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Laos Luang Prabang
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Samuel Degen
Stupferich.org
4utours
Trebeltal.net
Durlacher.de


Vietnam

Von Hanoi über die Halong Bucht, Hue, Danang, Hoi An, Nha Trang und weiter über Saigon nach Can Tho im Mekong Delta führte uns diese eindrucksvolle Reise.
Die immer noch von den unendlichen brutalen Kriegen beeindruckten Vietnamesen zeichnen sich durch eine unvergleichliche Liebenswürdigkeit aus.

Samuel Degen
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Seit der nach der Wiedervereinigung von Nord- und Südvietnam 1975 eingeführte kompromisslose wirtschaftliche Zentralismus 1986 durch eine sozialistische Marktwirtschaft ersetzt wurde, ist die Nation von einer fieberhaften Handelstätigkeit ergriffen. Doi Moi, Vietnams Entsprechung zur Perestroika, hat durch die Liberalisierung privaten Unternehmertums eine Art Wiedergeburt Vietnams eingeleitet. Deutlich abzulesen ist dies an schicken neuen Einkaufszentren, Designerboutiquen, lebendigen Straßenmärkten und dem boomenden Warenverkehr mit China.

Doch die Medaille hat auch eine Kehrseite: Für einen Großteil der Bevölkerung ist das Leben auch weiterhin sehr hart. Durch die Übernahme marktwirtschaftlicher Verhältnisse wurden die Unterschiede zwischen Arm und Reich immer größer. Das monatliche Durchschnittseinkommen der Stadtbewohner überschreitet selten US$50, während die Arbeiter in den ärmsten Provinzen mit nur US$15 pro Monat über die Runden kommen müssen – ein Unterschied, der die wachsende Kluft zwischen dem städtischen und ländlichen Vietnam deutlich vor Augen führt.

Ein ähnlich krasser Gegensatz herrscht zwischen dem Norden und dem Süden, ein tiefer psychologischer Graben, der bereits lange vor dem Vietnamkrieg existierte und tief in der vietnamesischen Kultur verwurzelt ist. Die Bewohner des Nordens gelten als zurückhaltend, sparsam und gesetzestreu, während ihre südlichen Landsleute eher als weltmännisch, dynamisch und geschäftstüchtig betrachtet werden. Diese Verschiedenheit spiegelt sich nicht zuletzt auch im wirtschaftlichen Gefüge wider: Der Süden ist Vietnams Wirtschaftsmotor, die Beschäftigungsraten und die Durchschnittslöhne sind dort höher, und Ho-Chi-Minh-Stadt ähnelt in seinem zunehmend von glitzernden Fassaden geprägten Stadtbild eher Bangkok und Singapur als Hanoi.

Viele Touristen begnügen sich damit, ihren Vietnambesuch auf Hanoi, Ho-Chi-Minh-Stadt sowie einige andere wichtige Zentren dazwischen zu beschränken. Die Anziehungskraft der Städte mag groß sein, aber am meisten beeindruckt doch die traumhafte Landschaft: die mächtigen Deltas des Roten Flusses und des Mekong, wo man die Reisfelder, Libellen, Bauern mit konischen Hüten und Büffel findet, die das klassische Vietnam-Bild ausmachen; die Ha Long-Bucht mit ihrem Labyrinth von Kalksteininseln, die aus dem Golf von Tonkin aufragen; und immer besser zugängliche Nationalparks, die einen unglaublichen Reichtum an Pflanzen- und Tierarten bergen. Daneben erwarten Besucher, die unternehmungslustig genug sind, in die abgelegenen Hochlandregionen von Zentral- und Nordvietnam vorzudringen, kunstvolle Trachten, jahrhundertealte Bräuche und kommunale Langhäuser der hier lebenden Bergvölker.

Aus touristischer Sicht ist der momentane Zeitpunkt für einen Besuch in Vietnam wie geschaffen: Nicht nur wegen der mitreißenden Lebendigkeit und optimistischen Stimmung, sondern auch um mit eigenen Augen ein Land mitten im Umbruch zu erleben.
Quelle und Buchempfehlung: www.stefan-loose.de (Hits: 6759)
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Saigon - Stadtrundfahrt (177)
Ho-Chi-Minh-Stadt erhielt ihren Namen im Jahre 1976, nachdem Nord- und Südvietnam wiedervereinigt worden waren. Sie ist im Ausland nach wie vor unter ihrem alten Namen Saigon bekannt. Zur Abkürzung des vietnamesischen Namens Thành Phố Hồ Chí Minh wird in Vietnam die Stadt häufig Sài Gòn genannt, obwohl dies offiziell nur den ersten Bezirk von Saigon-Stadt bezeichnet.

