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Hue
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Samuel Degen
Stupferich.org
4utours
Trebeltal.net
Durlacher.de


Thailand

Nachdem ich Thailand nun ca. 25x besucht habe, hat es eine ausführlichere eigene Kategorie verdient.
Sehr viele meiner alten Dias sind zwischenzeitlich verblasst, so dass ich sie hier nicht mehr zeige.

Thailand, das frühere Siam, liegt von Mitteleuropa aus ca. 10.000 km entfernt in Südostasien. Es hat eine Fläche von 514.000 qkm und eine Nord-Süd Ausdehnung von etwa 2000 km. Die Bevölkerungszahl beträgt annähernd 60 Millionen, von denen mehr als 10 Millionen in Bangkok leben. Weitere wichtige Städte sind Chiang Mai, Hat Yai, Korat und Surat Thani. Verwaltungstechnisch unterteilt sich das Land in 75 Provinzen, die jeweils von einem Gouverneur verwaltet werden.

Nachbarstaaten sind Burma im Nordwesten, Kambodscha und Laos im Osten und Malaysia im Süden. Im Westen grenzt Thailand an den Indischen Ozean und im Osten an das Südchinesische Meer.

Geographisch unterscheidet man sechs Hauptregionen:

Nordthailand ist geprägt durch die Ausläufer des Himalaja, die bis auf eine Höhe von 2590 m reichen und z.T. noch von dichten Monsunwäldern überzogen sind.

Isan im Nordosten, ist eine karge Hochebene, in der sich der größte Teil der Bevölkerung vom Reisanbau ernährt.

Zentralthailand, bewässert vom Maenam Chao Phraya Fluß und seinen Quellflüssen, ist die Reiskammer des Landes.

Die östliche Küstenebene ist bekannt durch ihre Seebäder Pattaya und Rayong sowie die Insel Koh Samet.

Das westliche Bergland bietet Attraktionen wie den River Kwai und den Drei Pagoda Pass.

Die malaiische Halbinsel im Süden erlangte ihren Wohlstand durch Zinn und Kautschuk. Die Ferieninseln Phuket und Koh Samui sind beliebte internationale Urlaubsziele.

Obwohl Thailand immer noch ein Agrarstaat ist, zählt es inzwischen zu den führenden Industrienationen Asiens. Die wichtigsten Devisenbringer sind die Elektronik- und die Textilindustrie, der Reisexport und der Tourismus. In dieser momentanen Phase des Übergangs wandelt sich das Gesicht von Stadt und Land gleichermaßen, ohne die Charaktereigenschaften und Traditionen der Bevölkerung wesentlich zu tangieren. Ein weiterer wichtiger Grund für die Unantastbarkeit der kulturellen Werte ist die Tatsache, daß Thailand nie das Schicksal eines Kolonialstaates erfahren mußte. Das rasante wirtschaftliche Wachstum bringt natürlich auch ebenso negative Nebeneffekte wie Luft- und Wasserverschmutzung, Verkehrsprobleme und Zerstörung der Natur nach sich. Man ist sich in Thailand jedoch der Probleme bewußt und der Staat versucht durch Aufklärung und präventive Maßnahmen die jeweiligen Situationen und Aussichten zu verbessern.

Klima/Reisezeit
Was ist die ideale Reisezeit?

Thailand ist ein Ziel für alle Jahreszeiten. Der Südwestmonsun bringt kurze, tropische Regenschauer von Mai bis Oktober in fast ganz Thailand. Ausnahme ist Samui und seine umliegenden Inseln, deshalb hat die Region Samui die beste Reisezeit im Sommer. Der Nordostmonsun bringt kühlere Luft von November bis Februar. Erfahrene Reisende nutzen die Zeit direkt nach der sog. Regenzeit, weil dann das ganze Land in sattem Grün leuchtet.

Es gibt drei verschiedene Jahreszeiten:

1. Relativ kühl und trocken ist es von November bis Februar, im Süden gibt es einige Temperaturschwankungen.

2. Heiß und feuchter ist es von März bis Mai, angenehm ist der Aufenthalt dann jedoch in den traditionellen Badeorten an der Küste.

3. Die sog. Regenzeit (Ausnahme Samui) dauert von Juni bis Oktober. Der einsetzende Südwestmonsun bringt vom Indischen Ozean Niederschlag, vor allem an die Westküste (Phuket, Krabi und Ranong). Im Landesinnern gibt es weniger Niederschläge. Im Norden setzt die Regenzeit normalerweise erst Ende Juni ein und im Nordosten ist sie Ende September bereits wieder vorbei. Von Mai bis August kann man den Norden, Nordosten, Zentral-Thailand und die Küste am Golf von Siam sehr gut besuchen, jedoch sind die Ort am Indischen Ozean recht regnerisch, an der Südostküste oft bis Dezember und mit großen Unterschieden zwischen Ost- und Westküste.

Und bitte vergessen Sie den Vergleich mit Regentagen in Europa,
Regen in Thailand bedeutet hin und wieder einen Schauer bei warmen Temperaturen,
immer mal wieder die Sonne und ab und zu Wolken am Himmel.

Ideale Reisezeiten für die Regionen:

Bangkok und Umgebung
November bis März bei angenehmen Temperaturen um 25 Grad Celsius

Golf von Siam (Pattaya, Jomtien, Ko Chang)
November bis März bei Temperaturen, die dem mitteleuropäischen Sommer entsprechen

Nordosten - I-San
Oktober bis März, im April und Mai ist es sehr heiß

Nordthailand
November bis März, kühle Nächte im Dezember und Januar

Südthailand-Ostküste
das ganze Jahr hindurch, etwas häufiger Regen im November und Dezember

Südthailand-Westküste
Dezember bis März bei 25-30 Grad Celsius

Westthailand (River Kwai, Kanchanaburi)
November bis März bei 25-30 Grad Celsius


Land des Lächelns und der Fettnäpfchen..
...aber mit einem >> Mai Pen Rai << Lässt sich fast alles wieder aus der Welt schaffen

Ohne entsprechende Vorbereitung kann ein Thailand - Urlaub zur reinen Glückssache werden: Denn die Thais pflegen im sozialen Umgang mit ihren Mitmenschen eine wohlüberlegte Sorgfalt, die nicht nur für das bekannte Zeremoniell der Begrüßung gilt. Aber glücklicherweise sind die Einheimischen den Ausländern gegenüber tolerant, sehen über unabsichtlich begangene Fehler gern mit einem >> Mai Pen Rai << (Macht doch nichts) hinweg.

Der Wai
An Charme nicht zu überbieten ist das Grußzeremoniell der Thais. Dabei werden die Hände flach wie zu einer Andacht gefaltet, der Kopf leicht nach von gesenkt und ein freundliches Lächeln auf das Gesicht gezaubert. Die Haltung der Hände signalisiert etwas über die soziale Stellung oder das Alter des Gegenübers. Führt man die Hände zusätzlich an die Stirnhöhe oder darüber, so ist dies eine besondere Respektbezeugung.

Das Lächeln
Wo immer man in Thailand auf Menschen trift, sieht man sie Lächeln. Die Gedanken hinter diesem Lächeln jedoch sind oft schwierig oder gar nicht zu enträtseln. Aber immerhin: Die freundliche Gelassenheit der Thais verliert sich auch in extremen Situationen genauso wenig, wie ihnen Ungeduld fremd ist. Kleine Widrigkeiten des Alltags- wie zum Beispiel das lange Stehen in einer Schlange am Ticketschalter - sind kein Anlass zur Aufregung. Denn nach ihrer Lebensphilosophie ist nichts so dramatisch, dass es die gute Laune oder den Spaß am Leben verderben könnte. Dieses Lebensgefühl beherrscht das Alltagsleben der Thais, so dass man sich als Besucher des Landes ganz einfach anpassen und ruhig etwas davon mit nach Hause nehmen sollte.

