Home / Indischer Subkontinent / Sri Lanka (Ceylon) / Sri Lanka 2009 Top Bilder  Neue Bilder  Suchen  
Registrierte Benutzer
Benutzername:

Passwort:

Beim nächsten Besuch automatisch anmelden?

» Password vergessen
» Registrierung
Zufallsbild

95jamaica107
95jamaica107 (Samuel)
Jamaica I
Kommentare: 0


Samuel Degen
Stupferich.org
4utours
Trebeltal.net
Durlacher.de


Sri Lanka 2009

Reisefotos einer 2-wöchigen Gruppenreise über die Pfingstferien 2009.

Vom Karlsruher Verein "Patenkinder Matara" wurde ich beauftragt, diese Reise zu organisieren.

Die 1-wöchige Rundreise machten wir mit 6 Personen getrennt von der restlichen 15-köpfigen Gruppe mit unserem privaten Fahrer Rodrigo, der uns bereits 2007 durch die Insel fuhr. Der Grund hierzu war, dass Kinder auf diese Rundreise nicht gebucht werden konnten. Somit machten wir aus der Not eine Tugend.
Da der Krieg 1 Woche vor unserer Abreise offiziell als beendet galt, fuhren wir auch an die 26 Jahre lang umkämpfte und daher weitgehend für den Tourismus gesperrte Ostküste.

Höhepunkt dieser Reise war dann nach der Rundreise der gemeinsame Besuch aller Reisenden der 200 Patenkinder des Vereins in Matara an der Südspitze von Sri Lanka.

Samuel Degen (Hits: 14422)
Unterkategorien
Die Höhlentempel von Dambulla (99)
Es gibt ca. 80 Höhlentempel in Dambulla, davon fünf große. Mit einer Fläche von 2100 m² ist dies die größte Tempelanlage des Landes. In vielen Tempeln befinden sich historische Malereien und Statuen. Insgesamt gibt es 153 Buddha-Statuen, drei Statuen von Königen und vier Statuen von Göttern. Letztere sind zwei Hindu-Götter (Vishnu und Ganesh), die im 12. Jahrhundert entstanden. Die Malereien beschreiben das Leben Buddhas, unter anderem Buddhas Versuchung durch den Dämon Mara sowie Buddhas erste Predigt.

Die Tempelanlagen sind unter dem Namen "Goldener Tempel von Dambulla" seit 1991 Weltkulturerbe der UNESCO.

weiterlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Dambulla

Die Elefanten von Pinnawala (98)
Der Asiatische Elefant (Elephas maximus), oft auch als Indischer Elefant bezeichnet, ist nach dem Afrikanischen Elefanten das zweitgrößte Landtier der Erde und neben dem Afrikanischen Elefanten und dem Waldelefanten die einzige weitere lebende Art der Elefanten. Im Gegensatz zu seinem afrikanischen Vetter ist er leicht zähmbar und wurde dadurch zu einem Nutztier des Menschen.

Vom Afrikanischen Elefanten unterscheidet sich die asiatische Art durch die wesentlich kleineren Ohren, vier statt drei Zehen an den Hinterbeinen und nur einer statt zwei fingerartigen Rüsselspitzen. Im Stand ist der Kopf der höchste Punkt des Körpers, beim Afrikaner der Rücken. Weitere Unterscheidungsmerkmale liegen in der inneren Anatomie: 19 statt 21 Rippenpaare, und 33 statt 26 Schwanzwirbel.

Zudem ist der Asiatische Elefant kleiner; er hat eine maximale Schulterhöhe von 3 m, eine Kopfrumpflänge von 6 m und einen etwa 150 cm langen Schwanz. Das Gewicht einer Kuh liegt bei 2700 kg, das eines Bullen kann 5000 kg überschreiten. Stoßzähne sind meistens nur bei den Bullen präsent; in manchen Populationen fehlen sie auch diesen, so hat auf Sri Lanka nur jeder zehnte Elefantenbulle sichtbare Stoßzähne.

weiterlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Asiatischer_Elefant

Angels Home for Children (109)
Das Angels Home for Children ist eine private Kindereinrichtung von Frank Lieneke, ca. 25 km nördlich von Negombo.

Die Anlage ist sehr gepflegt, alles geradezu liebevoll angelegt. So sieht man sogar überall im großen Garten, der das freundliche Haus umgibt, nette Arrangements. Dort befinden sich auch je ein kleiner katholischer sowie buddhistischer Tempel.

Das Haus selbst ist sehr aufgeräumt und sauber, alles klar strukturiert. Die große Bibliothek hat uns überrascht, sie übertrifft garantiert solche in vergleichbaren deutschen Einrichtungen. An mehreren Tischen wird Nachhilfeunterricht erteilt, Linus, wie Frank auch genannt wird, legt offensichtlich großen Wert auf Bildung.

Mit insgesamt 7 Personen aus dem Karlsuher Stadtteil, in dem ich wohne, reisten wir am 24.05.2009 an. Alle waren begeistert.

Unsere zwei Kinder überreichten allen Mädchen vom Angels Home unsere mitgebrachten Geschenke, darunter auch für jedes einen kleinen Geldschein.
Die Mädchen vom Angels Home waren waren alle sehr sauber gekleidet, nett, höflich und zurückhaltend. Und das nicht als einstudierte Show für unseren Besuch, wir waren nämlich erst für den kommenden Tag angemeldet und kamen völlig überraschend.

Zum Abschluß unseres Besuches durften unsere Kinder an der Spitze einer Prozession mitlaufen.

Kompliment an Linus, das ist seriöse Entwicklungshilfe vom Feinsten!

Er hat mit seiner selbstlosen und sehr engagierten Arbeit jegliche Unterstützung dieses Hilfsprojektes in Form von Spenden und/oder Übernahme von Patenschaften seiner Mädchen mehr als verdient:

Weitere Infos unter:
www.dry-lands.org

Negombo (228)
Negombo (Sinhala ˈmiːgamuə) ist eine Stadt an der Westküste Sri Lankas etwa 40 km nördlich der Hauptstadt Colombo. Die Stadt befindet sich in Sri Lankas Westprovinz an der Straßen- und Eisenbahnverbindung von Colombo entlang der Küste in Richtung Norden. Negombo hat ca. 122.000 Einwohner (Stand 2003) und ist einer der wichtigsten Fischereihäfen an der Westküste. Zwar spielt die Fischerei nach wie vor eine bedeutende Rolle, nördlich des alten Stadtgebietes hat sich allerdings eine weitläufige Agglomeration mit Hotels, Restaurants und anderen Einrichtungen der Tourismuswirtschaft entwickelt.