Als Abkürzung sieht man oft TP. HCM bzw. HCMC oder HCM City (vietnamesisch beziehungsweise englisch).

Die Stadt wurde nach Ho Chi Minh benannt, welcher im September 1945 die Demokratische Republik Vietnam proklamierte und später die Führung des Landes als Staats- und Ministerpräsident übernahm. Nach der Teilung Vietnams als Folge des Indochinakriegs 1954 wurde er Präsident der Volksrepublik Vietnam (Nordvietnam).
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ho-Chi-Minh-Stadt

Saigon - Präsidenten Palast (94)
Der alte Präsidentenpalast heisst jetzt Halle der Wiedervereinigung. Ursprünglich stand an dieser Stelle der im Jahre 1868 gebaute Palast des französischen Gouverneurs in Cochin China. Später wurde das ursprüngliche Gebäude vom südvietnamesischen Präsidenten Ngo Dinh Diem bewohnt. Im Februar 1962 wurde der Palast von zwei südvietnamesischen Kampfflugzeugen bombardiert. Es handelte sich dabei um den Versuch eines Attentats auf Diem.

Der Präsident und seine Familie flohen in den Keller und blieben unverletzt. Der Palast wurde bei dem versuchten Anschlag auf den Präsidenten jedoch weitgehend zerstört. Das ursprüngliche Gebäude wurde durch ein neues Bauwerk ersetzt, das jetzt besichtigt werden kann. In dem neuen Gebäude wurde alles so belassen, wie es am 30. April 1975 vorgefunden wurde, als nordvietnamesische Truppen Saigon eroberten.

Saigon - Tunnel von Chu Chi (97)
Die ersten Tunnel von Củ Chi sind 1948 im Krieg gegen die Kolonialmacht Frankreich entstanden, um Waffen, Vorräte und auch schon Menschen zu schützen. Nachdem die Vietnamesen über die Franzosen gesiegt hatten, entsandten die USA Truppen nach Vietnam. Als sie unweit von Củ Chi ein Hauptquartier errichteten, ahnten sie noch nicht, dass der Feind unter der Erde lauerte. In den sechziger Jahren gruben vietnamesische Partisanen immer weiter und immer tiefer, bis das Tunnelsystem auf eine beachtliche Länge von 200 Kilometern auf drei Ebenen angewachsen war. Unter der Erde entstanden richtige Städte mit Schulen, Lazaretten, Büros, Schlafgelegenheiten usw. Alle unterirdischen Gebäude waren mit Tunneln von ca. 80 cm Höhe und 60 cm Breite verbunden. Zur Außenwelt konnte man durch Klapptüren, die mit Laub und Gras bewachsen waren, gelangen. Alle Eingänge waren durch einfache, aber wirkungsvolle Fallen gesichert.

Die USA sowie ihre Verbündeten versuchten mehrmals die Tunnel einzunehmen oder zu zerstören. So wurde zum Beispiel probiert die Tunnel mit B-52-Bombern so lange zu bombardieren bis die Tunnel einstürzten. Ein anderer Plan war der Einsatz von Gas, da die Vietnamesen aber eine Art Siphon eingebaut hatten, war auch dies wirkungslos. Dieser und andere Pläne funktionierten also nicht und so beschlossen die USA eine Spezialeinheit auszubilden, die die Tunnel einnehmen sollten. Die Soldaten dieser Spezialeinheit erhielten den Spitznamen „Tunnelratten“ und waren nur mit einer Pistole, einem Messer und einer Lampe bewaffnet. Die „Tunnelratten“ operierten in der Regel in Zweierteams.
In Củ Chi sind die meisten Tunnelsysteme verfallen oder verschüttet worden. Nur einige Gänge sind erhalten geblieben, in denen ein Museum zum Andenken an den Widerstand der Nordvietnamesen erinnert. Dort kann man ein 90 Meter langes Stück der extra für westliche Touristen auf 1,20 Meter Höhe und 0,80 Meter Breite vergrößerten Gänge besichtigen.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tunnel_von_C%E1%BB%A7_Chi

Nha Trang (402)
Die Stadt liegt an der Mündung des Song Cai in das südchinesische Meer, etwa 450 km nordöstlich von Saigon.

