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| Kambodscha |
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1-wöchige Kurzreise im Jahre 2002 nach Kambodscha zum "Far East Meeting" mit Kollegen.
So beeindruckend die Tempelanlagen von Ankor einerseits, so schockierend die Eindrücke von den Killing Fields und dem Konzentrationslager Tuol Sleng in Phnom Penh andererseits.
Das Pol Pot Regime folterte und ermordete ab 1975 1/3 der Gesamtbevölkerung.
Eine Brille reichte, um als gebildeter Systemgegner des kommunistisch-primitivistischen Bauernregimes entlarvt und verschleppt zu werden.
Als Günstling seines Vorbildes Maos in China, dem die europäische Linke damals auch noch zujubelte und somit den Rücken freihielt, konnte er dessen Ideen auch in Kambodscha leider aufs brutalste umsetzen. Die Nachfolgepartei der SED in der DDR, nun bundesweit als die "Die Linke" aktiv, rechtfertigt bis heute noch den Massenmörder Mao und damit auch seine unbeschreiblich grausamen Taten, und das mitten in Deutschland.
Hier ein kurzer Foto Überblick über die Sehenswürdigkeiten rund um Siem Reap wie: Angkor Wat, Bergtempel Bakheng, Angkor Thom, Bayon, Ta Phrom, Banteay Srei und den See Tonle Sap.
Weiter südlich in und um Phnom Penh der Königspalast, die Silberpagode sowie einige Stadtimpressionen.
Nicht zuletzt die schrecklichen Tatorte der mörderischen Roten Khmer wie Tuol Sleng (Genozid Museum) und die Killing Fields.
Leider taugte das auf dieser Reise von mir verwendete Diamaterial von Fuji gar nichts. Obwohl trocken und dunkel gelagert, waren die Dias im Winter 2006/ 2007, als ich sie einscannte, fast alle schwarzgrün und bereits unscharf.
Durch böse Trickserei mit Photoshop Elements konnte ich die Scans (hochwert gescannt mit DigitDia 4000 von Reflecta mit 3600dpi) zumindest soweit aufpäppeln, dass man sie hier zeigen kann.
Samuel Degen
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Angesichts seiner geringen Größe weist Kambodscha eine überraschende Vielfalt an Geländeformen und Landschaften auf. Für die klassische Szenerie des vorwiegend flachen, landwirtschaftlich ausgerichteten Staates sorgen die Reisfelder, obwohl es auch bedeutende Hochlandgebiete und, im Zentrum des Landes, den riesigen Tonle Sap gibt, den größten Süßwassersee Südostasiens. Im Osten des Landes bildet der mächtige Mekong eine natürlich Trennlinie zum gebirgigen, dicht bewaldeten Nordosten. Auch der Südwesten ist gebirgig und weitgehend von Dschungelgebieten überzogen; der Südosten wiederum wird regelmäßig durch die über die Ufer tretenden Fluten des Mekong und dessen Schwesterfluss Bassac überschwemmt.
Die natürliche Schönheit und das reiche Kulturerbe Kambodschas wurden in den vergangenen Jahrzehnten auf tragische Weise vom Regime der fanatischen Roten Khmer überschattet.
In den 70er Jahren missbrauchten die Roten Khmer ihre Machtstellung zum Massenmord an der eigenen Bevölkerung, die anschließend noch bis 1998 unter einem fortwährenden Guerillakrieg zu leiden hatte. Inzwischen ist das gesamte Land befriedet, doch die Infrastruktur liegt am Boden und es herrscht akuter Fachkräftemangel, was mit Schlaglöchern übersäte Stadtstraßen, zerstörte Gebäude und der entsetzliche Zustand mancher Überlandverbindungen bezeugen. Viel bleibt zu tun, um Kambodscha wieder auf die Beine zu stellen, und es wird noch einige Zeit verstreichen, bis sich der Lebensstandard der Bevölkerungsmehrheit spürbar verbessert.
Seit auch die letzten Roten Khmer Ende der 90er Jahre aus dem Dschungel gekommen sind, ist das Land zum Mekka für Entdecker geworden.
Quelle: www.stefan-loose.de (Hits: 683)
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