Negombo gehörte nach der Einnahme Colombos durch Portugal 1505 zu den ersten von den Kolonisatoren übernommenen Gebieten. Die Versuche der Christianisierung konnten auch deshalb hier besonders erfolgreich sein. Bis heute ist ein wohl überwiegender Teil der Bevölkerung Negombos katholisch. Weniger Spuren hinterließen die Eroberung durch die Niederlande 1644 und Großbritannien 1796. Erhalten geblieben sind lediglich ein niederländisches Fort und ein von den Holländern gebauter ca. 120 km langer Kanal von Colombo über Negombo nach Puttalam. Er diente vor allem zum Transport von Zimt, dem damals wichtigsten Exportgut der Kolonie.

Für den frühen Aufschwung des Tourismus war vor allem die Nähe zum Flughafen Bandaranaike in Katunayake, dieser ist ca. 20 km entfernt, ausschlaggebend. Bis Ende 2004 überrundeten die Städte an der Südwest- und Südküste Sri Lankas Negombo in seiner touristischen Bedeutung allerdings bei weitem.

Anders als andere Orte an der Küste Sri Lankas war Negombo von dem Tsunami in Folge des Seebebens vor Sumatra am 26. Dezember 2004 kaum betroffen. Es gab keine Todesopfer zu beklagen, allerdings wurden unmittelbar am Strand errichtete Fischerhütten und Hotelanlagen beschädigt.

Traditional Kandyan & Low Country Dances of Sri Lanka (65)
In der Kandyan Arts Association Hall von Kandy findet allabentlich ein wirklich sehenswertes Spektakel statt.
Wir haben nun nach 2007 erneut die Veranstaltung mit viel Spaß genossen.

An Eintritt sind immer noch nur schlappe 5,- US $ fällig, im Vergleich zu den sonst oft gesalzenen Eintrittspreisen von 20,- US$ für andere Sehenswürdigkeiten in Sri Lanka ein Betrag, den wir doch gerne zahlen...

In 11 Programmpunkten entfalten die Tänzer eine Vielfalt, die das breite Spektrum zwischen Musik, Tanz Gesang & Akrobatik abdeckt.

Ich habe mir nun mal die Mühe gemacht, das Programm zu recherchieren, zu übersetzen und hier nun exklusiv in Deutsch aufzulisten:

1.) Die erste Zeremonie ist durch alte Traditionen überliefert, sie wird mit lauten Trommeln und einem Bläser zum Eröffnen religiöser Handlungen, Bräuche und Festlichkeiten auf Sri Lanka durchgeführt. Die Singalesen erflehen damit die beschützenden Götter.

2.) Magul Bera Drumorchester
Jeder Schritt, jede Bewegung wird bei den Kandytänzen von verschiedenen Trommeln vorgeschrieben. Die Teilnehmer spielen und antworten hierbei gleichzeitig, was einen kriegerischen Effekt ergibt.

3.) Pooja Tanz - Tanz der Hingabe
Saraswathi, die göttliche Mutter des Tänzers wird angerufen, um die Tänzer sowie das Volk, hier die Zuschauer, zu segnen und sich ihres Wohlergehens zu versichern.

4.) Pantheru Tanz
Das Pantheru ist ein ähnliches Instrument wie das Tamburin. Mit viel Geschick wird es zusammen mit akrobatischen Darbietungen in diesem Tanz verwendet.

5.) Kobra Tanz
Der Kobra Tanz stellt die Bewegungen der Kobra und die Bändigung durch den Schlangenbeschwörer dar.

6.) Masken Tanz
Der Tanz mit der Teufelsmaske symbolisiert den Kampf zwischen einer Kobra und einem Vogel. Durch dieses exorzistische Ritual sollen teuflische Einflüsse ausgetrieben werden. Wegen seiner therapeutischen Wirkung wird der Tanz bis zum heutigen Tag angewandt.

7.) Mayura Tanz
Dieser Tanz ahmt die Bewegungen und Gewohnheiten des Pfaues nach

8.) Raban Tanz
Die einseitig bespannten Trommel werden zusammen mit anderen Trommeln und Zimbeln hauptsächlich zur Begleitung von Gesangsstücken verwendet: Hierbei zeigen Jongleure ihre Geschicklichkeit.

9.) Fes Tanz
Der traditionelle Name des Tanzes ist Kohomba Kankariya und dauert mit all seinen Formen ursprünglich den ganzen Tag und die darauffolgende Nacht. Fet Fes ist ein Teil der Tracht der Kandydancer, die hier aus 64 verschiedenen Ornamenten besteht, welche vor bösen Geistern schützen und Gesundheit und Wohlstand bewahren sollen. Dieser Tanz wird ausschließlich von jahrelang trainierten Tänzern aufgeführt.

10.) Die Nationalhymne
Alle Besucher stehen auf. Sogar wir singen freudig mit....

11.) Im Vorhof Ginisisila
Feuerschlucker aus den südlichen Provinzen treten auf und zeigen ihre Künste. Der Feuerlauf ist der krönende Abschluß der eindrucksvollen Veranstaltung. Er erinnert an die Sage von Rama und Sita. Ravan, König von Sri Lanka, hatte Sita, eine indische Prinzessin, entführt. Von Rama befreit bewies sie ihre bewahrte Unschuld, indem sie barfuß und unverletzt über glühende Kohlen schritt. Bevor bei der Vorstellung ein Feuerläufer über die Glut geht, erbittet er sich den Segen Gottes.

Die Veranstaltung beginnt schon sehr früh am Abend, im Mai 2009 war es um 17:30 Uhr.
Das hat aber auch den Vorteil, dass man am Abend noch ausgehen und lecker schlemmen gehen kann. Wir haben dies natürlich getan und noch einen oder zwei Arrak draufgekippt.