Es herrscht meist tropisches Klima mit einer Durchschnittstemperatur von 27°C. Zwischen Juni und August ist das Klima subtropisch. Die Jahresniederschlagssumme beträgt um die 2.000 mm.
Fischerei und Tourismus sind die bedeutendsten wirtschaftlichen Standbeine der Stadt.

Der Fischereihafen von Nha Trang im Norden der Stadt ist Heimat einer kleinen Fischfangflotte. Die Fischer fangen in der Nacht und kehren am Morgen zurück nach Nha Trang. Da Nha Trang im Einzugsbereich der herbstlichen Taifune liegt, muss der Fischfang in den Monaten Oktober bis November eingestellt werden.

Nha Trang wird als Tourismushochburg Vietnams bezeichnet. Bereits die französischen Kolonialherren wussten die schönen Strände zu schätzen und bezeichneten Nha Trang als das 'Nizza des Ostens'. Kilometerlange Sandstrände und viele in der Bucht gelegene Inseln und Korallenriffe laden zum Baden ein. Aus diesen natürlichen Gegebenheiten hat sich dort ein touristische Zentrum Vietnams eingerichtet. Am Stadtstrand entlang der Promenade am Trang Phu Blvd. finden sich zahlreiche Restaurants, Strandbars und Hotels. Das ANA MANDARA RESORT gilt als die luxuriöseste Herberge der Stadt. Als touristische Hauptattraktion von Nha Trang gelten die die Cham-Türme Thap Ba Ponagar im Norden der Stadt. Das ist eine der bedeutendsten Cham-Site in Vietnam. Die Bauwerke wurden während der letzten Jahre aufwendig erneuert, ohne dabei den Charakter zu zerstören. Aus meiner Sicht eine gelungene Arbeit.

Das Gebiet um Nha Trang eignet sich gut zum Segeln. Das liegt an seiner langen Küste, der ruhigen See, gutem Wind und den küstennahen Inseln wie Hon Tre, Hon Yen und Hon Rua. Für Schnorchler und Taucher stellt sich der Grund allerdings teilweise sehr stark verschmutzt durch Plastiktüten, Konservendosen und anderem Unrat dar, die Fische sind durch bis heute praktizierte Dynamitfischerei dezimiert. Die Korallenbleiche hat noch nicht Einzug gehalten und mit angeblich 350 registrierten Arten werden mehr gezählt als in der ganzen Karibik zusammen. Viele seltene Fischarten sollen hier ganz alltäglich sein, Großfische gibt es allerdings nicht.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Nha_Trang

My Son (65)
My Son liegt an der vietnamesischen Küste in der Provinz Quảng Nam, etwa 50 Kilometer südöstlich der ehemaligen Hafenstadt von Hội An.
Ab dem 2.-3. Jahrhundert entstand an der Küste Vietnams die Cham-Kultur. Kulturell war diese stark von der indischen Kultur beeinflusst, was sich insbesondere in der Übernahme hinduistischer Glaubensvorstellungen (Verehrung des Hindu-Gottes Shiva) und Kunst ausdrückte.

Aus Champa, dem Reich der Cham, sind in My Son mehr als 70 Tempel, die in der Regel aus einen zentralen turmartigen Bauwerk und kleineren umliegenden Gebäuden bestehen, erhalten geblieben.

Im Jahr 2002 begannen Ausgrabungen, die Teil eines Projektes sind, das mit 70.000 Dollar von der UNESCO gefördert wird.