Kopf und Füße
Unter allen Umständen sollte man vermeiden, in ländlichen Gebieten einen Thai am Kopf zu berühren, denn dieser gilt als Sitz der geistig - menschlichen Würde. Er ist Sitz der Seele und somit der heiligste Teil des Körpers. Selbst ein liebevoll gemeintes Streicheln über das Oberhaupt eines Kindes bewirkt oft das Gegenteil. Auch sollte man eigentlich niemals auf den Kopf eines anderen >>herabsehen <<. was sich von den normalerweise hochgewachsenen Europäern nicht immer vermeiden lässt. Berühren Sie einen Thai niemals am Kopf, da dieser Sitz der Seele ist und somit als heiligster Teil des Körpers gilt. Der Fuß dagegen ist schmutzig, unwürdig und deshalb auch beleidigend! Sogar das im Westen übliche Übereinanderschlagen der Beine wird allenfalls in der Verborgenheit unter dem Tisch toleriert. Denn schließlich könnte die Sohle ja aus Versehen auf das Gegenüber zeigen. In größeren Städten kann man mit diesen Gepflogenheiten ruhig etwas gelassener verfahren.

Dies und Das
Vor dem Betreten des Andachtsraumes eines Tempels oder Wohnraumes eines Privathauses ist es Sitte, die Schuhe auszuziehen. Bei einem Besuch von religiösen Stätten sollte bei der Kleidung und im Benehmen die gleiche Umsicht wie in anderen Ländern geboten sein. Auch buddhistische Mönche, Buddhastatuen und andere religiöse Symbole sollten mit dem gebührenden Respekt behandelt werden. Zudem ist es dringend angeraten, jede kritische Bemerkung über das hoch angesehene Königshaus zu vermeiden. Die Thais sind ein sehr höfliches, zurückhaltendes, und überaus freundliches Volk. Deshalb sollten Touristen auch nie ihren Ärger zeigen und auch bei Auseinandersetzungen ruhig und höflich bleiben, eben ein thailändisches >>Jai Yen << (kühles Herz) an den Tag legen.

Kaum zu glauben
Zärtlichkeiten sind zwischen Mann und Frau in Gegenwart an derer - auch wenn es die eigenen Kinder sind - nicht üblich. Selbst bei verliebten Jungen Pärchen ist es nicht üblich in der Öffentlichkeit Händchen zu halten. Auch ist es für Thailändische Männer nicht denkbar Frauen in der Öffentlichkeit den Hof zu machen. Alleinreisende weibliche Touristen müssen deshalb nicht befürchten permanent von einheimischen Männern angesprochen zu werden.

Quelle: http://www.thailandtourismus.de (Hits: 7343)
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Kanchanaburi - River Kwai (546)
Die Brücke am Kwai ist ein Spielfilm von David Lean aus dem Jahre 1957, der auf dem gleichnamigen Roman von Pierre Boulle basiert. Zum Teil weichen Roman und Film jedoch voneinander ab. Die titelgebende Brücke ist historisch, sie überquert in der thailändischen Stadt Kanchanaburi den Fluss Khwae Yai.
Dieser Film porträtiert eine Gruppe britischer Kriegsgefangener in einem japanischen Kriegsgefangenenlager in Burma, die gezwungen werden, eine hölzerne Eisenbahnbrücke über den Kwai zu errichten. Der Kommandeur des gefangen genommenen Bataillons, der britische Offizier Nicholson, widersetzt sich anfangs dem Befehl, dass auch die Offiziere mitarbeiten müssen. Er beruft sich auf die zweite Genfer Konvention von 1929, die Japan allerdings nicht unterschrieben hatte.

Der japanische Lagerkommandant Saito droht mit Repressionen, da er die Verantwortung für die pünktliche Fertigstellung der Brücke trägt. Nicholson bemüht sich darum, dass seine Soldaten ihren Stolz und ihre Würde behalten und sich nicht wie einfache Sklavenarbeiter von den japanischen Bewachern erniedrigen lassen. Er will Saito die Überlegenheit der britischen Soldaten beweisen, indem er eine technisch aufwändigere Brücke in kürzerer Zeit errichtet, obwohl er sich bewusst sein muss, damit dem Feind zu helfen. Nicholson setzt sich schließlich durch und die Offiziere werden von der schweren körperlichen Arbeit befreit. Die Aufgabe treibt die Soldaten zu Höchstleistungen und die Brücke wird doch noch rechtzeitig fertig. Saito muss nach der Fertigstellung indirekt die Überlegenheit der Gefangenen eingestehen.

Parallel dazu ist Commander Shears aus dem Gefängnislager geflohen. Nachdem er von den Einwohnern gepflegt wurde und sich erholt hat, wird er aber sofort wieder rekrutiert, um bei der Sprengung der Brücke mitzuhelfen, da er besondere Kenntnisse über das dortige Gebiet hat.

Die Handlung des Films endet (im Unterschied zum Buch) mit der Zerstörung der erbauten Holzbrücke durch die Alliierten, welche Nicholson zu verhindern sucht, weil die Brücke für ihn mehr geworden ist als eine Brücke für den Feind: Für ihn ist sie ein Symbol des Widerstandes und des Überlebenswillens seiner Soldaten.
Tatsächlich wurden in Kanchanaburi, 111 km WNW von Bangkok, Kriegsgefangene zum Bau von zwei Brücken gezwungen. Zuerst wurde eine Holzbrücke errichtet und fünf Monate später zusätzlich eine stählerne Brücke. Beide wurden durch die Alliierten zerstört, die Holzbrücke zuerst. Die Stahlbrücke wurde 1946 von einer japanischen Firma wiederaufgebaut. 1971 wurde sie instand gesetzt; sie ist heute noch in Betrieb.
Gedreht wurde in Sri Lanka , damals Ceylon, und Großbritannien. Für den Film wurde die Holzbrücke am Drehort in Ceylon bei Kitulgala über den Kelani nachgebaut.[1] Sie bestand aus 1.200 Bambusrohren, war 35 Meter hoch und 130 Meter lang. Damit war die Brücke die bis dahin größte Brückenkulisse der Filmgeschichte. Sie wurde während der Filmaufnahmen für die Schlussszene gesprengt, während ein unbesetzter Zug über sie hinwegfuhr.
Einige Zuschauer reagierten auf den Film mit Unwillen, da sie in ihm eine positive Darstellung unbedingter militärischer Pflichterfüllung sahen. Dem wurde entgegengehalten, gerade diese unkritische Haltung werde in dem Film ad absurdum geführt und deshalb ironisiert. Das Ende und die differenzierende psychologische Darstellung des Offiziers durch Guinness deute eben auf diese Haltung hin.

Vor Ort (in den einschlägigen Museen in Thailand) wird darauf hingewiesen, dass die größte Belastung für die Gefangenen, die mangelnde Hygiene und die daraus resultierenden Krankheiten, von denen die Männer gezeichnet waren, im Film nicht oder allenfalls am Rande vorkommen.

Der Colonel Bogey March, den die britischen Soldaten beim Einmarsch ins Lager pfiffen, wurde ein Welthit, der oft aufgegriffen wurde, z. B. im Rahmen der Fernsehwerbung („Komm doch mit auf den Underberg“). Gepfiffen wurde der Titel, weil die meisten Strophen des Textes nicht an der Filmzensur vorbeigekommen wären. Den Marsch komponierte Kenneth J. Alford im Jahre 1914.

Fälschlicherweise wird der Colonel-Bogey-Marsch oft als River-Kwai-Marsch betitelt. Der River-Kwai-Marsch wurde von Malcolm Arnold als orchestrale Gegenmelodie zu dem gepfiffenen Marsch der Soldaten für den Film geschaffen. Arnolds Marsch taucht an mehreren Stellen im Film auf und ist auch ganz am Ende zu hören. Die berühmte Aufnahme von Mitch Miller verwendet Material aus beiden Märschen.

