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| Türkei |
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Die Türkei hat etwa 75 Millionen Einwohner und eine Fläche von rund 800.000 km². Die Hauptstadt der Türkei heißt Ankara und hat fast drei Millionen Einwohner. Die größte und interessanteste Stadt ist jedoch Istanbul. Hier wohnen über acht Millionen Menschen.
Rund drei Viertel der türkischen Bevölkerung lebt in Städten. Das Land ist bergig, so dass man beim Baden immer ein schönes Panorama mit den Bergen im Hintergrund hat. Wegen des warmen Klimas am Mittelmeer ist die Türkei ein sehr beliebtes und dennoch preiswertes Urlaubsziel.
Die Türken sind ein sehr freundliches und aufgeschlossenes Volk. Besonders die Menschen, die in den Städten wohnen und vom Tourismus leben, sind den Fremden gegenüber tolerant. Die auf dem Land lebenden Menschen sind etwas zurückhaltender. Sie sind Fremden gegenüber ziemlich scheu, schotten sich ab und wollen unter sich bleiben.
Da gerade diese Leute aus den ländlichen und damit ärmeren Gegenden der Türkei als Gastarbeiter ins Ausland gegangen sind, hat man in Deutschland oft ein falsches Bild vom türkischen Volk und seiner Mentalität. Wer einmal in der Türkei Urlaub gemacht hat, kann sich von der dortigen Gastfreundschaft selbst überzeugen.
Wie in allen südlichen Ländern üblich, sind die Leute in der Türkei etwas langsamer. Man sollte sich daran gewöhnen und einfach ruhig abwarten. Es wird als äußerst unhöflich empfunden, wenn man sich beim Warten aufregt oder sogar beginnt, lautstark zu schimpfen.
Etwa 99 Prozent der türkischen Bevölkerung sind Moslems. Dennoch ist der Islam seit 1928 nicht mehr die offizielle Staatsreligion. In staatlichen Einrichtungen sind religiöse Verhaltensweisen daher eher unerwünscht. Auch in den Touristenzentren wird die Religion häufig nicht in allzu strengen Regeln gelebt. Auf dem Lande sieht das noch anders aus, hier ist man mit der Einhaltung der religiösen Vorgaben wesentlich strenger. In der Türkei findet man eine Mischung aus der orientalischen und der westlichen Kultur. Aus dem Orient stammt beispielsweise der bei den Touristen gern gesehene Bauchtanz. Verglichen mit anderen nahöstlichen Staaten hat man sich in der Türkei der westlichen Kultur aber schon stark angenähert.
Inzwischen ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Türkei. Traditionell war der Export von landwirtschaftlichen Produkten äußerst wichtig. Heute zählen auch der Export von Textilien und anderen in der Türkei hergestellten Produkten sowie der Dienstleistungssektor zu den wesentlichen Wirtschaftsfaktoren des Landes.
Bei der Wahl seiner Kleidung ist man wegen der Toleranz der türkischen Bevölkerung eigentlich sehr frei. Man sollte aber darauf achten, dass man nicht allzu spärlich bekleidet ist. Einen nackten Oberkörper sowie lediglich mit Bikini oder Badehose bekleidete Leute sieht man nicht allzu gern, besonders nicht in religiösen Einrichtungen. Auch auf "oben ohne" sollte man außerhalb der Hotelstrände unbedingt verzichten. FKK ist generell verboten.
Für das leibliche Wohl der Besucher ist mit zahlreichen Restaurants gesorgt. Bei dem schmackhaften und gesunden türkischen Essen kommt man voll auf seine Kosten. Um überflüssige Pfunde zu vermeiden, hat man tagsüber die Möglichkeit, verschiedene Wassersportarten zu betreiben. Sowohl zum Wasserskifahren, Segeln, Surfen, Tauchen als natürlich auch zum Baden und Schwimmen hat man ausreichend Gelegenheit.
Schließlich ist der Besuch in einem Hamam sehr zu empfehlen. In solch einem typisch türkischen Bad kann man bei heißen Dämpfen schwitzen und sich anschließend abkühlen und entspannen. Oft gibt es einen Bademeister, der die Gäste abseift, mit einer Bürste abscheuert und auf Wunsch auch massiert. Tipp: Wer auf seine Urlaubsbräune Wert legt, sollte den Besuch im Hamam am Anfang des Urlaubs einplanen, da bei der Wasch- und Bürstenprozedur die Bräune verloren geht.
Quelle: http://www.tuerkei.citysam.de/info.htm (Hits: 572)
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Türkei -80er Jahre- >>Bildband “Türkei - Zeugen der Antike”
Fast 2 Jahre harter Arbeit vor Ort waren notwendig, um meinen künstlerisch wichtigsten Bildband zu erarbeiten.
Unter widrigsten Bedingungen, von Istanbul bis zu den Grenzen der UDSSR, Iran, Irak und Syrien führte mich der steinige Weg - meist in meinem klapprigen VW Bus.
Verhaftungen, Bedrohungen, aber auch liebenswürdigste Gastfreundschaft wechselten sich, wie auch des Wetter zwischen plus und minus 40 Grad, ab.
Herausgekommen ist ein sehr anspruchsvoller Bildband.
Mit Texten aus dem Alten Testament, von Homer, Goethe, Hölderlin, Walter Jens, Peter Bamm und vielen anderen entführt das Buch den Betrachter in den Glanz längst versunkener sagenhafter Reiche.