Polonnaruwa (173)
Polonnaruwa ist eine Stadt in der Nördlichen Zentralprovinz Sri Lankas. Seit 1982 ist der gleichnamige hervorragend gestaltete archäologische Park ein UNESCO-Weltkulturerbe. Überreste von großen Stupas (singhalesisch „Dagoba“) und Tempeln mit zahlreichen Buddhafiguren sowie von Garten-, Park- und Palastanlagen und diversen Gebäuden einer ausgedehnten Stadt machen die Anlage zu einem Hauptanziehungspunkt des Tourismus. Die heute noch bestehende Kleinstadt hat etwa 13.000 Einwohner (Stand 1981) und ist Hauptort des Verwaltungsdistrikts Polonnaruwa.

Hauptstadt des zweitältesten Königreichs von Sri Lanka war Polonnaruwa durch König Vijayabāhu I. (reg. 1055-1110) geworden, der die Chola-Invasoren 1070 zurückschlagen konnte und das Land wieder unter einheimischer Führung vereinigte. Er verzichtete darauf, das 993 zerstörte Anurādhapura wieder zur Hauptstadt zu machen und übernahm die von den Chola gegründete Stadt Polonnaruwa. Ihre Blüte verdankte die ausgedehnte antike Stadt allerdings seinem Enkel Parākrama Bāhu I. (reg. 1153-1186). Während dieser Zeit beherbergte Polonnaruwa auch die Zahn-Reliquie Buddhas, die heute in Kandy aufbewahrt ist.

Parakrama Bahus Herrschaft brachte ein Goldenes Zeitalter für Sri Lanka. Durch die Anlage zahlreicher künstlicher Seen, z.B. des Parakrama Samudra („Parakrama-Meer“) bei Polonnaruwa, und flächendeckender Bewässerungsanlagen, konnte die Landwirtschaft und insbesondere der Reisanbau auch während der Trockenzeit gute Erträge erbringen.

Mehrere Invasionen (u.a. durch Magha von Kalinga 1214; Arya Chakravarti 1284) führten schließlich dazu, dass die Hauptstadt nach Dambadeniya verlegt wurde.

Die Wolkenmädchen von Sigiriya (17)
Etwa auf halber Höhe wurden am Löwenfelsen von Sigiriya unter einem Felsüberhang Fresken von meistens barbusigen Frauen (Wolkenmädchen) angefertigt, die heute über eine stählerne Wendeltreppe begehbar sind.

Ursprünglich soll es laut einer Inschrift 500 dieser Zeichnungen gegeben haben, die auffällig den Fresken von Ajanta ähneln. Heute sind noch 22 von ihnen zu sehen, die in den 1970er Jahren teilweise restauriert wurden. Bei einigen von ihnen wurden dabei die Brüste 'geliftet'. Die Brustwarzen wurden in einigen Fällen höher gezeichnet als in den Originalen, was deutlich zu sehen ist.

Auf alle Fälle war der damalige König ein ausgesprochener Lustmolch.
Erst hatte er bereits in jungen Jahren seinen Vater ermordet, um auf den Königstuhl zu gelangen. Dann musste er aus Angst vor Verfolgung der Truppen des rechtmäßigen Thronerben sein Reich sicher auf dem hohen Löwenfelsen errichten.

Dort oben lies dieser Sittenstrolch er es aber krachen. Seinen "Aussichtspunkt" an der Poolecke kann man heute noch sehen. Da saß er nun und ließ über 100 solcher "Wolkenmädchen" vor sich im Wasser planschen.

Ab und an griff er sich dann eine um sie lecker zu vernaschen.

Dass die Häscher ihn dann doch noch irgendwann am Arsch bekamen war klar, bis dahin hatte er auf alle Fälle in Saus und Braus so richtig prall gelebt....

Die Wärter in der Felswand zeigen einem sofort die Bilder mit den "alten" Brustwarzen mit dem Hinweis, es seien Fehler im Bild um über diesen "Fachkommentar" an Trinkgeld zu kommen. Der hintere Bereich der Felswand ist abgesperrt, weil dort waghalsige Arbeiten an den Absicherungsanlagen im Gange sind. Gegen Zahlung von 100,- Rupien besteht aber dort überhaupt keine Absturzgefahr mehr, ich durfte dann sofort durch.

Große Stoffabdeckungen verhindern zu viel Sonnenlichteinstrahlung, die den wertvollen Gemälden schaden könnten.
Gegen weitere 100,- Rupien werden diese jedoch hochgehoben, so dass mehr Tageslicht einfällt und damit bessere Fotos gemacht werden können. Nochmals 100 Rupien draufgelegt, darf sogar scharf, also mit Blitz, geschossen werden.

Die 300 Rupien habe ich doch gerne gezahlt, sind es doch "nur" 2,- Euro für bessere Fotos. Angesichts des Eintrittspreises von stolzen 25,- US$ kommt es da auch nicht mehr drauf an.

Allerdings gilt für Sigiriya das "Roundticket" für 50,- US $, mit dem viele Sehenswürdigkeiten im "Kulturdreieck" besucht werden können, so dass auch dies sich relativiert.

Der Löwenfelsen von Sigiriya (99)
Sigiriya (auch Sigirija, Sinhala ˈsiːgirijə) ist ein Monolith in Sri Lanka, auf dem sich die Ruinen einer historischen Felsenfestung befinden. Der Name leitet sich von 'Siha Giri' ab, was Löwenfelsen bedeutet.

1982 wurde Sigiriya von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

473 n. Chr. wurde König Dhatusena (455 bis 473 n. Chr.) von Anuradhapura von seinem Sohn Kassapa umgebracht, der von einer seiner Nebenfrauen geboren war und sich so die Thronfolge sicherte. Als Kassapa I. (473 bis 491 n. Chr.) ließ dieser aus Angst vor seinem Halbbruder Moggallana, der der rechtmäßige Thronfolger war, die Festung errichten. 491 kehrte Moggallana mit einer Armee aus dem südindischen Exil zurück und besiegte Kassapa, woraufhin er König wurde (491 bis 508) und Anuradhapura wieder zur Hauptstadt machte.

Die Festung lag auf dem Magmablock eines erodierten Vulkans, der etwa 200 m aus der Ebene aufragt und einen perfekten Rundblick bietet. Auf dem Felsen befanden sich die Palastgebäude, von denen heute nur noch die Grundmauern zu sehen sind, da sie aus Holz gebaut waren. Es bestanden mehrere Zisternen, in denen aufgefangenes Regenwasser gesammelt wurde, um auch für den Fall einer längeren Belagerung ausreichende Trinkwasservorräte zur Verfügung zu haben.