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Koh Pha Ngan (67)
Für einige Touristen ist Kohpangan ein Synonym für Vollmond Party.
Dieses Event lockt jeden Monat bis zu 13000 Gäste in den Südosten von Phangan, nach Haad Rin. Ein Besuch dort ist auf jeden Fall lohnend, aber ist es wichtig aufzuzeigen, dass Phangan sehr viel mehr als Fullmoonpartys zu bieten hat.

Viele Touristen besuchen die Insel zwar wegen der Vollmoond Partys, wählen aber eine Unterkunft in einem ruhigeren Gebiet der Insel, da es bequem und günstig ist, per Taxi oder Moped zur Party in den Süden der Insel zu fahren.

Vor vielen Jahren war die Wirtschaft der Inselbewohner auf Erträge aus dem Kokosnussanbau beschränkt.
Aber auch heute noch werden die Nüsse geerntet, verarbeitet und zur Herstellung von Ölen und anderen Nebenprodukten nach Bangkok transportiert. Dies ist für viele Bewohner ein extra Einkommen ausserhalb der Tourismus.

Nicht nur im Hauptort Thongsala befinden sich viele Gaststätten und Bars, die günstig und gut die beliebte Thai Küche anbieten.
Jeder Teil Phangan's wie auch seine Strände ist unterschiedlich und hat seinen eigene Charakter.

Die Insel ist per Fähre in ungefähr 40 Minuten von Samui aus zu erreichen.
Sie ist im Gegensatz zu Koh Samui jedoch noch sehr unrsprünglich und beschaulich.
Ungefähr 65% der Landfläche ist mit Tropischem Wald überzogen und ein zerklüftetes Zentralgebirge, dessen äussere Enden zum Teil bis zum Meer reichen, machen Koh Pha Ngan zu einem Paradies, welches sich auch langfristig durch Tourismus kaum verändern läßt.

Koh Tao (71)
Erst ab Mitte der 1980er Jahren kamen zu den bis dahin einzigen Bewohnern auch erste Urlaubsgäste hinzu. Junge Reisende, die zuvor bereits Samui, später Phangan, besucht hatten, "entdeckten" Ko Tao als eine Insel, die - bis dahin - noch unberührt war von internationalem Tourismus. Dabei galt Ko Tao als die "geheime Insel", als das Paradies schlechthin, gerade weil auch damals noch kaum jemand die Insel wirklich je zu sehen bekam. Und wie schon zuvor bei den größeren Nachbarinseln folgten den ersten Besuchern bald weitere. Insbesondere Taucher wurden von der reichhaltigen Unterwasserwelt in der Umgebung der Insel angelockt.

Die Zahl der Touristen nahm seither beständig zu und Ko Tao gilt heute als eines der besten Tauchgebiete Südostasiens. Zugleich wuchs auch die touristische Infrastruktur. Vor allem an den größten und am leichtesten erreichbaren Buchten an der Westküste, beim Hauptort Mae Hat, wo alle die Insel ansteuernden Fähren anlegen, und der benachbarten Sairee Bucht, wurde eine Reihe von Bungalow-Anlagen und einzelnen Hotels gebaut. Den Bedürfnissen der anfangs vor allem zum Tauchen anreisenden Gäste entsprechend, wurde auch eine große Anzahl von Tauchschulen gegründet.

Seit Beginn der 2000er Jahre ist der Tourismus die Haupteinnahmequelle der, auf rund 800 Menschen angewachsenen, Bevölkerung der Insel. Die überwiegende Mehrzahl der Gäste sind nach wie vor Backpacker. Mit den inzwischen schnelleren Bootsverbindungen zum Festland und den touristisch erschlosseneren Nachbarinseln im Süden, sowie einigen mehr Komfort bietenden Bungalow-Resorts und Hotels, wächst auch die Anzahl von Gästen aus dem übrigen touristischen Spektrum.
Touristisches Zentrum ist nach wie vor die Westküste. Daneben sind vor allem die Buchten von Chalok Baan Kao und Tanote erschlossen. Rund um die Insel gibt es in den oft nur mit Geländewagen oder Boots-Taxis, eigentlich Longtail-Fischerbooten, erreichbaren Buchten eine Vielzahl meist einfacher Bungalows, Hütten in Pfahlbauweise.

Der Nordwestküste Ko Taos direkt vorgelagert ist die kleine Inselgruppe Nang Yuan die, in Privatbesitz stehend, ein Resort mit Tauchschule bietet.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Koh_Tao

Koh Samui I (182)
Fotos von --1993--

Die 247 Quadratkilometer große Insel (Ko) Samui ist die größte Touristenattraktion der Provinz Surat Thani. Sie liegt 258 Seemeilen südlich von Bangkok und etwa 84 Kilometer östlich der Provinzhauptstadt. An der schmalsten Stelle ist Ko Samui 21 Kilometer breit, an der breitesten 25 Kilometer. Eine 51 lange Ringstraße führt um die Insel mit ihren bewaldeten Hügeln, fast immer an der Küste entlang, – vorbei an beliebten Stränden und Buchten. Ko Samui ist so etwas wie eine typische Kokosinsel.
Die schönsten Strände liegen an der Nord- und an der Ostküste, die populärsten davon sind Chaweng und Lamai, wo es auch die schönsten Hotels gibt. Bo Phut und Mae Nam sind ebenfalls wunderschöne Strände. Attraktionen außer Stränden sind die Korallengärten bei Laem Sed und Tong Takien, die Wasserfälle von Hin Lat und Na Muang, die phallusförmige Felsformation am Südende der Lamai-Bucht, der Schmetterlingsgarten und die Honigfarm in der Nähe, ein massiver sitzender Buddha auf dem Inselchen Fan in der Plai Laem Bucht, ein Kräutergarten bei Ban Makam, eine Affen-Dressurstation bei Ban Khao Phra, und Na Thon, die größte Ansiedlung der Insel am Meer, wo die meisten Läden, Restaurants und Reiseveranstalter konzentriert sind.

Quelle: http://www.thailandtourismus.de/reiseziele/hauptreiseziele/samui/index.html

Koh Samui (153)
Ko Samui (Thai: เกาะสมุย, Aussprache: [kɔ́ʔ samǔj]) ist eine östlich des Isthmus von Kra, etwa 35 Kilometer vom Festland entfernt, im Golf von Thailand gelegene Insel (Thai: Ko) in der Provinz Surat Thani (Thailand).

Ko Samui ist auch Hauptsitz der Verwaltung des Landkreises (Amphoe) Ko Samui.

Mit 233 km²[1] Fläche ist Ko Samui, nach Ko Phuket und Ko Chang, die drittgrößte Insel Thailands. Sie ist Teil des Samui-Archipels (Muu Ko Samui), zu dem etwa 60 weitere Inseln gehören, darunter Ko Phangan, Ko Tao, Ko Nang Yuan, Ko Taen und die rund 40 Inseln des Nationalparks Ang Thong. Samui liegt 258 Seemeilen südlich von Bangkok. An der schmalsten Stelle ist es 21 Kilometer und an der weitesten Stelle 25 Kilometer breit.

Das Landesinnere ist eine zum Großteil von Sekundärwald bedeckte Berglandschaft. Der ursprüngliche Urwald wurde bis auf wenige Reste schon vor langem abgeholzt, um Raum für Plantagen zu schaffen. Höchster Berg ist der 635 m hohe Khao Thai Kwai im Südwesten der Insel. Eine 51 Kilometer lange Ringstraße führt rund um die Insel, großteils entlang der Küste.

Fähren verbinden die Hauptstadt Na Thon unter anderem mit der Provinzhauptstadt Surat Thani auf dem Festland sowie mit den nördlichen Nachbarinseln Phangan (auch erreichbar von den Orten Mae Nam und Bo Phut) und Tao.

Der Ursprung des heutigen Namens Samui konnte noch nicht endgültig geklärt werden. Möglicherweise leitet er sich vom Namen eines einheimischen Baumes, des Mui, her. Eine andere Erklärung ist die Ableitung vom malaiischen Wort Saboey, das „sicherer Hafen“ bedeutet.