Tausende unersetzlicher Fotos aus dieser Arbeit habe ich archiviert.
http://www.samueldegen.de/html/meine_bucher.html
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Fotos vom Okt./ Nov. 2007 - IONIEN - ALLGEMEINER ÜBERBLICK:
Didyma, Milet und Priene waren die drei wichtigsten Städte Ioniens im Altertum. Ionien diente in Anatolien (griech. anatole = Morgenland = Kleinasien) jahrhundertelang als Wiege für die verschiedensten Kulturen. Es war Mittelpunkt zwischen Ost und West, was für die Wirtschaft des Gebietes von sehr großer Bedeutung ist.
Die ionischen Städte entwickelten sich aufgrund der fruchtbaren Erde, bewässert vom Mäander und Kaistros. Ebenfalls trugen das milde Klima und die leicht zu beschützenden und zu Handel geeigneten Häfen zu einer starken Entwicklung bei. Aus gleichen Gründen haben die Städte viele Überfälle erleiden müssen und bildeten Gebiete, die von Einwanderern sehr gesucht waren. Um sich vor den Überfällen und Einwanderern zu schützen, gründeten die wichtigsten jonischen Städte, zu denen sich auch Milet und Priene zählten, einen religiösen und politischen Bund, den sie " Panionion " nannten (auch Izmir).
Die ionischen Städte haben sowohl in wirtschaftlicher als auch in kultureller Hinsicht mit der Solidarität dieses Bundes eine große Entwicklung gezeigt. Sie erreichten in den Jahren 600-545 vor Chr. in jeder Hinsicht den Höhepunkt und interessierten sich für Architektur, Bildhauerkunst, gleichzeitig auch für Philosophie und Naturwissenschaften. Das wissenschaftliche Denken entwickelte sich, später auch die Philosophie z.B. unter den Philosophen aus Milet. Man sah, dass die Erklärungen der Mythologie hinsichtlich sozialen und politischen Themen mit den Ereignissen nicht im Einklang standen, was den Glauben an mythologischen Erklärungen bezüglich Universum und Naturereignissen erschütterte. Aus diesem Grund suchten die ionischen Philosophen Antwort auf die Fragen, wie: "Wenn nun die Ereignisse im Universum nicht mit Wunsch und Verfügung der Götter entstehen, was ist dann die Realität, die die Grundlage für diese Ereignisse bildet? Was ist dann der Ursprung, die Hauptmaterie des Universums, das sich von selbst gebildet hat?" Antworten wurden mit Objektivität und Physik gesucht. Also entwickelten sich nicht nur Handel und Gewerbe, das einen stetigen Aufschwung hatte. Infolge der politischen und wirtschaftlichen Stärke erlebte die hellenische Kultur eine Blütezeit, insbesondere in Ionien, wo die griechische Philosophie mit den Werken von Thales, Anaximander und Anaximenes ihre Anfänge nahm.
546 vor Chr. geriet Ionien unter die Herrschaft der Perser. Dies bedeutete eine tyrannische Verwaltung der ionischen Städte verbunden mit der schweren Last der persischen Zollsteuern und Gebietsverlusten der Kolonien, die Ionien mit starker Flotte eroberte (Thrazien, Meeresengen, Küstengebiete des Marmara und Schwarzen Meeres). Es gab aber auch weise und volksfreundliche Herrscher wie z. B. Polykrates in Samos (Regierungszeit: 535-522 vor Chr.). Die Herrschaft der Perser leitete die wirtschaftlich überragenden Städte Ioniens in eine Wirtschaftskrise. Aus diesem Grund folgte 500 vor Chr. der ionische Aufstand unter der Führung der Stadt Milet. 499 vor Chr. erhob sich Ionien mit Unterstützung von Athen und Eretria (einer zur damaligen Zeit bedeutenden Stadt auf der Insel Euböa) gegen Persien. Die Rebellen waren anfangs erfolgreich, und König Dareios I. von Persien schwor Rache. Der Aufstand endete 493 vor Chr. in der Nähe der Insel Lade mit der Niederlage der Ionier, da die Perser die ionische Flotte völlig vernichteten. 479 vor Chr. wurden die Perser jedoch besiegt. Nach diesem Sieg schlossen sich 478 vor Chr. eine Reihe griechischer Städte unter der Führung Athens zum attisch-delischen Seebund zusammen, um die Perser aus den Städten und von den der Küste vorgelagerten Inseln zu vertreiben. Die persische Herrschaft dauerte ca. 100 Jahre, eine äußerst lahme Zeit für Ionien. Der alte Glanz kam in hellenistischer und römischer Zeit wieder auf. Im 3. Jahrhundert vor Chr. verlor Ionien langsam an Bedeutung aufgrund der Anschwemmung des Mäanders und Kaistros.
Didyma, Milet und Priene liegen im Süden von Ionien.
Herodot - ein berühmter Geschichtsschreiber - beschreibt Ionien mit folgenden Worten: "Die Ionier übrigens, und dazu gehört auch Panionion, haben ihre Städte in einem Lande gegründet, das von der ganzen uns bekannten Erde das herrlichste Klima hat. Weder die nördlicher gelegenen noch die südlicher können sich mit Ionien vergleichen. Jene haben unter der Kälte und Nässe zu leiden, diese unter der Hitze und Trockenheit..." Ephesus 2007, Ionien - Milet 2007, Ionien - Priene 2007, Ionien - Metropolis 2007, Ionien - Didyma 2007 |
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Türk. Riviera -1999-
Eine Reise nach Kemer mit Besichtigung von lykischen Felsengräbern
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Türkische Agäis -2006-
Auch wieder einmal süßes Nichtstun:
Chill Out mit Tagesausflügen rund um unser bequemes “all inclusive” Hotel in Icmeler.
9 Tage mit Freunden und Family in der schönen Küstenregion um Maramris
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