Auf einem Plateau an der nördlichen Schmalseite des Felses befinden sich die Überreste des Löwentors, nach dem der Felsen vermutlich benannt wurde: Von dem riesigen Löwenkopf, durch dessen Maul man früher den letzten, steilsten Teil des Aufstiegs begann, sind nur die zwei mächtigen Tatzen übrig.

Um den Felsen herum befand sich die von einem Wassergraben umgebene Stadt; die, mittlerweile restaurierten, Lustgärten beherbergen Überreste von Springbrunnen, Pavillons und einer Klosteranlage.

weiterlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Sigiriya

Kandy - Tempel des heiligen Zahns (26)
Die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt ist der Zahntempel (Sri Dalada Maligawa). Der buddhistische Tempel beherbergt einen Zahn Buddhas aus dem 4. Jahrhundert und dient noch heute als Pilgerstätte und Kloster. Nur wenige Menschen bekommen die Zahnreliquie selbst zu Gesicht. Lediglich ein vergoldeter Reliquienbehälter ist zu sehen.

Wir besuchten nun, nach 1994 und 2007, den Zahntempel zum dritten mal.
Um die besondere Lichtstimmung erleben zu können, zum ersten mal abends.

Kandy - Cental Market (29)
Neben vielen „fahrenden Händler“ an Touristenattraktionen, gibt es in Kandy inzwischen viele reelle Einkaufsmöglichkeiten.

Da ist zum einen der „Central Market“. Er befindet sich südlich des Gefängnisses. Das Hauptgebäude ist sternförmig gebaut, man findet im Zentralmarkt alles was man braucht. Es ist in erster Linie „Einkaufszentrum“ der Bürger von Kandy und Umgebung. Man findet alle Arten von Gemüse, Obst, tropischen Früchten, Gewürze, Fleisch, Fisch, aber auch Modeschmuck und Holzschnitzereien. Da es manchmal für unser Empfinden nicht so sauber ist, rate ich nur den „Rucksacktouristen“ zu einem Besuch des Zentralmarktes.
Wirkliche Erinnerungen an den Sri Lanka-Urlaub besorgt man sich am besten im „Staatlichen Einkaufshaus“ an der Peradeniya Straße, gegenüber des größten Privaten Krankenhauses. Hier findet man Schmuck, Edelsteine (mit Zertifikat), Gold-Silber-Messingarbeiten, Holzschnitzereien (Masken, Buddhastatuen etc.) sowie wunderschöne Textil- und Batikarbeiten.
Die Preise sind wesentlich höher als im Zentralmarkt, es sind Festpreise (Handeln nicht möglich), aber andererseits ist man sicher, kein künstliches Produkt oder maschinengefertigtes Produkt (wenn draufsteht: „Handarbeit“) erhalten zu haben.

Die Teepflückerinnen von Nuwara Eliya (69)
Nuwara Eliya (27)
Nuwara Eliya (Sinhala: nuvara eḷiya, gesprochen ˈnuvərə ˌelijə, „Stadt des Lichts“) ist eine Kleinstadt mit etwa 25.000 Einwohnern in der Zentralprovinz Sri Lankas (1990 m ü. NN), die landschaftlich reizvoll von Bergen eingerahmt ist.

Der Ort wurde im 19. Jahrhundert von Samuel Baker als Erholungsort für die britischen Kolonialbeamten gegründet. Viele der Gebäude sind bis heute erhalten, z.B. das Hotel Hill Club. Sehenswürdigkeiten sind der Victoria Park, der Botanische Garten Hakgala Gardens und der Vogelpark Galway's Land Bird Sanctuary. Ferner gibt es eine Motorradrennstrecke (Diyatalawa circuit), eine Formel 3-Autorennstrecke, einen Pferderennplatz und einen 18-Loch-Golfplatz, der überregional bekannt ist.

Man kann den Berg Single Tree über Haddon Hill bewandern, von dessen Gipfel aus man einen weiten Blick hat. Der Berg Pidurutalagala (englisch: Mount Pedro, 2.524 m) ist für die Öffentlichkeit gesperrt. Am Stadtrand befindet sich der Hindutempel Sita Eliya, in dem der Dämonenkönig Ravana gefangen sein soll.

In der Nähe der Stadt befindet sich um den Sri Pada/Adam’s Peak der Nationalpark Peak Wilderness Sanctuary, in dem Großwild (u.a. Leoparden) lebt. In den südlich von Nuwara Eliya gelegenen Horton Plains liegt der Horton-Plains-Nationalpark mit einem World's End genannten 1.050 m tiefen Felsabsatz. Die Bergregion um die Stadt besitzt außerdem mehrere größere Wasserfälle und Stauseen.

Die durchschnittliche Tagestemperatur beträgt 16° C (in den Küstenregionen des Landes: 26° C); im Winter kann es auch zu Frost kommen. Typisch für die Region ist ihre Fruchtbarkeit; auf Grund des kühlen Klimas ist Nuwara Eliya der einzige Ort Sri Lankas, wo Früchte und Gemüsesorten der gemäßigten Breiten gedeihen (z.B. Äpfel); der Orange Pekoe-Tee der Region gilt als der beste des Landes.

Ella - ein Juwel in den Bergen (47)
Pottuvil - Ostküste (46)
Pottuvil is a huge Muslim Village, situated in the Eastern coast of Sri Lanka in the District of Ampara.Thirty five thousands (35000) Muslim population is the dominant community and living harmony with other communities for long decades. Many of them are Fisherman, Labours, Farmers and few of them have been educated at several fields. It is an economically back ward village, poorly developed and isolated form other villages in Ampara District, Sri Lanka.

In the other hand, the unfortunate civil war and the past Tsunami in 2004 caused severe damages to the economy and day to day Livelihood activities. The past Tsunami considerably caused number of live losses and People face unexplainable hardships to perform their day to day needs.

Arugam Bay (189)
Endlich da. So über 4 Stunden hat die Fahrt von Ella aus doch gedauert. Doch dank der Chinesen ist alles halb so schlimm, baut doch gerade eine chinesische Firma die Straße nach Pottuvil aus.
Und die Chinesen sind richtig schnell, sagt Fred, die lebende Legende der Ostküste. 2/3 der Strecke ist bereits fertig. Dort rollte dann unser Toyota mit über 60 anstatt der früher nur möglichen 30 kmh.