Der berühmteste Turm war 24 Meter hoch und mit Bildhauereien von Löwen und Elephanten verziert. Er wurde 1969, als das Gebiet während des Vietnamkrieges von US-amerikanischen Flugzeugen bombardiert wurde, zerstört. Während dieser Bombardements wurden insgesamt 50 der rund 70 zuvor von den Archäologen der École française d'Extrême-Orient in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verzeichneten Tempel schwer beschädigt oder zerstört. Wiederaufbauarbeiten - beispielsweise unterstützt durch italienische Experten - gestalten sich außerordentlich schwierig, da die fugenlose Bauweise der Cham bisher nicht reproduzierbar ist und der Einsatz von Mörtel zu unschönem Moosbewuchs führt.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/My_Son

Kriegsmuseum in Saigon (91)
Im Kriegsopfermuseum gibt es eine Sammlung von Panzern, Flugzeugen und anderen Waffen, die von der US-Armee erbeutet wurden, sowie eine – in Teilen sehr drastische – Fotogalerie, die unter anderem die Folgen des Einsatzes von Napalm sowie des Entlaubungsmittels Agent Orange verdeutlicht, von dem Millionen von Litern über Vietnam versprüht wurden. Das Museum veranschaulicht die Schrecken des Krieges sehr einprägsam. Es zeigt schonungslos die Gräuel der Kriegshandlungen und die Folgen des Einsatzes von Agent Orange wie Missgeburten und Umweltzerstörung.

Die Darstellung der Geschichte in diesem Museum beschränkt sich auf die Sicht der Sieger. Die zahlreichen Gräueltaten der Vietcong an der südvietnamesischen Zivilbevölkerung – wie beispielsweise das Massaker von Hué, dem 1968 Tausende zum Opfer fielen – bleiben unerwähnt. Gleiches gilt für das Schicksal hunderttausender Soldaten, die auf der Seite des Südens gekämpft haben und nach dem Krieg noch jahrelang in sogenannten Arbeits- und Umerziehungslagern unter unmenschlichen Bedingungen gefangen gehalten wurden.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ho-Chi-Minh-Stadt#Museen

Hue (536)
Der Name ‘Hue’ bedeutet Harmonie. Anmutig spiegelt sich die Stadt in den Wassern des Parfüm-Flusses, träumt im Schatten alter Paläste und anderer kaiserlicher Gebäude. Von 1802 bis 1945 war es die alte Hauptstadt der letzten Kaiserdynastie, der Nguyen. Hue hat 340.000 Einwohner auf einer Fläche von rund 6.777 Hektar. Als von der UNESCO anerkanntes Welterbe der Menschheit zieht Hue mit seinem Zauber, der für ihre prunkvolle Bauweise berühmte Zitadelle, den Palästen, Tempeln und den kaiserlichen Grüften, die von einer großen und faszinierenden Vergangenheit zeugen, jeden in ihren Bann. Die Stadt war nicht nur für über ein Jahrhundert die von den Kaisern errichtete, politische Hauptstadt, sondern bestimmte auch die kulturelle Entwicklung des Landes. Diese Stadt ist "ein Meisterstück urbaner Baukunst".
Hoi An (267)
Die schöne Stadt blieb vom Vietnamkrieg relativ unberührt. Dadurch gibt es in Hoi An eine Reihe von Holzgebäuden, die aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammen. Viele Bauwerke sind bereits als historisch bedeutend anerkannt. In dieser Stadt bekommt man noch am besten den Flair von vergangenen Epochen zu spüren. Hoi An war vom 17. bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts eine der wichtigsten Hafenstädte Südostasiens. Heute ist der Tourismus ein wichtiger Faktor.
Die Architektur der Stadt besitzt Merkmale, die nur noch selten zu sehen sind. In der Nacht werden einige Geschäfte noch immer mit horizontalen Brettern verschlossen. Einige Dächer sind mit Yin- und Yang Ziegeln gedeckt,
die in einer ganz bestimmten Art und Weise ineinander greifen.
Eine Fahrt auf dem Thu Bon ist empfehlenswert. Mit einem Motorboot können Sie auch eine Tagestour nach Tra Kieu unternehmen. Es ist auch möglich auf diesem Weg in die Gegend von My Son zu gelangen.
Die japanische Brücke (Cau Nhat Ban) wurde erstmalig 1593 an dieser Stelle erbaut. Im Laufe der Jahre wurde Sie mehrfach umgebaut. An der Nordseite steht ein kleinen Tempel (Chua Cau).
Einer Legende nach wurde diese Brücke an der verwundbarsten Stelle eines Ungeheuers gebaut, das daraufhin starb. Hoi An ist immer noch ein wichtiger Handelspunkt und es gibt viele günstige Angebote. Berühmt ist dieser Ort auch für die vielen Schneidereien. Sie können hier einen Anzug nach Maß schneidern lassen und erhalten für den Preis eine sehr gute Qualität.
Für einen Tagesausflug bietet sich My Son an. Der Ort dieser Bauwerke ist der wichtigste der Cham in Vietnam. Er befindet sich in einem grünen Tal, umgeben von dem Katzenzahnberg (Hon Quap). Leider wurden große Teile im Vietnam-Krieg verwüstet. Wer Angko kennt, wird etwas enttäuscht sein.
Hoi An ist ein idealer Urlaubsort, entsprechend viele Touristen besuchen diesen Ort. Dennoch ist diese Stadt noch weit entfernt von dem Bild, das andere touristische Zentren bieten. Hoffentlich bleibt es auch so...

