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Thailand 2008 9 2173
Thailand 2008 9 2173 (Samuel)
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Samuel Degen
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Cuba

Afrikanische und spanische Kultur verschmolzen in Kuba zu einer interessanten Symbiose, in der geheimnisvolle, von Rumba-Rhythmen untermalte Santeria-Zeremonien den Beobachter gefangen nehmen. In weiten Zuckerrohrfeldern, prunkvollen Kolonialbauten und Museen sowie markanten revolutionären Parolen an Häuserwänden drückt sich die bewegte Geschichte dieser Insel aus. Ein Kuba-Besuch ist auch immer eine Reise in die Vergangenheit. Auf den Straßen wähnt man sich in einem Transportmuseum: die mobile Palette reicht von alten, schwarze Wolken hustenden Bedford-Lastwagen und Moskovitschs bis hin zu antiquierten US-amerikanischen Luxuslimousinen, die - ihrem Alter zum Trotz - stolz und elegant über den Asphalt rollen. Noch verbreiteter sind klapprige Pferdekutschen, Ochsenkarren und chinesische Fahrräder, die auf einer eigenen Autobahnspur eine Orgie der Langsamkeit feiern. Ein deutlich langsameres Zeitgefühl und eine damit einher gehende Lässigkeit ist fest in der kubanischen Mentalität verankert. Von Stress und Hektik einer modernen Leistungsgesellschaft ist hier nichts zu spüren. Doch Kuba ist pulsierend lebendig; das Temperament der Menschen wogt einem überall entgegen und drückt sich in mitreißenden Rhythmen und Tänzen und in leidenschaftlichen Diskussionen aus.
Was die Karibikinsel auszeichnet, ist ihre Vielfältigkeit. So findet jeder Reisende ein Stück von dem, was er sucht: an langen Stränden mit türkisblauem Wasser lässt sich der Alltagsstress abschütteln, und längst nicht alle sind massentouristisch erschlossen. Mächtige Korallenriffe locken zu Ausflügen in die magische Unterwasserwelt; Kubas Tauchgebiete zählen zu den besten der Welt. Geschichtlich und kulturell Interessierte können auf den Spuren der Kolonialzeit durch architektonische Freiluftmuseen wandeln, in denen das Prestige förmlich in Stein gemeißelt scheint. Revolutionsanhänger finden auch heute noch an allen Ecken und Enden Zeugnisse einer sozialistischen Gesellschaft mit einer sehr gebildeten und diskussionsfreudigen Bevölkerung.

Musikfans frönen ihrer Leidenschaft auf einer Odyssee durch die besten Clubs oder bringen einfach zu einer Privatparty eine Flasche guten Rum mit. Für Naturbegeisterte hat die grüne Insel mit ihrer Vielzahl von Nationalparks jede Menge zu bieten: Vor allem die imposante und geschichtsträchtige Bergwelt der Sierra Maestra zieht mit ihren üppigen Regenwäldern und reichhaltiger Flora und Fauna mehr und mehr Trecker in ihren Bann. Die bizarren Kegelkarsttürme des Viñales-Tals im Westen prägen eine der schönsten Landschaften der Welt.
Was die Karibikinsel auszeichnet, ist ihre Vielfältigkeit. So findet jeder Reisende ein Stück von dem, was er sucht: an langen Stränden mit türkisblauem Wasser lässt sich der Alltagsstress abschütteln, und längst nicht alle sind massentouristisch erschlossen. Mächtige Korallenriffe locken zu Ausflügen in die magische Unterwasserwelt; Kubas Tauchgebiete zählen zu den besten der Welt. Geschichtlich und kulturell Interessierte können auf den Spuren der Kolonialzeit durch architektonische Freiluftmuseen wandeln, in denen das Prestige förmlich in Stein gemeißelt scheint. Revolutionsanhänger finden auch heute noch an allen Ecken und Enden Zeugnisse einer sozialistischen Gesellschaft mit einer sehr gebildeten und diskussionsfreudigen Bevölkerung.

Musikfans frönen ihrer Leidenschaft auf einer Odyssee durch die besten Clubs oder bringen einfach zu einer Privatparty eine Flasche guten Rum mit. Für Naturbegeisterte hat die grüne Insel mit ihrer Vielzahl von Nationalparks jede Menge zu bieten: Vor allem die imposante und geschichtsträchtige Bergwelt der Sierra Maestra zieht mit ihren üppigen Regenwäldern und reichhaltiger Flora und Fauna mehr und mehr Trecker in ihren Bann. Die bizarren Kegelkarsttürme des Viñales-Tals im Westen prägen eine der schönsten Landschaften der Welt.
Was die Karibikinsel auszeichnet, ist ihre Vielfältigkeit. So findet jeder Reisende ein Stück von dem, was er sucht: an langen Stränden mit türkisblauem Wasser lässt sich der Alltagsstress abschütteln, und längst nicht alle sind massentouristisch erschlossen. Mächtige Korallenriffe locken zu Ausflügen in die magische Unterwasserwelt; Kubas Tauchgebiete zählen zu den besten der Welt. Geschichtlich und kulturell Interessierte können auf den Spuren der Kolonialzeit durch architektonische Freiluftmuseen wandeln, in denen das Prestige förmlich in Stein gemeißelt scheint. Revolutionsanhänger finden auch heute noch an allen Ecken und Enden Zeugnisse einer sozialistischen Gesellschaft mit einer sehr gebildeten und diskussionsfreudigen Bevölkerung.