Samui ist, glaubt man den Legenden, die darüber erzählt werden, schon seit 1500 bis 2000 Jahren zumindest zeitweise besiedelt worden. Damals sollen chinesische Seefahrer auf der Insel gelandet sein, um frisches Trinkwasser aufzunehmen und ihre Schiffe zu reparieren. In alten Karten aus der Zeit der Ming-Dynastie im Kaiserreich China wurde die Insel unter dem Namen Pulo Cornam erstmals 1687 eingezeichnet. Schiffswracks, die vor der Küste Samuis entdeckt wurden, enthielten chinesische Keramiken aus dem 17. Jahrhundert. Samui war auch Fischern aus dem südlich gelegenen Malaysia schon lange bekannt. Im 18. Jahrhundert ließen sich von der chinesischen Insel Hainan kommende Siedler dauerhaft nieder, zu denen bald auch Thais vom Festland stießen. Es kam sehr schnell zu einer Vermischung mit den Einheimischen. In dieser Zeit ist wohl auch die ‚künstliche‘ Anlage des nahezu geschlossenen Kokospalmengürtels entlang der Strände entstanden. Anfang des 20. Jahrhunderts kamen schließlich noch muslimische Fischer aus den südlichen Provinzen Thailands hinzu. Diese Mischung verschiedener Ethnien und Religionen und ein weitgehend autarkes Dasein ließ die Inselbewohner ein spezielles Selbstbewusstsein entwickeln. So sehen sie sich selbst nicht nur als Thai, sondern vor allem auch als Chao Samui, das „Volk von Samui“.
Wat Phra Yai mit „Big Buddha“
Luang Phor Daeng Payasilo

Die Mehrheit der Bewohner ist heute Anhänger des Theravâda-Buddhismus. Wie in den anderen südlichen Provinzen Thailands ist der Anteil der Muslime mit 20 % relativ hoch. Während aber auf dem Festland seit Jahrzehnten immer wieder teilweise auch gewalttätige Konflikte zwischen den buddhistischen und den muslimischen Thai ausbrechen, leben sie auf Samui friedlich neben- und miteinander. Der Unterschied ist vor allem der, dass die Chao Samui eine gemeinsame Geschichte haben, während die Provinzen auf dem Festland nahe der Grenze zu Malaysia früher eigenständige Fürstentümer oder muslimische Sultanate waren.

Auf Samui befindet sich eine Reihe buddhistischer Tempel (Wat). Am bekanntesten ist die vergoldete zwölf Meter hohe Buddha-Statue, der „Big Buddha“ (พระใหญ่ – Phra Yai) des Wat Phra Yai (วัดพระใหญ่) die 1972 auf der kleinen vorgelagerten Insel Ko Fan (เกาะฟาน) gegenüber dem nördlichen Strand von Bang Rak errichtet wurde. Weniger bekannt ist die am südlichsten Kap der Insel erbaute, ebenfalls vergoldete Chedi Laem So (เจดีย์แหลมสอ). Im Wat Khunaram (วัดคุณาราม), nahe dem Ort Ban Hua Thanon, ist der mumifizierte Leichnam des Mönches Luang Phor Daeng Payasilo (หลวงพ่อแดงปิยสีโล) zu sehen, der 1973 als 79-jähriger während der Meditation verstarb und dessen Körper, immer noch in derselben sitzenden Position, kaum Zeichen von Verwesung aufweist.

Das älteste heute noch bewohnte Haus auf Ko Samui wurde 1850 errichtet.

Traditionell waren Fischfang und die Bewirtschaftung von Palmenplantagen die wichtigsten Wirtschaftszweige. Auch heute noch sind die Erzeugnisse der Plantagen nach dem Tourismus die größte Einnahmequelle. Exportiert wird neben mehr als zwei Millionen Kokosnüssen monatlich – und sie gelten als die besten in Thailand – vor allem das aus den Kokosnüssen gewonnene Kopra. Außerdem werden aus den Fasern der Nüsse Matten hergestellt, das Holz als Baumaterial und für Alltagsgegenstände genutzt und die Blätter immer noch manchmal zum Decken von Häusern verwendet. Weitere landwirtschaftliche Produkte sind vor allem die wegen ihres Geruchs berüchtigte Durian sowie Rambutanfrüchte (Thai: Ngo, เงาะ Aussprache: [ŋɔ́ʔ]).

Tourismus
Blick vom Big Buddha auf „Buddha Beach“
Chaweng am Abend – Blick nach Süden
Ban Chaweng („Chaweng-City“) – Typischer Touristenort, beliebt insbesondere bei Backpackern
Lipa Noi, Blick zum Ang Thong Marine National Park
Flughafen Samui

In den 1970er Jahren wurde Ko Samui von Aussteigern (siehe auch Hippie) „entdeckt“, die zuvor bereits auf Ibiza, in Goa und auf Bali zu unfreiwilligen Wegbereitern des Massentourismus geworden waren. Es dauerte allerdings bis in die späten 1980er Jahre, dass Samui zum Ziel „normaler“ Fernreisender wurde. Bis dahin war die Anreise, eine Nachtfahrt mit dem Zug von Bangkok nach Phunphin, dem Hauptbahnhof von Surat Thani, gefolgt von einer mindestens dreistündigen Fahrt mit dem Schiff zur Inselhauptstadt Na Thon, kompliziert und sehr anstrengend gewesen. Dann wurde die Anreise zuerst mit klimatisierten Bussen und eigenen Fähren zunehmend verbessert und 1989 schließlich durch die Eröffnung des Flughafens Ko Samui im Nordosten der Insel auch dem Pauschaltourismus ermöglicht.

Der etwa 70-minütige Flug von Bangkok machte Samui zur leicht erreichbaren „Trauminsel“ für internationale Reiseveranstalter und ihre Kunden. Der Flughafen wird mittlerweile (2005) auch von Singapur, Phuket, Pattaya, Krabi und Hong Kong aus direkt angeflogen. Heute besuchen jährlich etwa 1,2 Millionen Touristen aus aller Welt die Insel.

In Folge des Tsunamis vom 26. Dezember 2004, der Teile der touristischen Infrastruktur in den thailändischen Touristenzentren Phuket und Khao Lak zerstörte, hat sich die Anzahl der Pauschalreisenden auf der wegen ihrer Lage im Golf von Thailand von den Folgen des Erdbebens unberührt gebliebenen Insel Samui nahezu verdoppelt.

Die bei Touristen wegen der breiten Strände und des feinen Sandes beliebtesten Küstenabschnitte sind die Strände von Chawaeng, dem touristischen Zentrum Samuis, und Lamai jeweils im Osten und die etwas weniger erschlossenen Buchten von Mae Nam und Bo Phut im Norden. Auf Samui darf nur maximal „palmenhoch“, also in der Regel zweigeschossig, gebaut werden, wodurch große Hotelbauten vermieden und das ursprüngliche Flair erhalten werden sollen. In der näheren Umgebung Ko Samuis sind vor allem Ko Phangan und die Inseln des Ang Thong Nationalparks Ziele für Tagesausflüge.

Die Schattenseiten des Tourismus auf dem als „Trauminsel“ beworbenen Samui machen sich vor allem für die ursprünglichen Einwohner bemerkbar. Viele beklagen, ihr Land an Unternehmer vom Festland und aus dem Ausland verloren zu haben. Die Kokospalmen-Haine, die früher die zahlreichen Strände entlang der gesamten Küste säumten, sind heute bereits vielerorts verschwunden. Der Weg zu den Stränden, die überall in Thailand öffentlicher Raum sind, ist in den touristisch am stärksten erschlossenen Gebieten durch Hotels und Bungalow-Resorts behindert oder versperrt.