Ob das dem geplanten Ostküstentourismus oder dem Militär dient, kann ich nicht sagen. Nach Trinco wurde ja auch eine nagelneue Straße gebaut. Wohl für beides.

Ist mir aber egal, wir wollen in den Osten, und das möglichst flott. Die ständigen Straßensperren sind lästig, die blutjungen Boys in ihrem martialischen Militäroutfit mit den Knarren im Anschlag sind halt neugierig. Wäre meiner dabeigewesen, hätte ich ihm eine runtergehauen und hätte ihn nach Hause geschickt.

Dank roter Telefonzelle vor dem Haus war das SVH = Siam View Hotel in KaputtoVille, wie Fred es weniger liebevoll nennt, auch gar nicht zu verfehlen.

Fred ist gottseidank da und empfängt uns freundlich. Ein lässiger und ewig junggebliebener Altfreak, so wie ich sie mag. Das tut gut, seine Ansprache ist klar und freundschaftlich. Das bleibt haften. Tage später in Tissamaharama tauft deshalb unsere 8-jährige Carlotta respektlos den Frosch, den sie im Pool gefunden hatte, spontan und unbeirrt auch Dr. Miller. Aber so sind Kinder nun mal.

Aber erst mal die Koffer aufs Zimmer und dann gleich ab an den Beach. Für Gespräche beim Bier ist eh der Abend geeigneter. Aber dazu später.

Whow. So muss "mein" Beach sein. Aalglatte Fuertestrände mag ich gar nicht. Hier aber liegen bunte Fischerboote dicht an dicht. Jungs spielen Fußball, viele Leute baden im Meer.

Surfers Paradise nennt man auch die Arugam Bay, die von der Surferszene unter die Top 10 der Surfspots weltweit gelistet ist. Ja, weiter oben am sonnenüberfluteten Surfpoint sehe ich junge Leute auf den weißen Wellenkämmen mit ihren Brettern tanzen. Herrlich anzuschaun.

Uns aber zieht es erst mal hinein ins Wasser. Nach verschwitzter Anreise ins 29 Grad warme türkisfarbene Naß, das ist jetzt dringend angesagt. Hatten wir zuvor an der Westküste, da dort Regenzeit herrscht, hohe, gefährliche Wellen und tobende See, so spielt hier sanft das Wasser gegen den weißen Strand. Unsere Kinder jauchzen, endlich Urlaub...

Dann aber doch gleich wieder raus, den Foto ausgepackt und den Strand lang gegangen. Ich kann es halt nicht lassen, immer nur das eine. Aber seht selbst:

Siam View Hotel an der Arugam Bay (59)
Das SVH, einst stolzes Hotel mit 26 Zimmern, bis zum 26.12.2004. Der Tag, an dem die Welle Fred sein Lebenswerk nahm. Der Tsunami kam unerwartet, schlug aber umso heftiger mit voller Wucht in das von ihm bereits 1978 eröffneten Hotels ein. Der Gärtner aber war dieses mal nicht der Mörder, nein, ausgerechnet er war es, der allen der zahlreichen Gäste das Leben rettete. Obwohl die meisten der Gäste der vorangegangenen Vollmond Party wegen gerade erst ins Bett gegangen waren, trommelte er in der Früh alle gleich wieder aus dem Bett. Er hatte zuvor das verschwundene Meer bemerkt und ahnte Fürchterliches.
So versammelte sich das bunte Völkchen unfreiwillig auf der Terrasse im 1. OG des Haupthauses. Kurz darauf schlugen unter ihnen die Fischerboote vom Strand wie Torpedos mit 300 Stundenkilometern in die vielen strandnäheren Bungalows im Garten und dann in die Wände des Erdgeschosses vom Haupthaus ein. Daneben gab es zahlreiche Tote, im SVH nicht..

Die stattlichen internationalen Hilfsgelder, die danach ins Land strömten, gingen leider gänzlich an Fred mit seinem SVH vorbei. Als „Ausländer“ mit deutsch-englischen Wurzeln war Fred als Empfänger nicht auf der Empfängerliste. Andere, meist weitaus weniger engagierte Leute, bekamen alleinig den warmen finanziellen Segen. Oder das Geld verschwand gleich im Regierungssumpf...

Nachdem Unmengen von Schutt in Schwerstarbeit weggeräumt waren, konnte er gerade mal 4 Zimmer im Haupthaus wieder aufbauen und einrichten. Und gleich wieder ein herber Rückschlag; der Krieg zeigte im Osten danach seine ganze Fratze, die Gäste blieben nun komplett aus.
Wären nicht helfende Freunde sowie der Rückhalt seiner Familie gewesen, hätte das längst das definitive Aus bedeutet.

Diese Infos verbinde ich mit dem Aufruf, bei einem Besuch der Ostküste unbedingt auch im SVH zu wohnen. Die Zimmer sind gut, des Dachrestaurant hat richtig gute Atmosphäre und auch eine super Küche. Die 10 Biersorten sind sowieso legendär.

Nur so hat Fred die finanzielle Möglichkeit, auch das gesamte große Hotelgelände wieder herzurichten.

Die Fotos machte ich Ende Mai 2009

Das SVH wird gerade nach und nach wieder auf Vordermann gebracht.
Hier im Sri-Lanka-Board könnt Ihr mehr darüber erfahren:
http://www.sri-lanka-board.de/showthread.php?t=7340

Arugam Bay - Panama Point (43)
Die holprige Straße, an der überall gebaut wird, führt von der Arugam Bay nach Süden. Nach 1/2 Stunde Rüttelfahrt erreichen wir aber bereits Panama. Nein, nicht in Südamerika sondern in Südost Sri Lanka. Endstation, von hier geht es nicht mehr weiter, nur noch zurück.

Panama ist ein kleines verschlafenes Nest, ein singalesisches. Eine große Ausnahme, ist der Osten von Sri Lanka doch überwiegend tamilisch. Und bitterarm dazu. Aber blitzesauber ist es, das Panama in Sri Lanka.