Der heilige Stuhl der Cao Dai (122)
Tay Ninh, nahe der kambodschanischen Grenze, ist Heimat der einzigartigen Cao Dai Sekte, deren Patrone unter anderem Johanna von Orleans, Victor Hugo und Winston Churchill waren. Die Religion ist ein vielseitiger Mix aus westlichen und östlichen Religionen und es ist auf jeden Fall interessant, dort vorbeizuschauen.
Hanoi (148)
Für Hanoi, der ältesten noch bestehenden Hauptstadt Südostasiens, ist das Gründungsjahr 1010 belegt.

Im Jahre 866 errichtete die chinesische Tang-Dynastie zur Konsolidierung ihrer Besatzung am Westufer des Roten Flusses eine Zitadelle namens Đại La, die König Lý Thái Tổ, der Begründer der Ly–Dynastie, im Jahre 1010 zu seiner Residenzstadt auserwählte und „Thăng Long“ („aufsteigender Drache“) nannte.

Zahlreiche Sagen und Legenden umranken Hanois Geschichte.

Einer Legende nach glaubte König Lý Thái Tổ bei seiner Suche nach einer fruchtbaren Ebene für seinen Sitz aus den Nebeln des Roten Flusses einen in den Himmel steigenden goldenen Drachen gesehen zu haben, woraufhin er seine neue Residenz „Thăng Long“ („aufsteigender Drache“) nannte.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde Hanoi wiederholt von Invasoren erobert, verlor zwischenzeitlich seine Funktion als Hauptstadt und wurde mehrfach umbenannt.

Während der Ho–Dynastie (1400–1407) trug Hanoi den Namen Đông Đô (östliche Hauptstadt), während der Besetzung durch die chinesische Ming-Dynastie hieß die Stadt Đông Quan (östliches Tor), die Le-Könige benannten sie 1430 in Đông Kinh (östliche Hauptstadt) um, woraus die Franzosen später Tongking ableiteten.
Während der Nguyen-Dynastie (1802–1945) verlor Hanoi ihren Status als Hauptstadt und musste diesen an Huế abtreten, blieb jedoch administratives Zentrum des Nordens.

Da der Drache als Symbol der kaiserlichen Macht der Hauptstadt Huế vorbehalten bleiben sollte, wurde die Stadt abermals umbenannt. Der Nguyen-Kaiser Minh Mang (1820-1841) gaben ihr im Jahre 1831 ihren heutigen Namen: Hà Nội - die „Stadt innerhalb der Flüsse“, der nichts weiter als eine geografische Lage bezeichnet.

1873 wurde Hanoi von den Franzosen erobert. Von 1883 bis 1945 war Hanoi Verwaltungszentrum der Kolonie Französisch-Indochina. Die Franzosen errichteten südlich von Alt-Hanoi eine moderne Verwaltungsstadt, legten breite, rechtwinklig zueinander liegende, baumgesäumte Alleen mit Oper, Kirchen, öffentlichen Bauten und Luxusvillen an, zerstörten aber auch große Teile der Stadt, schütteten Seen und Kanäle zu oder verkleinerten diese; Kaiserpaläste und Zitadelle mussten ebenfalls weichen.

Von 1940 bis 1945 war Hanoi, wie auch der größte Teil von Französisch-Indochina und Südostasiens japanisch besetzt.
Am 2. September 1945 rief Ho Chi Minh in Hanoi die Demokratische Republik Vietnam (Nord-Vietnam) aus.

