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Anfahrt & Kinabalu Nationalpark
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Samuel Degen
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Senegal

Die Republik Senegal liegt in Westafrika. Das Land hat eine Fläche von 197.161 qkm und rund 12 Millionen Einwohner. Es grenzt im Norden an Mauretanien, im Osten an Mali und im Süden an Guinea und Guinea-Bissau. Im Westen hat Senegal eine Sand- und Sumpfküste mit starker Brandung am Atlantik. Mitten im Senegal liegt in der Form eines Wurms Gambia beidseitig des gleichnamigen Flusses. Früher hieß das gesamte Gebiet Senegambien; davor war es Teil des früheren Gebiets von Französisch-Westafrika. Die Hauptstadt von Senegal ist Dakar.
Die Bewohner setzen sich hauptsächlich aus den Volksstämmen der Wolof, Serer, Fulbe und Diola zusammen. Letztere bilden die größte Bevölkerungsgruppe in der Casamance. Dank des Islam als vorherrschende Religion sind drei Viertel der Frauen Analphabeten. Der Großteil der Bevölkerung lebt an der Westküste, vor allem im Großraum Dakar.

Mitte des 15. Jahrhunderts errichteten Portugal Handelsstützpunkte an der Mündung des Senegal. Sie wurden später durch die Niederlande und Frankreich verdrängt. Ab dem 17. Jahrhundert siedelten Franzosen im Gebiet. Die niederländischen Siedler wurden von den Franzosen vertrieben. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Senegal teilweise von Großbritannien besetzt. 1895 erklärte Frankreich das heutige Senegal zu einem Teil von Französisch-Westafrika; Dakar wurde die Hauptstadt. Im Juni 1960 wurde das Gebiet von Frankreich unabhängig. Es folgen Staatsstreiche und häufige Regierungswechsel. 1982 bildeten Senegal und Gambia das so genannte „Senegambien“, das 1989 wieder aufgelöst wurde. In dieser Zeit kam es auch zu Grenzstreitigkeiten mit Mauretanien. In den 1990er Jahren gab es den Casamance-Konflikt, in dem Gambia vermittelte. Die Rebellenbewegung im Süden kämpft noch heute um Unabhängigkeit der Casamance südlich von Gambia.

Die Wirtschaft von Senegal ist im Vergleich zu den Nachbarländern gut entwickelt. Neben der Landwirtschaft ist der Tourismus der wichtigste Erwerbszweig. Die vorrangigen Ausfuhrgüter sind Erdnüsse, Baumwolle, Fischkonserven und Zucker. Die Bodenschätze (Phosphat, Eisenerz und Erdöl) werden aufgrund schwacher Infrastruktur und fehlendem Interesse ausländischer Investoren kaum abgebaut.

Senegal wird sowohl von Pauschalreisenden für Badeurlaub als auch von Rucksacktouristen (meist in Verbindung mit Reisen durch ganz Westafrika) stark besucht. (Hits: 3084)
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