Die Preise für Lebensmittel sind generell derart gestiegen, dass auch die Einheimischen mittlerweile die gleichen Preise wie die Touristen bezahlen. So sind die Preise für Fleisch und Reis innerhalb weniger Jahre um 300 % gestiegen. Während es früher üblich war, auf den Märkten Fisch auch in zerteilten Stücken zu kaufen, werden heute oft nur noch ganze Fische angeboten, da dies von den Touristenrestaurants bevorzugt wird. Durch den Bevölkerungszuwachs auf der Insel haben Qualität und Quantität des Trinkwassers gelitten, das traditionell aus Brunnen gefördert werden konnte. So müssen die Insulaner heute oft auf Wasser aus Flaschen zurückgreifen.

Die leichte Erreichbarkeit – die Fluggesellschaft Bangkok Airways unterhält mittlerweile 10–20 Flüge täglich zur Insel,[2] zwei Reedereien steuern mehr als 30-mal pro Tag die Insel mit Autofähren an – hat den Verkehr auf der 53 km langen Ringstraße stark anwachsen lassen, womit sich auch die Unfallgefahr erhöhte. Obwohl es vier private Krankenhäuser auf der Insel gibt, können sich nicht alle die hohen Preise leisten. Die 40.000 Einheimischen und die über 100.000 saisonalen Hilfsarbeiter müssen sich oft mit dem staatlichen 166-Betten-Krankenhaus begnügen, in dem nur 11 Ärzte arbeiten.

Seit Sommer 2005 breitet sich der blaue Kokosnussblattkäfer (Tetrastichus brontispae) auf Samui aus, der die Kokospalmen absterben lässt. Es sollen bereits 80 % der Palmen befallen sein. Seit Ende Oktober 2005 wird versucht, die Plage mit biologischen Mitteln in den Griff zu bekommen. Dazu werden Wespen (Tanbian genannt) eingesetzt, die dafür eigens aus Vietnam eingeführt wurden. Mit Hilfe der Wespen, die sich als Mittel gegen die Kokosnussblattkäfer bereits in anderen Ländern bewährt haben, soll der Insektenbefall der Palmen in einem Zeitraum von zwei Jahren unter Kontrolle gebracht werden. Als Mitauslöser der Störungen im ökologischen System der Insel wird auch der Tourismus mit all seinen Folgeerscheinungen, wie der Bautätigkeit und der teilweisen Zerstörung der ursprünglichen Fauna und Flora, betrachtet.

Ein Mönch aus Samui erklärte die Zusammenhänge wie folgt: „Wer jahrelang die Ursprünge verschmutzt, der zerstört auch das Wesentliche. Und das Wesentliche dieser Insel sind nun mal die Kokospalmen. Dass sie jetzt verschwinden, hätte man also beinahe schon voraussagen können.“

Koh Chang (502)
Ko Chang, die Elefanteninsel (abgeleitet von der Form der Insel) ist eine Insel im Golf von Thailand an der Ostküste Thailands nahe der Grenze zu Kambodscha. Sie ist nach Phuket mit 492 km² die zweitgrößte Insel Thailands.

Die Insel ist Teil des Meeresnationalparks Mu Ko Chang und besteht zu 70 % aus noch ungestörtem und zusammenhängenden Tropenwald; einer der am besten erhaltenen in Thailand, wenn nicht in ganz Südostasien. Der Tourismus ist zwar stark zunehmend, liegt aber weit hinter den Zahlen von Phuket oder Ko Samui. Ko Chang erhält pro Jahr circa 75.000 Besucher, die meisten sind Thais, die nur über das Wochenende oder zu bestimmten Feiertagen die Insel besuchen. Nicht-Thai-Besucher bleiben im Durchschnitt lediglich 5 Tage auf der Insel. Gemäß thailändischen Plänen soll allerdings in den nächsten Jahren der Tourismus ausgebaut werden. Viele bestehende Resorts werden abgerissen, um luxuriösere Unterkünfte für Touristen zu schaffen. Auch der Bau eines Flughafens ist geplant. Man versucht aber eine eher vorsichtige Erhöhung der Besucherzahlen, um das ökologische Gleichgewicht des Naturchutzgebietes nicht zu stören. Zu erreichen ist Ko Chang per Fähre über die Stadt Trat, in der gleichnamigen Provinz Trat.

Ko Chang bietet eine ruhige und entspannte Atmosphäre. Als Ferieninsel bietet die Insel ausgezeichnete Strände in landschaftlich reizvoller Umgebung. Erfrischende Wasserfälle sind ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen. Durch die durchweg gut befahrbare Ringstraße kann man die Schönheit der Insel mit ihren vielen sehenswerten Buchten und Stränden erkunden. Auch zu Wasser bietet sich eine küstennahe Meeresfauna- und Flora durch die vielen vorgelagerten kleineren Korallenriffe und Inseln. Touristische Angebote bieten die Besichtigung von Mönchsklöstern, Elefantentouren und Schnorchel- bzw. Tauchtouren. Nightlife, Bars und Diskotheken wie auf anderen großen touristisch erschlossenen thailändischen Inseln findet man auf Ko Chang eher weniger. Ko Chang bietet noch viel unverbaute Natur, ruhiges Inselleben, wie es viele großstadtmüde Thais lieben. Mittlerweile sind auch Gäste aus anderen Erdteilen längst keine Besonderheit mehr. Die Tendenz geht weg von einfachen Traveler-Unterkünften am Strand, zu luxuriöseren Resorts. Das touristische Zentrum der Insel ist der "white sand beach" oder "hat sai khao".

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ko_Chang

Bangkok - 1993 (88)
Khao Lak nach dem Tsunami (499)
Lage von Khao Lak:
Khao Lak liegt an der Westküste von Südthailand an der Andaman-See, umgeben vom Lam Ru Nationalpark in der Phang Nga Provinz. Nur ca. 100 km entfernt vom internationalen Flughafen von Phuket ist Khao Lak schnell erreichbar.

Saisonzeiten in Khao Lak
Hauptsaison:
Die Hauptreisezeit für Khao Lak Besucher ist vom November bis April. In der Regel herrscht ein sonniges Wetter. Sollte es mal regnen, dann oft nur sehr kurz. Für Badeurlauber und Taucher herrschen mit täglich über 30°C ideale Wetterbedingungen.

Nebensaison:
Ab Ende April bis Ende Oktober herrscht Regenzeit. Dann kann es auch mal einige Tage am Stück regnen. Es gibt aber auch immer wieder Schönwetterabschnitte. Tauchen ist wegen der aufgewühlten See in der Nebensaison nur selten möglich. Naturliebhaber die Entspannung suchen, können Khao Lak aber auch ganzjährig bereisen. Einige Bars und Restaurants haben auch in der Nebensaison durchgängig geöffnet.

Badeurlaub
Khao Lak bietet Ihnen lange, feinsandige Strände in einer natürlichen, familienfreundlichen Umgebung, ideal für einen Badeurlaub.

Tauchen
Hochattraktive Tauchspots machen Khao Lak auch zu einer Anlaufstelle für Taucher aus aller Welt. Einige dieser Tauchspots zählen zu den Topspots auf unserem Globus.

Natur, Kultur und Ausflüge
Umgeben von zahlreichen Nationalparks und Wasserfällen kann man Khao Lak als ein Paradies für Naturliebhaber bezeichnen. Mehrere Tourbetriebe bieten Ihnen Tagesausflüge und auch längere Touren unter fachkundiger Führung in die Umgebung, z. B. zu sehenswerten Tempeln oder dem Khao Sok Stausee.

Restaurants
Das kulinarische Angebot in Khao Lak ist reichhaltig. Bemerkenswert sind die sehr positiven Bewertungen der Gäste.