Die vietnamesische Nationalversammlung beschloss am 6. Januar 1946, Hanoi wieder zur Hauptstadt der Demokratischen Republik Vietnam werden zu lassen.

Zwischen 1946 und 1954 war die Stadt Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen Franzosen und denViệt Minh (Indochinakrieg). Während des Vietnamkrieges wurde Hanoi von den Amerikanern bombardiert. Die ersten amerikanischen Bombenangriffe auf Hanoi erfolgten 1966, die letzten Ende 1972. Allein zum Weihnachtsfest 1972 trafen 40.000 t Sprengstoff die Stadt und zerstörten sie zu 25 Prozent.

Seit der Wiedervereinigung des Landes 1976 ist Hanoi die Hauptstadt von ganz Vietnam.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hanoi

Halong Bay (180)
Die Halong-Bucht (vietnamesisch: Vịnh Hạ Long) ist ein rund 1.500 km² großes Gebiet im Golf von Tonkin, im Norden Vietnams. Nach offiziellen Angaben ragen 1.969 Kalkfelsen, zumeist unbewohnte Inseln und Felsen, zum Teil mehrere hundert Meter hoch, aus dem Wasser. Das Kalksteinplateau, auf dem die Bucht beheimatet ist, versinkt. 1994 erklärte die UNESCO die Bucht zum Weltnaturerbe.
Der Name Vịnh Hạ Long (Hán nôm: 泳下龍) bedeutet: „Bucht des untertauchenden Drachen“. Der Legende nach entstand die Bucht durch einen Drachen, der in den Bergen nahe am Meer lebte. Als er zur Küste lief, zog er mit seinem Schwanz tiefe Furchen in das Land, welches vom Meer überflutet wurde, nachdem der Drache ins Wasser tauchte.
... und von innen
... und von innen

Durch die Gezeiten und das Wetter haben Wind und Wasser Grotten und Höhlen in den Stein gebildet, die teilweise, wie einige Strände auch, nur bei Ebbe betreten werden können. Viele von ihnen sind grün, also über und über mit Pflanzen bewachsen, auf den Größeren existieren teilweise dichte Dschungel. In den Grotten und Höhlen gibt es bizarr anmutende Stalaktiten und Stalagmiten. Teilweise haben die Naturkräfte regelrechte Durchgänge durch den Fels gebildet.

Die mit 354 km² größte Insel ist Cát Bà, auf der etwa 12.000 Insulaner vorwiegend vom Fischfang, der Austernzucht und dem zunehmenden Tourismus leben. Die größte Erhebung beträgt über 330 m. In den 1970er und 80er Jahren war sie Ausgangspunkt der Flucht zahlreicher so genannter Boat People.

Während der Kriege gegen die Franzosen und Amerikaner wurden einige der Inseln und große Höhlen darauf zu Auffanglagern für Flüchtlinge und Kranke und als Nachschubdepots ausgebaut. So existierte auf Cát Bà in einer Höhle ein Krankenhaus, in dem sich zeitweilig bis zu 300 Personen aufhielten.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/V%E1%BB%8Bnh_H%E1%BA%A1_Long

Danang - Marble Mountains (187)
Marmorberge werden auch der Ort der fünft Elemente genannt. Die Legende erzählt, dass diese fünft Erhebungen die von einem Drachen zurückgelassenen Eierschalen waren. Man findet viele Höhlen mit historischen buddhistischen Pilgertempeln. Am Fuße des Berges werden steinerne Skulpturen. Flachreliefs aus Marmor und Tausende steinerner Souveniers gefertigt. Hier haben Reisende die Qual der Wahl
Mekong Delta - Can Tho (700)
Cần Thơ ist die Hauptstadt der gleichnamigen vietnamesischen Provinz (bis 1975: Provinz Hậu Giang) im Mekong-Delta südlich des Mekong-Armes Hậu Giang. Das von Hồ-Chí-Minh-Stadt ca. 160 km entfernte Cần Thơ ist mit 1.121.000 Einwohnern (2004) die größte Stadt im Mekong-Delta und besitzt eine gleichnamige Universität.

