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Sigiriya
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Samuel Degen
Stupferich.org
4utours
Trebeltal.net
Durlacher.de


Myanmar

Was vielerorts schon in Museen verbannt wurde, ist in Myanmar (Birma) nach wie vor Bestandteil des Alltags. Oft wird das Straßenbild noch von hölzernen Oldtimer-Bussen, betagten Weltkrieg-Jeeps, beschaulichen Pferdekutschen oder knarrenden Ochsenkarren geprägt. Während in anderen Teilen Asiens immer mehr Symbole des Westens Einzug halten, bewahren die Birmanen ihre alten Traditionen: Die traditionellen Longyi-Wickelröcke sind nach wie vor das wichtigste Kleidungsstück. Frauen schminken sich mit Thanaka-Paste, stecken sich Blumen ins geflochtene Haar oder ziehen genüsslich an ihren dicken Cheroot-Zigarren, während die Männer zähneschwärzende Betelnuss kauen und sich zu allen Tageszeiten in den allgegenwärtigen Teestuben versammeln.

Reisen durch Myanmar ist jedoch nichts für Bequeme und Ungeduldige: Schlechte Wege und reparaturbedürftige Fahrzeuge können Überlandfahrten zu Abenteuertrips werden lassen. Manche Unterkunft hat ihren Namen nicht verdient und öfter als man denkt steht man völlig im Dunkeln, weil wieder einmal der Strom ausgefallen ist. Dann kann der ratternde Generator so manche Nachtruhe stören… Doch die touristische Infrastruktur wird stetig verbessert. Immer mehr Resorts und komfortable Schiffe locken auch luxusverwöhntes Publikum an.

Das Land des sanften Lächelns ist aber auch das Land geächteter Diktatoren: Kein Reiseziel Südostasiens ist so umstritten oder derart häufig das Ziel von Boykott-Aufrufen und Sanktionen wie Myanmar. Auf den ersten Blick kaum sichtbar, hält das Militär die Bevölkerung schon seit mehr als vier Jahrzehnten eisern im Griff. Deshalb appellieren die charismatische Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi und viele Menschenrechtsgruppen an die Touristen, nicht zu kommen. Durch den Boykott erhoffen sie sich, dass die Junta sich der Demokratie öffnet. Eine Rechnung, die bisher nicht aufgegangen ist.

Andere Regimekritiker und die meisten Einheimischen freuen sich über jeden Besucher, da die umfassende Isolierung des Landes dadurch wenigstens etwas durchbrochen wird. Myanmar ist eines der ärmsten Länder Asiens, das immer mehr den Anschluss an die aufstrebenden Nachbarstaaten verliert. Für viele ist der Fremdenverkehr die einzige wirtschaftliche Perspektive: Als Besitzer von Gästehäusern, Restaurants oder Souvenirständen, als Zimmermädchen, Kellner, Chauffeur oder Reiseleiter ernähren sie sich und ihre Familien. Ein Jobverlust hätte fatale Folgen. Nicht zu leugnen ist indes auch, dass das Regime mitunter kräftig am Tourismus verdient – sei es durch eigene Geschäfte, Bestechungsgelder oder offizielle Abgaben.

Wie in jedem Land wird der Tourismus auch in Myanmar seine Spuren hinterlassen. Unser aller Verhalten wird das Leben dort beeinflussen.

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Myanmar Inle See (114)
Der Inle-See ist ein Süßwassersee im Shan-Staat in Myanmar. Er ist bekannt durch seine Einbeinruderer und schwimmenden Dörfer und Gärten. Das Leben dieser Menschen ist völlig auf den See ausgerichtet.

Der See hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von circa 22 km und eine Ost-West-Ausdehnung von maximal 10 km. Der See liegt auf 875 m über Normalnull und hat eine Oberfläche von durchschnittlich 12.000 Hektar.

Innerhalb des Sees und am Seeufer gibt es insgesamt 17 Dörfer, welche überwiegend von der Intha-Bevölkerung bewohnt sind. Die Häuser sind auf Pfählen gebaut. Insgesamt wohnen hier 70.000 Menschen.

Die Bevölkerung baut Gemüse, Früchte und Blumen an. Viele der Kulturen werden auf schwimmenden Feldern bestellt. Basis dieser schwimmenden Felder ist eine sehr fruchtbare feste Masse bestehend aus Sumpf, Erde und Wasserhyazinthen, die mittels Bambuspfählen am Seeboden befestigt sind.

