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Arugam Bay 120
Arugam Bay 120 (Samuel)
Arugam Bay
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Samuel Degen
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Indien

Indien ist ein Staat in Südasien, der den größten Teil des indischen Subkontinents umfasst. Indien ist eine Bundesrepublik, die von 28 Bundesstaaten gebildet wird und außerdem sieben bundesunmittelbare Gebiete umfasst.

Der Himalaya bildet die natürliche Nordgrenze Indiens, im Süden umschließt der Indische Ozean das Staatsgebiet. Indien grenzt an Pakistan, die chinesische autonome Region Tibet, Nepal, Bhutan, Myanmar (Birma) und Bangladesch. Weitere Nachbarstaaten im Indischen Ozean sind Sri Lanka und die Malediven.

Indien ist ein multiethnischer Staat und mit 1,2 Milliarden Einwohnern (2009) das zweitbevölkerungsreichste Land der Erde. Indien wird als größte Demokratie der Welt angesehen.

Indien, mit einer Fläche von 3.287.590 km² der siebtgrößte Staat der Erde, erstreckt sich in West-Ost-Richtung vom 68. bis zum 97. östlichen Längengrad über rund 3.000 Kilometer. Von Nord nach Süd, zwischen dem 8. und dem 37. Grad nördlicher Breite, beträgt die Ausdehnung rund 3.200 Kilometer. Indien grenzt an sechs Staaten: Pakistan (2.912 Kilometer), China (Tibet; 3.380 Kilometer), Nepal (1.690 Kilometer), Bhutan (605 Kilometer), Myanmar (1.463 Kilometer) und Bangladesch (4.053 Kilometer). Insgesamt beträgt die Grenzlänge somit 14.103 Kilometer. Da der nördliche Teil des umstrittenen Kaschmirs seit 1949 unter pakistanischer Kontrolle steht, hat Indien keine gemeinsame Grenze mit Afghanistan mehr. Die Küste des Landes ist rund 7.000 Kilometer lang.

Die natürliche Grenze im Norden und Nordosten bildet der Himalaya, das höchste Gebirge der Welt, das im äußersten Nordwesten durch das Hochtal des Indus vom Karakorum getrennt wird. Südlich an den Himalaya schließen sich die breiten, fruchtbaren Stromebenen der Flüsse Ganges und Brahmaputra an. Den Nordosten Indiens, einschließlich der Brahmaputra-Ebene, verbindet nur ein schmaler Korridor zwischen Bangladesch und Nepal bzw. Bhutan mit dem Rest des Landes. Die Nordostregion wird durch das bis zu 3.800 Meter hohe Patkai- oder Purvachalgebirge von Myanmar sowie das knapp 2.000 Meter hohe Khasigebirge von Bangladesch abgeschirmt.

Im Westen geht das Stromland des Ganges in die Wüste Thar über, die im Osten und Süden vom Aravalligebirge begrenzt wird. Südlich davon liegen die Sümpfe des Rann von Kachchh sowie die Halbinsel Kathiawar.

Das Hochland von Dekkan nimmt den größten Teil der keilförmig in den Indischen Ozean vorragenden indischen Halbinsel ein. Das Vindhya- und das Satpuragebirge schirmen den Dekkan von der Gangesebene im Norden ab. Im Westen wird er von den bis zu 2.700 Meter hohen Westghats, im Osten von den flacheren Ostghats begrenzt. Beide Gebirgszüge treffen im Süden, wo die Halbinsel spitz zum Kap Komorin zuläuft, zusammen. Die Westghats fallen steil zur Konkan- und Malabarküste entlang des Arabischen Meeres ab. Die Ostghats gehen in die breiteren östlichen Küstenebenen am Golf von Bengalen über.

Zu Indien gehören außerdem drei dem Indischen Subkontinent vorgelagerte Inselgruppen. Rund 300 Kilometer westlich der Malabarküste liegen die Korallenatolle von Lakshadweep, das die Inselgruppen der Lakkadiven und Amindiven sowie die Insel Minicoy umfasst. Südöstlich der Halbinsel, zwischen 1.000 und 1.600 Kilometer vom indischen Festland entfernt, erstrecken sich die Andamanen und Nikobaren.

Der höchste Punkt Indiens ist der Berg Kangchendzönga mit 8.598 Metern Höhe, der sich im äußersten Westen Sikkims befindet und über den die Grenze zu Nepal verläuft. Der höchste vollständig auf indischem Gebiet liegende Berg ist die Nanda Devi mit 7.822 Metern. Der tiefste Punkt ist die zwei Meter unter dem Meeresspiegel gelegene Kuttanad-Senke an der Malabarküste. (Hits: 9733)
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Goa (562)
“Chill out” an Goas Traumstränden.
Die Mischung von Indien, Portugal und internationalem Beachlife hat was.
Die Ausflüge per Moped der Küste lang bringen uns auch in die entlegensten Ecken des indischen Vorzeigestaates.
Samuel Degen
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Nehme Deine Sinne zusammen, packe Kamera und Speicherchips ein, vom Besten was Du bekommen kannst. Für diese Empfehlungen wist Du mir noch dankbar sein.
Die indische und portugiesische Kultur gehen hier eine schöne Kombination ein. Nach dem ersten "Kulturschock Indien" ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Du Goa genauso faszinierend und liebenswert finden wirst wie ich. Es sind die weltbekannten Strände, die tropische Umgebung, das gute Essen und nicht zuletzt die freundlichen Menschen.
Goa ist nicht nur das Land der glücklichen Kühe, hier stimmt die ganze Mischung. Gastfreundliche Familienlokale, vielfältige Ausflugsmöglichkeiten und Traumstrände mit kleinen "Restaurants", die leckere Snacks, oder kalte Getränke anbieten, erwarten Dich.
Lehne Dich zurück, entspanne Dich und lasse Dich verwöhnen.
Der Norden von Goa hat eine etwas weiter entwickelte touristische Infrastruktur mit vielen in sich unterschiedlichen Strandabschnitten. Im Süden finden wir dann vermehrt die etwas ruhigeren gehobenen Hotelanlagen