Und Glück hat Panama gehabt, richtig viel Glück. Zwei parallele Sanddünenkämme liegen zwischen dem Dorf und dem Meer. Und dort blieben auch am 26.12.2004, am Tage des fürchterlichen Tsunamis, die mörderischen Wellen weitgehend hängen, so dass das Dorf nicht, wie so viele andere, einfach unterging.

Fred zeigte uns den herrlichen Panama Point. Der Naturweg dorthin führt durch die besagten Sanddünen. Gottseidank ist unser altgedienter Fahrer Rodrigo nicht abergläubisch. Es muss nun nämlich zu guter letzt ein grosser Friedhof durchfahren werden. Das macht wirklich nicht jeder, vor allem an diesem Ende der Welt.
Fred erzählt, dass fast alle anderen Fahrer, die er bislang hierher gebracht hatte, an dieser Stelle nicht mehr weitergefahren sind sondern sofort umgedreht hätten - Rodrigo eben nicht. Somit haben auch wir Glück. Vielleicht wirkt aber bei Rodrigo einfach auch nur der Arrak vom Vorabend noch etwas nach, wer weiß. Oder der Jonny Walker ist noch nicht gegangen, den wir ihm vom Airport mitgebracht hatten.
Durch die gute Mischung von Arrak mit seinem ständigen Betelnußgekaue steht er somit meist eh über so profanen Dingen wie dem bischen Friedhof hier, diese braucht so ein ausgebuffter Profifahrer wie wir Warmduscher unseren Milchkaffee.

Ein herrliches Panorama eröffnet sich uns. Aber schaut selbst.

Arugam Bay - Pottuvil Point (54)
Der "Pottuvil Point" ist ein Traumbeach vom Feinsten. Der könnte es locker unter die Top 10 weltweit schaffen.

Der Beach ist erschlossen, ein schönes Restaurant mit großer schattiger Terrasse wartet auf Gäste. Nur wenige Fahrminuten nördlich der Arugam Bay gelegen. Aber ein Fahrzeug benötigt man schon. Aber da gibt es ja auch noch Freds musealen VW Bus oder sein Moped. Und wenn wieder mehr Gäste kommen gibt es sicherlich bald ein Moped zu leihen. Oder aber per Fahrrad? Da müsste Fred mehr wissen, ich selbst bin da echt zu faul und habe deshalb kein Auge für exaktere Distanzen. Er lebt ja immerhin schon über 30 Jahre hier, überlebte die 26 Jahre des Krieges sowie den ebenso mörderischen Tsunami am 26.12.2004 mit all seinen damaligen vielen Hotelgästen.

Schon die Fahrt von der Arugam Bay zum Pottuvil Point ist anders, wie von Sri Lanka gewohnt. Das zu durchfahrende Dorf Pottuvil mutet wie eines im mittleren Osten an. Das mag an den vielen Ziegen auf der Straße liegen, dem allgegenwärtig herumliegenden Plastikabfall oder auch an der Kleidung der muslimischen Einwohner. Manche, vermutlich ganz hübsche, verschleierte Frau steht am staubigen Straßenrand.
Die Männer tragen weiße Käppis und oft wallende Gewänder. Diese Leute leben in einer eigenen Welt, nach eigenen Regeln. Das kenne ich seit Jahren von Malaysia oder Indonesien. Uns gegenüber sind die Leute nicht ablehnend, aber schon irgendwie distanziert.

Dass hier, an der nun nach dem Krieg wieder weitgehend frei bereisbaren Ostküste, in unserem Sommer die Trockenzeit herrscht, macht Sri Lanka nun endlich zur Ganzjahresdestination. (Im Winter in den Westen, im Sommer in den Osten)

Danke Fred, dass Du uns auch dieses wunderschöne Highlight gezeigt hast

Arugam Bay - Peanut Farm (47)
Rodrigo spricht nicht mehr mit mir, eisiges Schweigen. Seinen Augen sehe ich aber den Vorwurf an.

Wie oft hatte er mich bei der stundenlangen Fahrt ab Ella an die Ostküste zur Arugam Bay doch gebeten, auf seinen Toyota Minivan Rücksicht zu nehmen. Schlecht seien die Straßen dort im wilden Osten, tief die Schlaglöcher. Ein Schaden an seinem Minivan - undenkbar. Zudem keine Werkstatt weit und breit in diesem unterentwickelten Gebiet. Auch hat er regelmäßig an heiligen Stellen gehalten, um Groschen für sein Fahrerglück zu spenden. Und ich hatte immer nur ja gesagt.

Das hab ich nun davon. Fred zeigt locker nach rechts, hinein in die Pampa. War die Straße von Panama zur Arugam Bay schon der reinste Schüttler, nun soll es in sandiges und unbefestigtes Gelände gehen. Im Buschland ist schwach ein Weg zu erkennen, gerade mal so breit wie der Toyota. Hier soll nun Rodrigo reinfahren. Einige hundert Meter weit bis zum Meer.

"Ja, schon richtig", ergänzt auch Freds Mitarbeiter Yusuf, der mit uns auf Tour ist. Yusuf weiß zwar nichts von diesem seinem Namen, uns aber ist unbeirrbar klar, dass er nur Yusuf heißen kann. Wir haben ihn aber glatt durchschaut, die unverwechselbare Reinkarnation des ex Cat Stevens will uns, landestypisch getarnt mit optisch etwas dunklerem Taint, mit der Hotelboy Nummer nur täuschen.

Rodrigo gehorcht. Dienst nach Vorschrift ist angesagt. Und dann noch eine trübe tiefe Wasserdurchfahrt. "Ja ja, das geht, die Jungs von Hikkaduwa fahren da täglich mit ihrem Toyota durch." sagt Yusuf. Rodrigo gehorcht wieder. Als wir dann endlich da sind, bleibt Rodrigo beim Auto. Der herrliche vor uns liegende Strand, den er sonst so liebt, kann ihm gestohlen bleiben, wie vermutlich auch wir.
Später am Abend, beim alles lösenden Arrak und einiger Kauladungen Betelnuß später ist wieder alles beim alten. Aber ja nicht nochmal. Das Kratzen der dornigen Zweige an seinem heiligen Blechle wird er wohl nie vergessen.