Die Fortbewegung in den schmalen Kanälen der Ortschaften, auf den Feldern sowie in Ufernähe erfolgt in schmalen Kanus. Typisch für den See ist die hier angewendete Bein-Rudertechnik. Der Rudernde steht am Heck des Bootes. Werden die Hände beispielsweise beim Fischen benötigt, so wird ausschließlich mit dem Bein gerudert, indem das Ruder mit dem Bein eingeklemmt wird. Für große Strecken auf dem See sind heute jedoch nur die größeren Boote mit Außenbordmotor erlaubt.

Seit 1985 ist der Inle-See offizielles Vogelschutzgebiet.

Der See gehört zur Verwaltungseinheit von Nyaung Shwe mit circa 130.000 Einwohnern. Die Hauptstadt der Verwaltungseinheit ist der gleichnamige Ort Nyaung Shwe.

Sehenswürdigkeiten:

* Ywama: Ort in der Mitte des Sees. Hier gab es einen schwimmenden Markt. Man kann hier und in der Umgebung viele Handwerksbetriebe wie Silberschmieden, Webereien, Holzschnitzer und Cheroot-Manufakturen besichtigen.
* Phaung Daw U Pagode: Diese Pagode beherbergt fünf Buddhafiguren, die alljährlich im Rahmen des Phaung Daw U Festes in der königlichen Barke von Dorf zu Dorf gefahren werden.
* Nga Phe Kyaung Kloster: Ein 160 Jahre altes Kloster. Als Attraktion gibt es hier von Mönchen dressierte Katzen, welche durch kleine Reifen springen. Aus diesem Grund wird das Kloster auch Monastery of The Jumping Cats genannt.

weiterlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Inle-See

Myanmar Mandalay (193)
Mandalay ist eine Stadt im Zentrum von Myanmar (Birma / engl. Burma) an einer Biegung des Irawadi-Flusses (engl. Irrawaddy), mit knapp 1 Mio. Einwohnern zweitgrößte Stadt des Landes. Mandalay besitzt einen internationalen Flughafen, den Mandalay International Airport (Mandalay Chanmyathazi Airport). Verbindungen bestehen nach Yangon (Rangun) per Straße, Eisenbahn und Schiff.

Mandalay liegt am Irrawaddy-Fluss rund 716 Kilometer nördlich von Yangon. Mandalay wurde von König Mindon 1857 in freiem Gelände am Ufer des Irrawaddy errichtet nach einer alten Prophezeiung, dass an dieser Stelle zum 2400. Jubiläum des buddhistischen Glaubens eine Stadt entstehen würde.

Von 1857 bis 1885 diente Mandalay als letzte Hauptstadt des birmanischen Königreichs. Aufgrund astrologischer Berechnungen hatte Mandalay Amarapura als politisches Zentrum Birmas abgelöst. Nach der Eroberung Mandalays am 28. November 1885 und der Plünderung des Königspalastes durch britische Truppen wurde König Thibaw Min nach Indien ins Exil deportiert und die Hauptstadt nach Rangun verlegt. Im Zweiten Weltkrieg wurde Mandalay bei Kämpfen zwischen der japanischen Armee und Briten weitgehend zerstört, der Königspalast in Schutt und Asche gelegt. Ende der 1990er ließ die Militärregierung unter anderem auch durch den Einsatz von Zwangsarbeit die alten Königspalastanlagen wieder aufbauen.

Heute ist Mandalay die Hauptstadt der gleichnamigen Verwaltungseinheit Mandalay-Division.

Sehenswürdigkeiten:

Pagoden:

* Eindawya Pagode
* Mahamuni Pagode
* Kuthodaw-Pagode
* Kyauktawgyi Pagode
* Sandamuni Pagode
* Set Kya Thiha Pagode
* Shwe Kyi Myint Pagode

Buddhistische Klöster :

* Atumashi Kyaung
* Shwe In Bin Kyaung
* Shwenandaw Kyaung

weitere Sehenswürdigkeiten:

* Handwerksbetriebe
* Königspalast (Rekonstruktion)
* Mandalay-Berg
* Die Aufführungen der Moustache Brothers Par Par Lay, Lu Zaw und Lu Maw

weiterlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Mandalay

Myanmar Bagan (255)
Bagan [bəgàn] (birmanisch Bild:Bagan in Burmese script.png) ist eine historische Königsstadt in Birma mit über zweitausend erhaltenen Sakralgebäuden aus Ziegelstein. Der von Tempeln bestandene Bereich erstreckt sich über ca. 36 km² in einer versteppten Landschaft und bildet eine der größten archäologischen Stätten Südostasiens. Bagan liegt in der heutigen Mandalay-Division, 155 km südwestlich von der Hauptstadt Mandalay am Ostufer des Irrawaddy, auf halbem Weg zwischen dessen Quelle und der Mündung in den indischen Ozean.