Kommt man von Norden über die Nationalstraße 1 auf die Stadt zu, so ist der Hậu Giang-Fluss mangels einer Brücke mit Hilfe einer der Fähren VIỆT-ĐAN (von Dänemark gespendete, ehemalige Øresund-Fähren) zu überqueren. 2004 wurde mit dem Bau einer Brücke in vietnamesisch-chinesisch-japanischer Zusammenarbeit begonnen. Während der Bauarbeiten kam es am 26. September 2007 zum Einsturz eines Teiles der Brücke, der nach offiziellen Angaben 53 Menschenleben kostete.

Das Klima in Cần Thơ ist tropisch mit Monsun: Regen von Mai bis November, trocken von Dezember bis April. Die mittlere Luftfeuchtigkeit beträgt 83 Prozent, die jährliche Niederschlagsmenge 1.635 mm und die mittlere Temperatur 27 °C.

Von touristischem Interesse ist die Promenade Hai Ba Trung am Cần-Thơ-Fluss, an der diverse Restaurants und Hotels zu finden sind. Dort befindet sich auch der Ninhkieu-Quay, an dem Restaurant-Schiffe liegen und von wo aus Boote in den Cai-Khe-Kanal und zu den Schwimmenden Märkten ablegen, die sinnvollerweise am frühen Morgen zu besuchen sind.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/C%E1%BA%A7n_Th%C6%A1

Hanoi - Zitadelle Co Loa (111)
4 Stunden auf dem Rückweg von der Halong Bay zu früh am Flughafen. Also schnell ein Taxi gechartert und zur Zidadelle Co Loa gefahren. Aus der "Notlösung" wurde dann doch ein wunderbares Erlebnis. Europäer haben sie anscheinend dort schon lange nicht mehr gesehen...
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VietNamNet Bridge - In Co Loa Commune, Dong Anh District, about 18 km from Hanoi, the Co Loa Citadel, or ancient walled city, continues to fascinate domestic and foreign visitors.

After leaving Hanoi, tourists quickly end up in beautiful, open countryside on both sides of the road. As our bus stopped at its destination, the citadel looked like any small traditional village – with temple, wide well, and banyan trees.

Co Loa is the most ancient citadel found in Vietnam . It was built by King An Duong Vuong between 214 and 208 BC as the capital of Au Lac, one of the earliest Vietnamese kingdoms.

The citadel was built in three concentric circles – an 8km exterior wall, a 6.5 km, polygon-shaped, inside wall; and a central, 1.6 km, rectangular wall.

Passing through the central gate, tourists access the pillared Co Loa Communal Hall where officials once held court. Next to it is Am Ba Chua, a small temple to worship My Chau, a princess who died tragically. Burning incense for the princess’s soul, tourists listen passionately to the old legend. Walking up a short distance, an upper temple is dedicated to King An Duong Vuong.

The temple, rebuilt in the 20th century, has two rock dragons guarding a three-step entrance through a gate, relics of the Tran and Le dynasties that ruled from the 13th to the 16th centuries.

Inside the temple, there is a statue of the king himself cast in bronze, a metal ancient Vietnamese craftsmen were skilled in using. In front of the temple there is a wide pond, referred to in local terms as the Pearl Well. Presumably fed from a subterranean spring, it contains fresh water for the whole year.

In 1962, Co Loa was recognised as a major cultural and historical relic at the State level. Many priceless artifacts have been unearthed in and around the old city, such as a bronze drum, bronze currency and a bronze axe.

Every year, there is a festival in the first lunar month. People from eight villages in the commune form a traditional palanquin procession to the old royal courtyard, where they show their respect and gratitude to the historic king.

It is a long procession, at a slow space, and to the beat of ancient music provided by a band, followed by the chief notable and the eight village notables. Finally come the villagers, who carry various offerings to King An Duong Vuong.

The religious ceremony and the procession are held on the same day. However, the festival itself continues until the fifteenth of the same month with various traditional games and activities.

Looking forward to the 1,000th anniversary of Thang Long-Hanoi in 2010, Co Loa is in the process of improving the site through the project to restore, Improve and Develop Co Loa Citadel, set up by the Hanoi People’s Committee.

According to the plan, Co Loa Citadel, the An Duong Vuong memorial and other cultural buildings and relics will be the central attraction in a park on over 830ha of land. Other new works, such as parks, a flower garden and a lake will be also set up to improve the scenery.
Quelle: http://english.vietnamnet.vn/lifestyle/2008/04/776833/



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