Die Hikkaduwa Jungs bauen gerade am Strand der Peanut Farm luftige Hütten auf Stelzen. Die Jungs haben auch an der, nur wenige km weiter nördlich liegenden Arugam Bay, ihre nette Anlage nach dem Tsunami wieder aufgebaut. Im Winter sind sie in Hikkaduwa, im Sommer nun hier. Deshalb auch der Name "Hikkaduwa Boys". Solche mit langen Haaren, weißen Muschelkettchen auf brauner Haut, Bob Marley T-Shirt und iPod im Ohr. Frauen sollten um solche Schokoladenperlen eher einen Umweg machen, an diesen Rasta Jungs kleben sie sonst wie an Honig, hab ich mir sagenlassen...

Der Strand der Peanut Farm ist ein wahres Paradies. Der Name passt nicht so ganz, der lenkt die Gedanken eher zur Deutschen Bank. Was solls. Die große Süßwasserlagune des Hinterlandes trifft sich hier fast mit dem Meer. Dort finden Naturfreunde reiche Fauna und Flora, seltene Vögel, aber auch leibhaftige Krokodile. Aber letztere haben ja bekanntermaßen in Sri Lanka schwammig weißes Touristenfleisch nicht auf ihrer Speisekarte...

Wer die tumben Urlaubsklatschen Bentota und Co. satt hat, findet hier garantiert eines der letzten unberührten Strand- und Naturparadiese dieser Erde. Wir haben es hier gefunden.

Entschuldigung Rodrigo und Danke Fred. Wir kommen wieder.

Checkpoints / Militärposten (14)
Strengstes Fotografierverbot.

Deshalb habe ich nur wenige verdeckt aus dem fahrenden Auto heraus aufgenommene Aufnahmen aus dem Osten von Sri Lanka.

Bemerkenswert, wie breit der Wald rechts und links der Straßen abgeholzt wurde, um den Tigers keine Deckung zu bieten.

Kataragama (58)
Rund 80 Km nordöstlich von Hambantota liegt Kataragama der, nach Adam‘s Peak zweitwichtigste Wallfahrtsort Sri Lankas. Wie Adam‘s Peak hat der Ort während der Pilgersaison im Juli und August gleichermaßen Bedeutung für Hindus, Buddhisten und Moslems. Das Hauptheiligtum steht inmitten eines Waldgebietes am Ufer des heiligen Flusses Menik Ganga (Fluss der Steine) und ist umgeben von sieben niedrigen konischen Hügeln.
Für Hindus ist Kataragama der Sitz des hinduistischen Kriegsgottes Skanda, aber die Gottheit von Kataragama hat viele Namen, darunter Karttikeya, oder Subramanya.

Auch den Buddhisten ist Kataragama heilig. König Dutthagamani soll dort Skanda einen Tempel geweiht haben, nachdem ihm, dem Buddhisten, der Gott während eines Krieges riet, seine Armee in den Schatten einer Wolke zu führen und so dem Blick der Feinde zu entziehen. Vor allem aber soll Buddha bei seinem dritten Besuch auf der Insel hier meditiert haben und einen Ableger des heiligen Bodhi-Baum von Anuradhapura gepflanzt und den Ort damit geheiligt haben.

Beide Religionen, Hindus wie Buddhisten, glauben, dass der Gott von Kataragama die Macht besitzt positiven Einfluss auf ihre Angelegenheiten zu nehmen und Tausende besuchen den Schrein jedes Jahr, um göttliche Hilfe zu erbitten.

Nach ihrer Ankunft bevölkern die Pilger die Ufer des Menik Ganga, um sich in dem klaren Wasser einer rituellen Reinigung zu unterziehen. Jeder wirft eine Kokosnuss auf den steinigen Boden, in der Hoffnung, dass die harte Schale zerbricht und die Nuss sich öffnet - ein gutes Omen. Ungewöhnlich ist, dass sich Hindus und Buddhisten zur Perahera vereinen und gemeinsam dem Yantra der Gottheit von Tempel zu Tempel folgen.

Der Tempelkomplex ist sehr alt: Die Errichtung des ältesten Schreins des hier verehrten Gottes wird dem lokalen König Dutugemunu zugeschrieben und auf das 2. Jahrhundert v.Chr. datiert. Der wichtigste buddhistische Schrein, die Kirivehera Dagoba hat ihren Ursprung im 1. Jahrhundert v. Chr.

Der Menik Ganga trennt das Dorf von dem eigentlichen Tempelbezirk, den der Staat 1950 zum heiligen Areal erklärte. An den Ufern des Flüsschens lagern und wohnen die Pilger. Auf dem dorfzugewandten Ufer tanzen sie sich in Trance, formieren sich zu Gruppen und ziehen immer weiter tanzend und von Musikgruppen begleitet durch den Fluss zum Tempelbezirk. Üblich ist es unter den Pilgern sich auf diesem Weg zu kasteien und fließendes Blut ist bei diesem Anlass nichts Ungewöhnliches.

Viel Rätselhaftes und Mystisches bleibt nach dem Besuch des Kataragama-Fests. Noch mehr aber beeindruckt der lebendige, fröhliche Charakter von Religion und Volksglauben.

Offizielle Webseite des Kataragama-Esala-Perahera:

http://kataragama.org/

Quelle: http://www.sri-lanka-board.de/showthread.php?t=52

Tissamaharama (14)
Tissamaharama ist eine Kleinstadt im Südosten Sri Lankas. Es war seit dem 3. Jhd. v. Hauptstadt des singhalesischen Königreichs Ruhuna. Nur wenige historische Gebäude sind erhalten geblieben; der große künstliche See Tissa Wewa, der Teil eines ausgeklügelten Bewässerungssystems war, stammt aus dieser Zeit. Heute dient die Stadt hauptsächlich als Ausgangspunkt für Besuche des Yala National Park und der Pilgerstadt Kataragama.

Wir machten hier im tollen Hotel Chandrika eine Übernachtung vor unserer Safari in den Yala Nationalpark.