Das Königreich, dessen Herrschaftszentrum Bagan für ca. 430 Jahre war, bildete das erste vereinte Reich im heutigen Birma. Die frühe Geschichte Bagans ist in Einzelheiten umstritten. Trotz vieler Phasen der Instabilität vor dem 11. Jahrhundert durch Thronstreitigkeiten und Dynastiewechsel wurde Bagan durch seine ausgesprochen günstige Lage am Irrawaddy, an dem sich Handelswege aus China und Indien trafen, schon Mitte des 9. Jahrhunderts zum zentralen Ort Oberbirmas. Die Stadt wurde 849 vom König mit einer Mauer umgeben. Schon zu dieser Zeit begannen sich der aus Indien kommende Tantrismus oder Vajrayana-Buddhismus und der einheimische Schlangenkult zu mischen. In der Nähe der ehemaligen Stadtmauer wurden zwei geschlossene Siedlungen indisch-bengalischer Einwanderer aus dem 9./10. Jh. ausgegraben.

Die Herrscher von Bagan knüpften ihre Macht eng an den buddhistischen Glauben. Dessen Symbolik für ihren Machterhalt nutzend, gestalteten sie den Grundriss des Stadtzentrums von Bagan zum Abbild des Zentrums des buddhistischen Kosmos um. Das heute durch das Mäandrieren des Irrawaddy zerstörte Quadrat stand für den Götterberg Meru. In neun Felder unterteilt, stellen die acht äußeren Teile die bis dahin bekannten acht Planeten des Sonnensystems dar. Das neunte, das zentrale Feld, ist in der buddhistischen Mythologie für Gautama Buddha selbst reserviert. Hier erbaute König Anawrahta seinen Palast und den Mahabodhi-Tempel.

Der Theravada-Buddhismus ist auch die treibende Kraft für die flächenhafte Entwicklung der Stadt. Wie im Wettlauf um die Gunst der Götter wurden, ohne die immensen Kosten in Betracht zu ziehen, Tempel, Pagoden und Klöster aus der anstehenden Tonerde erbaut und mit Sandstein, glasierten Tafeln und Stuck verziert. Nur so ist die große Anzahl sakraler Gebäude zu erklären, die in nur zweihundert Jahren entstanden. Dass das Ruinenfeld von Bagan heute so weitläufig wirkt, ist der Tatsache geschuldet, dass nur Sakralbauten aus Stein errichtet wurden. Der Bau von Wohnhäusern erfolgte hingegen aus weniger zeitbeständigen Materialien wie Holz und Bambus und hatte die Versteppung des Umlandes von Bagan zur Folge.

Nach der Nominierung Bagans im Juni 2002 als mögliche erste Weltkulturerbestätte in Birma durch die UNESCO muss das Regime der Generäle auch in internationalem Kontext gesehen werden. Die UNESCO betrachtet die begonnenen und bereits fertig gestellten Arbeiten aus denkmalpflegerischen Gesichtspunkten sehr kritisch. Sie übt deshalb Druck auf die Verantwortlichen in Birma aus. Eine offizielle Reaktion der Regierung auf die kritischen Stimmen aus den Vereinten Nationen gab es bislang nicht. Für die Regierenden in Pyinmana liegt in den Verhandlungen mit der UN-Behörde schon ein Wert an sich – ganz unabhängig von deren Inhalt. Nach Jahren der Abschottung kann sie die Gespräche im Inland als gelungene Diplomatie verkaufen. In Anbetracht der mangelnden Kooperationsbereitschaft von Birmas Regime scheint das Ziel der Vereinten Nationen, in Birma einen Denkmalschutz nach UN-Richtlinien zu verwirklichen, kurzfristig nicht durchsetzbar. Mit den begonnenen Verhandlungen ist jedoch die Hoffnung verbunden, langfristig die Erhaltung dieses Weltkulturerbes in Bagan zu erreichen.

weiterlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Bagan

Myanmar Yangon (201)
Rangun (offiziell Yangon [jaŋˈgʊn], englisch Rangoon) war die Hauptstadt von Myanmar (Birma) und ist mit 4.477.638 Einwohnern in der eigentlichen Stadt und 5.990.318 in der Agglomeration (Stand 1. Januar 2005) die größte Stadt des Landes, um die sich auch die meiste Industrie konzentriert. Seit November 2005 ist Pyinmana Naypyidaw Regierungssitz und Hauptstadt Myanmars.