Was macht Khao Lak zu einem besonderen Reiseziel?
Da Khao Lak von mehreren Nationalparks umgeben ist, wurden von der Phang Nga Provinz einige Gesetze erlassen, die diese Natur schützen sollen und trotzdem eine touristische Nutzung erlauben.
Der Bau von Hochhäusern ist in Khao Lak nicht gestattet. Die maximal erlaubte Gebäudehöhe sind 4 Stockwerke, direkt am Strand sind sogar nur eingeschossige Gebäude erlaubt. Diese Bauvorschriften führten dazu, dass sich Khao Lak ein gemütliches Flair bewahrt hat, da hier keine hohen Apartmentblöcke zu sehen sind und am Strand nur Bungalowanlagen stehen. Auch die großen Luxusresorts haben am Strand nur Bungalows gebaut. Die mehrstöckigen Resortgebäude beginnen erst ab 100 Meter vom Strand entfernt.

Der Strand ist ein Teil des Lam Ru Nationalparks, daher dürfen hier auch keine Strandliegen aufgestellt werden. Die Strandliegen stehen meist direkt an der Strandlinie, aber noch auf dem Gelände der Resorts. Das Strandbild profitiert davon und man muss trotzdem nicht auf den Komfort verzichten.
Lärmende Jetskis und Wasserski fahren ist in Nationalparks verboten, daher findet man an den Stränden von Khao Lak wirklich seine Ruhe. Motorlose Wassersportarten wie Surfen und Kajak fahren sind aber erlaubt.

Eine durchgängige Strandstraße gibt es nicht, der gesamte Verkehr wird einige 100 Meter vom Strand entfernt vom Highway 4 aufgenommen. Dieser Umstand führt noch zusätzlich zu einem beruhigten Strandbereich, da nur Stichstraßen vom Highway zu den Stränden führen und somit kein Durchgangsverkehr in Strandnähe möglich ist.

In ganz Thailand ist Kriminalität gegenüber Touristen kein großes Problem, Khao Lak setzt sich dabei aber noch einmal besonders ab. Straßenkriminalität kommt hier praktisch nicht vor - uns ist bislang kein einziger Fall von Taschendiebstahl oder Ähnlichem bekannt geworden. Khao Lak gehört somit zu den sichersten Gebieten in Thailand und ist wohl sogar sicherer als so mancher Abendspaziergang in europäischen Großstädten.

Offene Straßenprostitution gibt es in Khao Lak nicht.

Den Charakter von Khao Lak auf den Punkt gebracht
All diese speziellen Gegebenheiten zeichnen Khao Lak besonders aus und führen dazu, dass man hier sehr selten auf Gäste trifft, die nur wegen Bier, Partys und "leichten" Mädchen nach Thailand kommen. Diesem hohen Niveau der Gäste passten sich dann auch die Geschäfte an. Durchschnittliche Qualität konnte in Khao Lak nicht bestehen und so bieten praktisch alle Resorts, Restaurants und Geschäfte einen für Thailand überdurchschnittlich hohen Standard zu einem fairen Preis.

Khao Lak ist ein Ort, der sich mit keinem anderen Urlaubsort vergleichen lässt. Khao Lak ist wortwörtlich unvergleichbar. Hier findet man noch seine Ruhe und fühlt sich sicher.

Geschichtliche Entwicklung - Tsunami
Bis Ende der 80er Jahre gab es in dem heutigen Gebiet von Khao Lak nur einige kleinere Siedlungen und Fischerdörfer. Ein kleines, heute nicht mehr existentes, Fischerdorf mit dem Namen Khao Lak am Khao Lak South Beach gab der gesamten Stadtregion seinen heutigen Namen. Die Region lebte damals von der Fischerei, der Landwirtschaft und dem Zinnabbau, welcher aber schon vor vielen Jahren eingestellt wurde.

In Bang La On am Nang Thong Beach entwickelte sich 1987 die erste touristische Infrastruktur mit einer kleinen Bungalowanlage von Hans und Gerd. In den 90er Jahren kam es dann zu einer beschleunigten Entwicklung mit einigen weiteren Bungalowanlagen, dem ersten großen Komfortresort und Tauchbasen.

Die natürlichen Bedingungen der umgebenden Berge zeigten Bang La On aber die Grenzen für die weitere Entwicklung auf. Auch der Strand von Nang Thong war ab einem gewissen Zeitpunkt auf voller Länge mit Beachresorts belegt. So entwickelte sich dann etwas später das nördlich anschliessende etwas modernere Bang Niang. Einen regelrechten Boom erlebte Khao Lak dann in den Jahren 2003 und 2004 mit dem Höhepunkt zur Weihnachtszeit 2004. Khao Lak war nahezu ausgebucht. Noch nie waren die Hotels und privaten Unterkünfte so gut gebucht wie im Dezember 2004. Viele Investitionen dort fingen erst in diesem Monat an, sich zu rechnen.

Am 26. Dezember 2004 ereignete sich dann eine der schlimmsten Naturkatastrophen aller Zeiten. Ein gewaltiger Tsunami zerstörte an diesem Tag mehrere Hundert Orte rund um den indischen Ozean. Auch Khao Lak war betroffen und wurde urplötzlich von einer Minute zur nächsten aus einem paradiesischen Traum gerissen. Viele Menschen starben, viele wurden verletzt. Neben dem menschlichen Leid gab es schwere Zerstörungen im Stadtbereich von Khao Lak. Im Strandbereich wurde Khao Lak sogar nahezu total zerstört. Nur einige wenige Ortsteile blieben verschont. Der Highwaybereich von Bang La On war vom Tsunami wegen seiner erhöhten Lage auf langen Abschnitten gar nicht betroffen, hier blieb die gesamte Infrastruktur unbeschadet.

Die Bewohner des kleinen Fischerdorfes am Khao Lak South Beach wohnten nach dem Tsunami auf der Landseite vom Highway, nachdem ihre gesamte Siedlung zerstört wurde. Dort am Highway konnten sie aber auch nicht lange bleiben. Es waren nur Notunterkünfte und es musste eine endgültige Lösung geschaffen werden. Im April 2006 besuchte die Tochter des thailändischen Königs diese Siedlung und fasste einen Beschluss - die Regierung baut nun auf dem Gelände der Notunterkünfte für diese Menschen seit Mai 2006 ein neues Dorf. Zu diesem Zweck wurde die Bevölkerung in ein 300 Meter entferntes Behelfsquartier erneut umgesiedelt. Ende 2007 wird dann die Urbevölkerung von Khao Lak endlich nach 3 Umsiedelungen ein endgültiges Zuhause finden.

Der Wiederaufbau der Stadtzentren von Khao Lak wurde mit viel Motivation betrieben. Nachdem sie so ein Boomjahr wie 2004 erlebten, versuchen die Einwohner nun an diese Erfolge wieder anzuknüpfen.

Die Hoffnungen in die Zukunft waren ungebrochen. Finanzielle Probleme nach dem Totalverlust ihrer Existenz machte es aber vielen Geschäftsbetreibern schwer, wieder neu anzufangen. Da der Wiederaufbau in der Saison 2005/06 noch nicht abgeschlossen war, gab es auch große Einbrüche bei den Besucherzahlen. Das erschwerte die Finanzierung des Wiederaufbaues zusätzlich.

Zu Beginn der Saison November 2006 waren dann die Wiederaufbauarbeiten zum Großteil abgeschlossen. Relevante Bautätigkeiten sind dann nur an einigen, wenigen Stellen zu erwarten.

Khao Lak ist wieder eine Reise wert und freut sich auf Deinen Besuch.

Quelle: http://www.mykhaolak.de

Bangkok (221)
Bangkok (wörtlich übersetzt: Dorf im Pflaumenhain, thail. offiziell Krung Thep Mahanakhon [kruŋtʰêːp máhǎː-nákʰon], Thai: กรุงเทพมหานคร ( anhören?/i), kurz Krung Thep, กรุงเทพฯ – meist übersetzt mit Stadt der Engel) ist seit 1782 die Hauptstadt des Königreichs Thailand und ein besonderes Verwaltungsgebiet. Es hat den Status einer Provinz (Changwat) und wird von einem Gouverneur regiert. Die Hauptstadt hat 8,249 Millionen Einwohner (Volkszählung 2010). Sie ist die mit Abstand größte Stadt des Landes. In der Bangkok Metropolitan Region (BMR), der größten Metropolregion in Thailand, leben insgesamt 14,566 Millionen Menschen (Volkszählung 2010).[1]

Die Stadt ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Thailands mit Universitäten, Hochschulen, Palästen und über 400 Wats (buddhistische Tempelanlagen und Klöster) sowie wichtigster Verkehrsknotenpunkt des Landes. Das Nationalmuseum in Bangkok ist das größte seiner Art in Südostasien. In Bangkok ist auch die Wirtschafts- und Sozialkommission für Asien und den Pazifik (UNESCAP) beheimatet.

