht zuletzt die schrecklichen Tatorte der mörderischen Roten Khmer wie Tuol Sleng (Genozid Museum) und die Killing Fields.

Leider taugte das auf dieser Reise von mir verwendete Diamaterial von Fuji gar nichts. Obwohl trocken und dunkel gelagert, waren die Dias im Winter 2006/ 2007, als ich sie einscannte, fast alle schwarzgrün und bereits unscharf.
Durch böse Trickserei mit Photoshop Elements konnte ich die Scans (hochwert gescannt mit DigitDia 4000 von Reflecta mit 3600dpi) zumindest soweit aufpäppeln, dass man sie hier zeigen kann.

Samuel Degen
-----------------------------------------
Angesichts seiner geringen Größe weist Kambodscha eine überraschende Vielfalt an Geländeformen und Landschaften auf. Für die klassische Szenerie des vorwiegend flachen, landwirtschaftlich ausgerichteten Staates sorgen die Reisfelder, obwohl es auch bedeutende Hochlandgebiete und, im Zentrum des Landes, den riesigen Tonle Sap gibt, den größten Süßwassersee Südostasiens. Im Osten des Landes bildet der mächtige Mekong eine natürlich Trennlinie zum gebirgigen, dicht bewaldeten Nordosten. Auch der Südwesten ist gebirgig und weitgehend von Dschungelgebieten überzogen; der Südosten wiederum wird regelmäßig durch die über die Ufer tretenden Fluten des Mekong und dessen Schwesterfluss Bassac überschwemmt.

Die natürliche Schönheit und das reiche Kulturerbe Kambodschas wurden in den vergangenen Jahrzehnten auf tragische Weise vom Regime der fanatischen Roten Khmer überschattet.

In den 70er Jahren missbrauchten die Roten Khmer ihre Machtstellung zum Massenmord an der eigenen Bevölkerung, die anschließend noch bis 1998 unter einem fortwährenden Guerillakrieg zu leiden hatte. Inzwischen ist das gesamte Land befriedet, doch die Infrastruktur liegt am Boden und es herrscht akuter Fachkräftemangel, was mit Schlaglöchern übersäte Stadtstraßen, zerstörte Gebäude und der entsetzliche Zustand mancher Überlandverbindungen bezeugen. Viel bleibt zu tun, um Kambodscha wieder auf die Beine zu stellen, und es wird noch einige Zeit verstreichen, bis sich der Lebensstandard der Bevölkerungsmehrheit spürbar verbessert.

Seit auch die letzten Roten Khmer Ende der 90er Jahre aus dem Dschungel gekommen sind, ist das Land zum Mekka für Entdecker geworden.
Quelle: www.stefan-loose.de

Taiwan (206)
Taipeh


Gefunden: 0 Bild(er) auf 0 Seite(n). Angezeigt: Bild 0 bis 0.

In dieser Kategorie sind keine Bilder vorhanden.




Bilder pro Seite: 

 

 

RSS Feed: Indochina (Neue Bilder)

Template by rustynet.de
Powered by 4images 1.7.11 Copyright © 2002 4homepages.de