Bis 1755 hieß die Stadt Dagon und gehörte zum Reich der Mon. Ihre Ursprünge gehen auf das 5. Jahrhundert v. Chr. zurück. Nach der Unterwerfung aller Städte der Mon durch den birmanischen König Alaungphaya erhob dieser das Städtchen im Jahre 1755 zur Hauptstadt des birmanischen Reichs. Er benannte es um in Yangon, was übersetzt 'Ende des Streits' bedeutet.

Im Jahre 1824 wurde Rangun von Großbritannien erobert, das zwei Jahre später seinen Herrschaftsanspruch wieder abtrat. Die Stadt entwickelte sich ab Ende des 19. Jahrhunderts zu einer modernen Gemeinde, nachdem sie nach dem zweiten britisch-birmanischen Krieg 1852 erneut unter britische Herrschaft gekommen war.

Im Jahre 1930 wurde Rangun durch ein Erdbeben und die nachfolgende Flutwelle weitgehend zerstört. Am 8. März 1942 wurde die Stadt im Verlauf des Zweiten Weltkrieges von der japanischen Armee besetzt. Als Birma 1948 die Unabhängigkeit von Großbritannien erlangte, wurde Rangun Hauptstadt des Landes.

Von 1954 bis 1956 fand in Rangun das sechste buddhistische Konzil der Theravada-Tradition statt.

Am 9. Oktober 1983 starben bei einem Bombenanschlag im Norden von Rangun 19 Personen, darunter vier Kabinettsmitglieder aus Südkorea. Bei den Toten handelte es sich um Kim Jae Ik, Suh Sook Joon, Hahn Pyong Choon und Außenminister Lee Bum Suk. Nach Untersuchungen wurde Nordkorea offiziell beschuldigt den Anschlag verübt zu haben.

Am 8. August 1988 gipfelten monatelange Unruhen (8888 Uprising) wegen der Wirtschaftspolitik des Militärs unter Führung von General Ne Win in der gewaltsamen Niederschlagung von Protesten in Rangun mit mehreren tausend Toten. Ein neues Militärregime unter General Saw Maung etablierte sich als Staatsrat für die Wiederherstellung von Recht und Ordnung (SLORC).

1989 wurde der englische Kolonialname Rangun (Rangoon) wieder in Yangon umbenannt.

Als 1990 bei demokratischen Wahlen die oppositionelle Nationale Liga für Demokratie (NLD) einen Erdrutschsieg errang, wurden die Wahlen vom Militärregime für ungültig erklärt, und es kam in Rangun zu einer blutigen Niederschlagung von friedlichen Studentenprotesten. Das Regime blieb an der Macht.

Am 7. November 2005 gab Informationsminister General Kyaw Hsan bekannt, dass am Vortag damit begonnen wurde, alle Ministerien und sonstigen Regierungsbehörden aus Rangun nach Pyinmana zu verlegen, und Pyinmana somit ab Dezember 2005 der neue Regierungssitz des Landes sein würde.
Im August 2007 formierten sich Protestkundgebungen in Rangun, zunächst angeführt von buddhistischen Mönchen und Nonnen, denen sich bald auch Zivilisten anschlossen. Am 24. September wurden bereits über 100.000 Demonstranten gezählt. Anders als in der Vergangenheit schritt die Militärführung zunächst nicht ein, doch am 25. September begann sie gegen die Demonstranten vorzugehen. Nach offiziellen Angaben kamen zehn Menschen ums Leben, darunter ein japanischer Journalist. Inoffizielle Beobachter sprachen von bis zu 200 Toten. Mehrere hundert Menschen wurden verletzt. Soldaten stürmten zahlreiche Klöster in Rangun. Weiterhin wurden Oppositionspolitiker im ganzen Land verhaftet. Insgesamt soll es hunderte Festnahmen gegeben haben. Vier Tage später erklärte die Militärjunta schließlich die Revolte als zerschlagen und beendet.

weiterlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Rangun



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