Bangkok - Wat Arun, Bangkok - Menam Chao Phraya, Chinatown, Suan Lum - Lumpini Night Market, Bangkok - Khao San Road, Samut Prakan - Crocodile Farm
Ayutthaya (758)
Die Stadt Ayutthaya (offizieller Name Phra Nakhon Si Ayutthaya, (Thai: พระนครศรีอยุธยา) ist die Hauptstadt der Provinz Ayutthaya in Zentralthailand. Ayutthaya hatte im Jahre 2010 54.190 Einwohner.[

Ayutthaya war früher Hauptstadt des siamesischen Königreichs Ayutthaya und im 18. Jahrhundert die Metropole Südostasiens.

Ayutthaya liegt auf einer Insel am Zusammenfluss dreier Flüsse: Maenam Chao Phraya, Pasak und Lopburi, etwa 70 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bangkok. Im 14. Jahrhundert befand sich die Stadt noch in der Nähe der Küste des Golfs von Thailand, als Ergebnis der jahrhundertelangen Sedimentbildung liegt sie heute ca. 100 Kilometer entfernt von der Küste.

Nach einer frühen Gründung durch die Khmer erweiterte der Fürst U Thong die Stadt und machte sie im Jahr 1351 zur Hauptstadt seines Königreiches, nachdem er auf der Flucht vor einer Windpockenepidemie aus Lopburi hierher geflohen war. Bereits Anfang des 15. Jahrhunderts war Ayutthaya eine ernst zu nehmende Macht. Darauf folgte eine mehr als 400-jährige Periode der Herrscher von Ayutthaya. Insgesamt 35 Könige beherrschten mehr oder weniger große Gebiete Siams und erweiterten die Hauptstadt stetig.
Sanphet Prasat (königlicher Palast), Modell in Ancient City, Bangkok

Seit dem 16. Jahrhundert kamen auch europäische Kaufleute in die Stadt und berichten voller Begeisterung vom Glanz und der Pracht der Architektur. In ihrer Blütezeit war Ayutthaya eine Weltstadt mit den drei Königspalästen, 375 Tempelanlagen und 94 Stadttoren, die von 29 Verteidigungsforts geschützt wurde. Franzosen, Portugiesen, Briten, Holländer und Japaner wohnten in ihren Stadtbezirken, abgesondert von den etwa 1 Million Siamesen der Hauptstadt. Die Europäer besaßen eigene Kirchen, von denen die Kathedrale St. Joseph aus dem 18. Jahrhundert noch erhalten ist.

Der Reichtum gründete auf den reichen Ernten der fruchtbaren Zentralebene sowie auf Steuern und Abgaben, die auf Handel und Transport erhoben wurden. Handelsbeziehungen bestanden mit China, Java, Malaysia, Indien, Ceylon, Persien, Japan, Portugal, Frankreich, Holland und England. Die enorme Entwicklung in der Architektur, Malerei und Literatur verdeutlicht den Wohlstand. Gold war ein vielbenutztes Metall, als Blattgold verwendet bei Buchbindern, Gemälden, ja ganzen Gebäuden (viele Chedis zum Beispiel waren goldüberzogen).

Zunächst von Erdwällen und Palisaden geschützt, wurde sie um 1550 mit einer Ziegelmauer befestigt. Mehrere Belagerungen durch die Birmanen konnte sie im Laufe der Geschichte überstehen, ehe sie am 7. April 1767 erobert, geplündert und fast vollständig zerstört wurde. Ayutthaya erholte sich von dieser Katastrophe nicht mehr, kurze Zeit später gründete König Phuttayodfa Chulalok (Rama I.) die neue Hauptstadt Bangkok, wo er eine weitgehende Kopie des zerstörten Königspalastes in Form des Grand Palace errichten ließ.

Sehenswürdigkeiten
Wat Phra Si Sanphet
Buddha-Statue im Wat Na Phra Men

Chao Sam Phraya-Nationalmuseum: Museum inmitten der Altstadt mit wertvollen Objekten, die in Wat Ratchaburana (s.u.) gefunden wurden, sowie geschnitzten Votivtafeln und Buddha-Statuen.
Ayutthaya Historical Study Center: Das moderne Gebäude wurde von thailändischen und japanischen Architekten entworfen und dient der historischen Forschung zur Geschichte Ayutthayas. Zudem gibt es ein Museum und eine Bibliothek mit einschlägiger Literatur.
Chandra-Kasem-Palast: aus dem 16. Jahrhundert, diente als Residenz von König Naresuan dem Großen
Wang Luang (auch Alter Palast): ehemalige Palastanlage aus der Zeit von König Boromatrailokanat (1448–1488), heute ist noch der Trimuk-Pavillon zu besichtigen
Wat Mahathat wurde bereits viele Jahre vor Gründung der Stadt errichtet. Es war das rituelle Zentrum der Stadt. Die heutigen Ruinen stammen aus der Restaurierung, die von König Prasat Thong in Auftrag gegeben wurde. Der 46 m hohen Prang ist eines der eindrucksvollsten Gebäude der alten Hauptstadt.
Wat Na Phra Men (geschrieben: Nah Pra Meru) liegt auf der anderen Flussseite gegenüber dem königlichen Palast. Im Viharn Noi gibt es eine eindrucksvolle sitzende Buddha-Statue im Dvaravati-Stil. Die Haupt-Buddha-Statue im Ubosot wird König Prasat Thong zugeschrieben (Mitte 17. Jahrhundert), sie ist eine sitzende Statue „in königlichem Ornat“ (siehe Buddha-Statue (Thailand)).
Wat Phanan Choeng: Tempel mit einer der größten alten Buddha-Statue des Landes
Wat Phra Ram: aus dem 14./15. Jahrhundert mit einem eleganten Chedi
Wat Phra Sri Sanphet ist der schönste Tempel (Wat) der Stadt. Er liegt direkt südlich des ehemaligen Palast-Geländes. Seine drei großen Chedis, die die Asche von König Rama Thibodi II. und seines Vaters aus dem 15. Jahrhundert beherbergen, sind das Wahrzeichen von Ayutthaya. Der zugehörige Viharn und die Mondops sind von den Burmesen zerstört worden. Eine der beiden 10 m großen, stehenden Buddha-Statuen, der Phra Buddha Lokanart konnte von König Rama I. restauriert werden. Sie steht jetzt im östlichen Viharn des Wat Pho in Bangkok.
Wat Phu Khao Thong: mit einem Chedi, den der birmanische König Bayinnaung nach der ersten Eroberung Ayutthayas 1569 errichten ließ
Wat Ratchaburana: Tempelanlage erbaut zur Regierungszeit von König Chao Sam Phraya (Boromarajathirat II.) mit einem sehr harmonischen Prang, dessen Krypta begehbar ist (Stuckarbeiten, Wandmalereien in der Krypta). Die Goldfunde aus der Krypta, allen voran ein kniender Elefant, lassen sich im Chao Sam Phraya National-Museum bewundern.
Wat Suwan Dararam: königlicher Tempel aus der später Ayutthaya-Zeit
Wat Yai Chai Mongkon: sehr alte Tempelanlage mit einem Chedi aus der Zeit König Naresuans (1590–1605)

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Pattaya (731)
Pattaya (Thai: พัทยา, Aussprache: [pʰát-tʰá-jaː], anhören?/i) ist ein international bekannter Badeort. Er liegt im Landkreis (Amphoe) Bang Lamung der Provinz Chonburi im östlichen Teil von Zentralthailand.

