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96seychellen207
96seychellen207 (Samuel)
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Samuel Degen
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Myanmar Bagan

Bagan [bəgàn] (birmanisch Bild:Bagan in Burmese script.png) ist eine historische Königsstadt in Birma mit über zweitausend erhaltenen Sakralgebäuden aus Ziegelstein. Der von Tempeln bestandene Bereich erstreckt sich über ca. 36 km² in einer versteppten Landschaft und bildet eine der größten archäologischen Stätten Südostasiens. Bagan liegt in der heutigen Mandalay-Division, 155 km südwestlich von der Hauptstadt Mandalay am Ostufer des Irrawaddy, auf halbem Weg zwischen dessen Quelle und der Mündung in den indischen Ozean.

Das Königreich, dessen Herrschaftszentrum Bagan für ca. 430 Jahre war, bildete das erste vereinte Reich im heutigen Birma. Die frühe Geschichte Bagans ist in Einzelheiten umstritten. Trotz vieler Phasen der Instabilität vor dem 11. Jahrhundert durch Thronstreitigkeiten und Dynastiewechsel wurde Bagan durch seine ausgesprochen günstige Lage am Irrawaddy, an dem sich Handelswege aus China und Indien trafen, schon Mitte des 9. Jahrhunderts zum zentralen Ort Oberbirmas. Die Stadt wurde 849 vom König mit einer Mauer umgeben. Schon zu dieser Zeit begannen sich der aus Indien kommende Tantrismus oder Vajrayana-Buddhismus und der einheimische Schlangenkult zu mischen. In der Nähe der ehemaligen Stadtmauer wurden zwei geschlossene Siedlungen indisch-bengalischer Einwanderer aus dem 9./10. Jh. ausgegraben.

Die Herrscher von Bagan knüpften ihre Macht eng an den buddhistischen Glauben. Dessen Symbolik für ihren Machterhalt nutzend, gestalteten sie den Grundriss des Stadtzentrums von Bagan zum Abbild des Zentrums des buddhistischen Kosmos um. Das heute durch das Mäandrieren des Irrawaddy zerstörte Quadrat stand für den Götterberg Meru. In neun Felder unterteilt, stellen die acht äußeren Teile die bis dahin bekannten acht Planeten des Sonnensystems dar. Das neunte, das zentrale Feld, ist in der buddhistischen Mythologie für Gautama Buddha selbst reserviert. Hier erbaute König Anawrahta seinen Palast und den Mahabodhi-Tempel.

Der Theravada-Buddhismus ist auch die treibende Kraft für die flächenhafte Entwicklung der Stadt. Wie im Wettlauf um die Gunst der Götter wurden, ohne die immensen Kosten in Betracht zu ziehen, Tempel, Pagoden und Klöster aus der anstehenden Tonerde erbaut und mit Sandstein, glasierten Tafeln und Stuck verziert. Nur so ist die große Anzahl sakraler Gebäude zu erklären, die in nur zweihundert Jahren entstanden. Dass das Ruinenfeld von Bagan heute so weitläufig wirkt, ist der Tatsache geschuldet, dass nur Sakralbauten aus Stein errichtet wurden. Der Bau von Wohnhäusern erfolgte hingegen aus weniger zeitbeständigen Materialien wie Holz und Bambus und hatte die Versteppung des Umlandes von Bagan zur Folge.

Nach der Nominierung Bagans im Juni 2002 als mögliche erste Weltkulturerbestätte in Birma durch die UNESCO muss das Regime der Generäle auch in internationalem Kontext gesehen werden. Die UNESCO betrachtet die begonnenen und bereits fertig gestellten Arbeiten aus denkmalpflegerischen Gesichtspunkten sehr kritisch. Sie übt deshalb Druck auf die Verantwortlichen in Birma aus. Eine offizielle Reaktion der Regierung auf die kritischen Stimmen aus den Vereinten Nationen gab es bislang nicht. Für die Regierenden in Pyinmana liegt in den Verhandlungen mit der UN-Behörde schon ein Wert an sich – ganz unabhängig von deren Inhalt. Nach Jahren der Abschottung kann sie die Gespräche im Inland als gelungene Diplomatie verkaufen. In Anbetracht der mangelnden Kooperationsbereitschaft von Birmas Regime scheint das Ziel der Vereinten Nationen, in Birma einen Denkmalschutz nach UN-Richtlinien zu verwirklichen, kurzfristig nicht durchsetzbar. Mit den begonnenen Verhandlungen ist jedoch die Hoffnung verbunden, langfristig die Erhaltung dieses Weltkulturerbes in Bagan zu erreichen.

weiterlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Bagan (Hits: 2482)

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