Yala Nationalpark (107)
Der Yala National Park ist das bekannteste und älteste Naturschutzgebiet in Sri Lanka. Der etwa 1500 km² große Nationalpark befindet sich im Südosten der Insel auf dem Territorium der Südprovinz und Uva. In ihm sind zahlreiche Säugetier- und Vogelarten beheimatet, was ihn zu einem beliebten Ausflugsziel für Touristen macht.
Das Gebiet des heutigen Nationalparks war bereits im 2.Jahrhundert vor Christus von buddhistischen Mönchen bewohnt worden. Es lag im Herrschaftsbereich des Königreichs Ruhuna, weshalb der Park auch offiziell Ruhuna National Park heißt. 1899 wurden Areale des heutigen Parks erstmals unter Naturschutz gestellt. Gegründet wurde der Nationalpark 1938. Das damalige Gebiet umfasste den heute für Tagestouristen zugänglichen Block 1 von Yala West. Weitere Blöcke (2 bis 5) wurden Yala West bis 1973 angegliedert. Zusätzlich befindet sich im Park ein striktes Naturreservat entlang der Küste. Der Eingang zum östlichen Teil des Parks (Yala East) befindet sich auf zwischen Tamilen und Singhalesen umstrittenen Gebiet und ist daher in der Regel nicht geöffnet. Auch im Park selber kam es zu Konflikten zwischen den Bürgerkriegsparteien. So wurden für Touristen aufgestellte Bungalows im Park von singhalesischem Militär besetzt bzw. von tamilischen Rebellen in Brand gesetzt.
Große Teile des Parks erinnern an eine afrikanische Dornbuschsavanne. Die ebene Landschaft wird dabei vereinzelt von hoch herausragenden Felsformationen wie den Elephantenfelsen unterbrochen. Die äußeren Teile des Parks werden dagegen von Monsunwäldern dominiert. Zwei Flüsse, Kumbukkan Oya und Menik Ganga, speisen diese Wälder mit Wasser und bilden dort auch kleine Seen und Tümpel. Weiter fließen sie durch die Ebene und münden im Indischen Ozean. Der etwa 35 km lange Küstenstreifen des Parks ist dicht bewachsen, vor allem an den mit Lagunen versehenen Flussmündungen. Nahe der Küste befindet sich auch ein Sumpfgebiet, das Kumana Mangrave Swamp. Nach der Regenzeit erblühen zahlreiche Wildblumen und Kletterpflanzen. Bäume im Park wie zum Beispiel der Kumbuk (Terminalia arjuna), Halmilla (Berrya cordiflora) und der Palu-Baum (Manilkara hexandra) bieten Schutz und Nahrung für viele Tiere.

Kogalla Beach (93)
Die Patenkinder von Matara (147)
Nach der Tsunami-Katastrophe im Dezember 2004 und einem nahezu drei Jahrzehnte währenden Bürgerkrieg, der im Mai 2009 für beendet erklärt wurde, braucht Sri Lanka für seinen Aufbau gut ausgebildete junge Menschen. Dieses Ziel unterstützt der Karlsruher Verein "Patenkinder Matara", ein Beispiel für aktive und nachhaltige Entwicklungshilfe, die auf einem ständigen Kontakt zu den Kooperationspartnern vor Ort basiert. Es ist das größte Projekt dieser Art in Sri Lanka.

Anfang Juni 2009 wurde in der Provinz Matara das "Karlsruhe Children Center" eröffnet, eine Ganztagesschule, die komplett aus Spendengeldern des Karlsruher Vereins finanziert wurde. Das Gebäude auf dem Areal eines Klosters beherbergt derzeit rund 200 Patenkinder zwischen sechs und 21 Jahren, deren Schulgeld engagierte Karlsruherinnen und Karlsruher bezahlen.

Zur Eröffnung des Hauses fand die erste Reise einiger Vereinsmitglieder zu ihren Patenkindern statt, um sich vor Ort von den Ergebnissen ihres Engagements zu überzeugen und die Jungen und Mädchen persönlich bei ihren Pflegefamilien zu treffen. Die Reise, an der 21 Leute teilnahmen, wurde von mir organisiert und auch vor Ort begleitet.

Hauptziel des Vereins ist die Förderung der Schwächsten, nämlich Waisen und Halbwaisen sowie Kindern besonders armer Eltern, um ihnen eine Zukunftsperspektive in dem von Armut geprägten Inselstaat südlich von Indien zu bieten. Neben den üblichen Schulfächern ist handwerkliches Arbeiten Teil des Lehrplanes im "Karlsruhe Children Center". Eine moderne EDV-Ausstattung und Internet-Arbeitsplätze verschaffen den Schülerinnen und Schülern Zugang zur virtuellen Welt. Des Weiteren wurde mit Spenden des Vereins eine Bibliothek eingerichtet. Nach wie vor werden Gelder für Bücher, andere Lehrmittel und Schulkleider benötigt. Der Verein, dessen Organisation beim Karlsruher Büro für Integration angesiedelt ist, sucht außerdem weitere Paten, die mit zehn Euro pro Monat das Schulgeld für ein Kind oder einen Jugendlichen bezahlen können.

Derzeit hat der Verein 134 Mitglieder. Der reguläre Beitrag beträgt pro Jahr zehn Euro und gibt den Mitgliedern die Möglichkeit, aktiv mitzuwirken. Wer eine Patenschaft für Studentinnen und Studenten übernehmen möchte, muss mit etwa 240 Euro jährlich rechnen. Spenden und Beiträge kommen direkt bei den Bedürftigen an. Garant dafür ist der Mönch Yatalamatte Wipassi Thero, der das Projekt vor Ort leitet und regelmäßig Sachstandsberichte nach Karlsruhe sendet. Wer Interesse hat, kann sich an den 2. Vorsitzenden, Herrn Samuel Degen, unter der E-Mail Adresse info[at]samueldegen.de wenden.



Gefunden: 3 Bild(er) auf 1 Seite(n). Angezeigt: Bild 1 bis 3.

Die Rundreisegruppe 2009
Die Rundreisegruppe 2009 (Samuel)
Sri Lanka 2009
Kommentare: 0

Die sep. Rundreisegruppe mit Kids - 2009
Die sep. Rundreisegruppe mit Kids - 2009 (Samuel)
Sri Lanka 2009
Kommentare: 0

Gruppenfoto am Airport Colombo
Gruppenfoto am Airport Colombo (Samuel)
Sri Lanka 2009
Kommentare: 0

 



Bilder pro Seite: 

 

 

RSS Feed: Sri Lanka 2009 (Neue Bilder)

Template by rustynet.de
Powered by 4images 1.7.11 Copyright © 2002 4homepages.de