Musikfans frönen ihrer Leidenschaft auf einer Odyssee durch die besten Clubs oder bringen einfach zu einer Privatparty eine Flasche guten Rum mit. Für Naturbegeisterte hat die grüne Insel mit ihrer Vielzahl von Nationalparks jede Menge zu bieten: Vor allem die imposante und geschichtsträchtige Bergwelt der Sierra Maestra zieht mit ihren üppigen Regenwäldern und reichhaltiger Flora und Fauna mehr und mehr Trecker in ihren Bann. Die bizarren Kegelkarsttürme des Viñales-Tals im Westen prägen eine der schönsten Landschaften der Welt.
Zur Vielfalt des Landes gehören aber nicht nur diese Schönheiten, sondern auch der kubanische Alltag. Und der ist neben einer ansteckenden Lebensfreude von vielen widersprüchlichen und problematischen Situationen geprägt. Jeder aufmerksame Reisende wird - je nach Urlaubsart mehr oder weniger - Zeuge der sozialen Dynamik, die eine duale Wirtschaft und Währung und der rasante Ausbau des Tourismus erzeugen. Zwei verschiedene Welten prallen aufeinander: die Moderne mit ihrem Überfluss-Konsum und der traditionelle Alltag mit seiner Knappheit und den überall präsenten Durchhalteparolen. Schnell offenbart sich die Wirtschaftskrise mit ihren alltäglichen Versorgungsschwierigkeiten. Hier zeigt sich das Land von einer dunkleren Seite: der allgegenwärtige Schwarzmarkt, gebildete Frauen, die durch Prostitution versuchen, ihr Einkommen zu verbessern; engstirnige Bürokraten, die trotz wirtschaftlicher Misere an ihren Dogmen festhalten; prachtvolle Kolonialbauten, die langsam verfallen, weil zu wenig Geld für die Renovierung vorhanden ist; spärlich bestückte Vitrinen in den Staatsgeschäften neben prallvoll gefüllten Devisenläden, Schlangestehen nach rationierten Gütern und die Jagd nach Devisen, die das Überleben einfacher machen.

Doch die erschütternden Bilder von existenzieller Armut, die für viele lateinamerikanische Länder typisch sind, wird man hier nicht sehen. Intakte soziale Bindungen, viel Humor, Stolz, Offenheit und Freundlichkeit gegenüber Fremden und eine bei uns im Zuge der neoliberalen Zerstörung tradierter sozialer Bezugssysteme vielfach verschwundene Lebensfreude haben sich die Menschen auch in Zeiten des globalen Krisenumbruchs bewahren können. Nicht zuletzt deshalb schafft es Kuba trotz massiver Unterdrückung durch die USA, als eines der letzten Länder auf der Welt an der sozialistischen Staats- und Gesellschaftsform festzuhalten und der Hegemonie der westlichen Moderne eine - wenn auch labile - Alternative entgegenzusetzen.
Zur Vielfalt des Landes gehören aber nicht nur diese Schönheiten, sondern auch der kubanische Alltag. Und der ist neben einer ansteckenden Lebensfreude von vielen widersprüchlichen und problematischen Situationen geprägt. Jeder aufmerksame Reisende wird - je nach Urlaubsart mehr oder weniger - Zeuge der sozialen Dynamik, die eine duale Wirtschaft und Währung und der rasante Ausbau des Tourismus erzeugen. Zwei verschiedene Welten prallen aufeinander: die Moderne mit ihrem Überfluss-Konsum und der traditionelle Alltag mit seiner Knappheit und den überall präsenten Durchhalteparolen. Schnell offenbart sich die Wirtschaftskrise mit ihren alltäglichen Versorgungsschwierigkeiten. Hier zeigt sich das Land von einer dunkleren Seite: der allgegenwärtige Schwarzmarkt, gebildete Frauen, die durch Prostitution versuchen, ihr Einkommen zu verbessern; engstirnige Bürokraten, die trotz wirtschaftlicher Misere an ihren Dogmen festhalten; prachtvolle Kolonialbauten, die langsam verfallen, weil zu wenig Geld für die Renovierung vorhanden ist; spärlich bestückte Vitrinen in den Staatsgeschäften neben prallvoll gefüllten Devisenläden, Schlangestehen nach rationierten Gütern und die Jagd nach Devisen, die das Überleben einfacher machen.