Pattaya hatte 2006 offiziell 98.992 Einwohner. 2007 stieg die Einwohnerzahl auf 104.318 mit Hauptwohnsitz in der Stadt registrierte Personen.

Historischer Überblick

Die Umgebung des heutigen Pattaya wird nur ganz am Rande der thailändischen Geschichte erwähnt. Bei der Belagerung der siamesischen Hauptstadt Ayutthaya durch die Burmesen sah Phraya Taksin, dass er nicht aus eigener Kraft standhalten konnte. Also machte er sich im Januar 1767 über Nakhon Nayok auf den Weg nach Rayong und Chanthaburi, um dort zusätzliche Truppen zu sammeln. Zwischen Na Kluea und Bang Lamung schlug er sein Lager auf. Auf dem Rückweg von Chanthaburi mit dem Schiff traf er südlich von Chonburi auf Tong Duan, den späteren König Phuttayodfa Chulalok (Rama I.), beide zusammen konnten anschließend die Burmesen für immer aus dem Land vertreiben.

Noch in den 1950er Jahren bestand der Küstenabschnitt zwischen Si Racha und Sattahip nur aus einer Handvoll Dörfern. Die Bucht von Pattaya selbst war nur von einigen Fischerfamilien bewohnt, die hier das ruhige Wasser und die sichere Lage schätzten, waren sie doch im Norden und im Süden durch Landzungen und im Hinterland durch Hügelketten geschützt. An der nördlichen Landspitze wurde in früheren Zeiten Meersalz hergestellt, der heutige Name (Na Kluea - Salzfelder) deutet noch immer daraufhin.

Die eigentliche Geschichte des heutigen Pattaya beginnt erst in den frühen 1960er Jahren, als sich während des Vietnamkrieges in Sattahip eine Basis der US-Marine befand, daneben wurde der Flughafen U-Tapao von den USA als Militärflugplatz ausgebaut. Die GIs fuhren in ihrer Freizeit in das nahe gelegene Pattaya, um sich dort an den sauberen Stränden zu entspannen. Bald wurde der Ort zur „Rest and Recreation Area“ (R&R) des US-Militärs mit einem einzigen Hotel internationalen Standards, der Nipa Lodge. Nach und nach benutzten auch Besucher aus Bangkok am Wochenende die Möglichkeiten, obwohl die vierstündige Anfahrt über holprige Provinzstraßen recht ermüdend war.

Nach dem Ende des Vietnamkriegs blieben zwar ab 1975 die GIs fern, dennoch entwickelte sich Pattaya binnen weniger Jahre zu einem bedeutenden touristischen Zentrum Asiens. 1979 wurde dem Ort der Status einer Thesaban Nakhon (etwa: Großstadt, mit eigener Verwaltung) zuerkannt.

Na Kluea und Nord-Pattaya
Thais am Strand von Pattaya

Der Name Na Kluea (wörtl. Salz-Felder) stammt noch aus der Zeit vor dem Tourismus-Boom, er beschreibt die Haupterwerbsquelle jener Zeit, die Salzgewinnung aus dem Meer. Noch heute kann man in engen Straßen die alten Holzhäuser mit kleinen, traditionellen Nudelrestaurants und Handwerksbetrieben sehen. Fischerboote, die weiterhin benutzt werden, liegen am Strand.

Südlich von Na Kluea fängt die Beach Road an, die mit teuren Hotels und eleganten Restaurants in starkem Gegensatz zum eher ländlichen Eindruck der Nachbarschaft stehen. Parallel zur Beach Road führt die Second Road vorbei an weiteren Hotels, Einkaufszentren, Bars, Clubs und dem Büro der Tourist Police.

Pattaya Beach
Die Beach Road liegt direkt am Strand
Pattaya Beach

Pattaya Beach liegt gegenüber der Stadtmitte in unmittelbarer Nähe von Hotels, Einkaufszentren und Bars. Das Überangebot von Jet-Skis und Speedboats hat durch die damit verbundene Lärmbelästigung zu einer Beeinträchtigung der Umwelt geführt, die Wasserqualität hat stark gelitten.

Der ehemalige thailändische Ministerpräsident Thaksin Shinawatra sorgte durch die Vergabe von Bauaufträgen für die Errichtung neuer Kläranlagen, wodurch sich die Meerwasserqualität erheblich erholt hat.

Der Abschnitt von der Central Road (Pattaya Klang) nach Süden bis zum Hafen liegt direkt am Zentrum des Nachtlebens, ist daher weniger familienorientiert als Na Kluea, Nord-Pattaya oder Jomtien Beach.

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Krabi nach dem Tsunami (528)
Krabi ist eine Region, in der Töpferwaren gefunden wurden, deren Alter auf 27. - 37.000 Jahre geschätzt wird. Das bedeutet, daß die Provinz das älteste Siedlungsgebiet in Thailand ist. Steinwerkzeuge, Knochenreste und Höhlenzeichnungen aus prähistorischen Zeiten wurden gefunden. Im Wat Klong Tom Museum beim Dorf Klong Tom Tai werden Ausgrabungen aus allen Perioden ausgestellt: Stein- und Bronzewerkzeuge, Münzen, Töpferwaren und Keramiken.

Die westliche Küste Südthailands am Andaman See ist berühmt für ihre Landschaft, die es an Schönheit mit jeder anderen auf der Welt aufnehmen kann. Wer Ferien in Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, ist hier am rechten Ort. Krabi ist eine Provinz, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Die meisten Hotels strahlen eine wohltuende Ruhe aus. Sie passen sich der schönen Landschaft mit ihren vielen aus der Erde herausragenden ungewöhnlichen Felsformationen und den Palmenplantagen an. Nicht überlaufende Strände und eine noch relativ unberührte Landschaft sind für diese Gegend charakteristisch, daher ist sie ideal für Erholungsurlauber. Der Besucher sollte nicht versäumen, sich ein Boot zu mieten und auf die vielen verschiedenen bewohnten und unbewohnten paradiesischen Inseln zu fahren.

Ideale Verhältnisse zum Tauchen und Schnorcheln findet man an der Küste und den vielen vorgelagerten Inseln - bis hin zu den Phi Phi Islands. Bei einer durchschnittlichen Sichtweite von 15 bis 30 Metern (maximal 40 Meter) ist auch Höhlen- und Wandtauchen möglich. Neben den zahllosen Arten von Korallenfischen kann man Weißspitz-Haie und Stachelrochen sehen.

Alle Märkte sind übervoll mit frischen Früchten, Fischen und Schalentieren. Viele Meeresfrüchte sind auch in getrockneter Form zu haben.

Die Provinz bedeckt eine Fläche von 4.708 Quadratkilometern, die Provinzhauptstadt ist 946 Kilometer von Bangkok entfernt, etwa auf der Höhe von Phuket und 180 Kilometer westlich davon.

Die westlich Küste Südthailands an der Andaman See ist berühmt für ihre Landschaft, die es an Schönheit mit jeder anderen auf der Welt aufnehmen kann. Wer Ferien in Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, ist hier am rechten Ort. Krabi ist eine Provinz, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Die meisten Hotels strahlen eine wohltuende Ruhe aus. Sie passen sich der schönen Landschaft mit ihren vielen aus der Erde herausragenden ungewöhnlichen Felsformationen und den Palmenplantagen an. Nicht überlaufene Strände und eine noch relativ unberührte Landschaft sind ideal für Erholungsurlauber und sind für die Gegend charakteristisch. Man sollte nicht versäumen, sich ein Boot zu mieten und auf die vielen verschiedenen bewohnten und unbewohnten paradiesischen Inseln zu fahren.

Quelle: http://www.thailandtourismus.de/reiseziele/south/krabi/index.html



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