Doch die erschütternden Bilder von existenzieller Armut, die für viele lateinamerikanische Länder typisch sind, wird man hier nicht sehen. Intakte soziale Bindungen, viel Humor, Stolz, Offenheit und Freundlichkeit gegenüber Fremden und eine bei uns im Zuge der neoliberalen Zerstörung tradierter sozialer Bezugssysteme vielfach verschwundene Lebensfreude haben sich die Menschen auch in Zeiten des globalen Krisenumbruchs bewahren können. Nicht zuletzt deshalb schafft es Kuba trotz massiver Unterdrückung durch die USA, als eines der letzten Länder auf der Welt an der sozialistischen Staats- und Gesellschaftsform festzuhalten und der Hegemonie der westlichen Moderne eine - wenn auch labile - Alternative entgegenzusetzen.
Über kein Land halten sich so hartnäckig Vorurteile und Klischees wie über die „rote Insel“: von seinen (oft rechtskonservativen) Gegnern wird es als durch den Sozialismus heruntergewirtschaftete und freiheitsberaubende Diktatur abgestempelt, während einige Linke in ihm die letzte Festung im brodelnden Meer des globalen Kapitalismus sehen. Dementsprechend tendenziös, undifferenziert und ideologisch verfärbt ist auch die Kuba-Berichterstattung. So wird beispielsweise kritisiert, dass in Kuba keine Meinungsfreiheit herrsche und ein Großteil der Bevölkerung keinen Zugang zu internationalen Medien hat. Gleichzeitig verschweigen die Kritiker aber, dass die Mehrzahl der Blätter des internationalen Medienwaldes von Großkonzernen aus den reichsten Nationen der Erde dominiert werden. In unserer Welt der „freien“ Meinungsvielfalt sorgt die unsichtbare Hand des Marktes sehr subtil dafür, dass ein gewisses Meinungsspektrum nie massenwirksam werden kann. Und die im Sinne der Ideologie ihres Systems tätigen Medienkonzerne sind Systemalternativen gegenüber oft feindlich eingestellt und treten nur selten objektiv und fair an Kuba heran. Hier stellt sich die Frage, woher eigentlich die Definitionsmacht kommt, festzulegen, welches Gesellschaftssystem richtig ist und welches nicht. Was an Kuba aufs heftigste kritisiert wird, nämlich Demokratiemangel, Armut und wachsende soziale Ungerechtigkeiten, kann man zur Zeit in allen Ländern der Welt beobachten, in vielen Fällen in weitaus größerem Ausmaß. Doch hier wird oft nicht der gleiche Maßstab angelegt; Kritik an den sozioökonomischen Missständen kapitalistischer Entwicklungs- und auch Industrieländer wird nur selten laut.
Da weder die Hardliner in Miami und Europa noch die Revolutionsromantiker ein authentisches Bild von „Cuba real“ zeichnen, sollte man sich vor vorschnellen pauschalen Urteilen über das Land hüten. Einen Überblick über die Gesellschaft und Lebenssituation in Kuba kann letztendlich nur bekommen, wer das Land auf eigene Faust bereist, in seinen zahlreichen Facetten und Widersprüchen kennen lernt und sich dann eine eigene Meinung bildet. Die offene und gastfreundliche Mentalität der Kubaner kommt dabei dem Reisenden entgegen. Denn da die meisten Kubaner leider ebenso wie die Bewohner anderer Entwicklungsländer von unserem Privileg des Reisens ausgeschlossen sind, zeigen sie umso größeres Interesse an Gesprächen mit Ausländern. Es gibt nur wenige lateinamerikanische Länder, in denen die Menschen Fremden gegenüber so aufgeschlossen begegnen. Eine großartige Gelegenheit, sich in einen interkulturellen Austausch zu stürzen und seinen Horizont zu erweitern!

Durch die wirtschaftliche Öffnung verändert sich das Land derzeit stark und laufend entstehen neue Hotelkomplexe. Doch trotz steigender Besucherzahlen konzentriert sich der Tourismus größtenteils auf einzelne Pole, und abseits der Pfade des Massentourismus lässt sich noch ein authentisches Kuba vorfinden. Man sollte also nicht länger zögern und Kuba jetzt bereisen, solange sich die Insel ihren ursprünglichen Charme bewahrt hat. Letztlich bleibt zu hoffen, dass der Neoliberalismus trotz massentouristischer Erschließung hier keinen Fuß fassen und die einzigartige Schönheit dieses Landes zerstören kann.
Quelle und Buchempfehlung: www.stefan-loose.de (Hits: 3579)
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....quer durch Cuba. Auch meine ersten Erfahrungen m Tiefflug am Steuerknüppeli eines fast 60 Jahre alten russischen Fliegers



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