Strandbeschreibung für den Norden:
Dona Paula und Miramar, als Ausläufer von Panjim der Hauptstadt von Goa sind diese beiden Strandabschnitte weniger zum Baden geeignet.

Candolim/Sinquerim 13 km nördlich von Panjim ist ein exklusiverer Strandabschnitt mit herrlichen Sandstränden und gehobeneren Restaurants und Hotels. Trotz der nun steigenden Anzahl der Chartertouristen, hat dieser Strandabschnitt viel Charme. Es hat eine intakte Kirche, einen kleinen Frucht- und Gemüsemarkt und eine aufgeschlossenen Bevölkerung, die weiß, dass sie im Paradies leben.

Calangute schließt sich dann nahtlos an Candolim an. Calangute in den 60er Jahren als Hippiezentrum bekannt, ist nun touristisch am weitesten in Goa entwickelt. Aber wie überall in Goa, gibt es auch hier kleiner „Fluchten“ für Reisende, die es ruhiger lieben.

Baga nördlich von Calangute ist lebhafter, es gibt ein aktives Nachtleben mit Disco und die Strände sind voller. Der Saturday Night Bazaar zwischen Arpora und Baga mit seinen ausgewählten Verkaufsständen, vielfältigen internationalen Spezialitäten und guter Livemusik am Abend ist nun ein beliebter Treffpunkt für Goaner und Gäste.

Anjuna/Vagator diese Strandabschnitte bieten schöne kleinere Strandbuchten mit Felsen und Palmen. Hier haben sich die ehemaligen Hippies zurückgezogen und sie sind immer noch dort zu entdecken. Die Besucher sind jünger und gelegentlich finden hier auch berühmte Techno Partys statt.
Das Übernachtungsangebot, speziell für höhere Ansprüche, ist begrenzt, entwickelt sich aber langsam.

Arambol ganz im Norden ist sicher ein Strandabschnitt der Zukunft. Alles ist noch sehr einfach und es gibt entsprechende Unterkunftsmöglichkeiten. Toll ist auf alle Fälle eine Tour mit dem Motorrad den langen endlosen Stränden entlang nach Arambol.

Strandbeschreibung für den Süden:
Im Süden sind die gehobenen Hotelanlagen, die viel Komfort für ruhesuchende Gäste anbieten.

Colva ist der Ort im Süden, wo Du das Leben der Goaner noch kennen lernen kannst. Es gibt gute Hotels, Restaurants, Strandhütten mit kühlem Bier und leckeren Fischspezialitäten. Colva selbst ist von der touristischen Infrastruktur hier gesehen gut, aber doch noch nicht so weit entwickelt wie Calangute im Norden.

Benaulim 3 km südlich von Colva hat nur einfache Gasthäuser und das neue Exclusivhotel Taj Exotica.

Cavelossim/Marbor hier sind einige der besten 5 Sterne Hotels in Indien angesiedelt.

Palolem im Süden bietet wunderbare Strände und romantische Einfachunterkünfte in Baumhütten. Es lohnt sich, einige Tage hier einzuplanen. Über die Hauptsaison ist Palolem ein vielbesuchter lebhafter Strand. Die Unterkunftsmöglichkeiten sind dann knapp.

Agonda ist ein noch fast unberührter Strand ca. 4 km nördlich von Palolem. Naturliebhaber, die es ganz einsam wollen, fühlen sich hier in einfachen Gästehäusern wohl.

Palolem Beach, Ingo`s Saturday Night Market, Goa - Mittwochs Markt Anjuna, Mapusa Freitags Markt
Kerala (667)
Kerala (Malayalam: കേരളം, Kēraḷam) ist ein Bundesstaat an der Malabarküste im Südwesten Indiens mit einer Fläche von 38.863 km² und 33.268.000 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2008). Die Bevölkerungsdichte beträgt 856 Einwohner je km². Damit gehört der Staat zu den am dichtesten besiedelten Regionen Indiens. Hauptstadt ist Thiruvananthapuram (das ehemalige Trivandrum).

Der Bundesstaat Kerala wurde 1956 nach den Sprachgrenzen des Malayalam geschaffen. Der Name Kerala bedeutet wörtlich „Land der Kokospalmen“. Abgeleitet ist er von den Malayalam-Wörtern kera für Kokospalme, die tatsächlich überall in der Region in großer Zahl zu finden sind, und alam für Land.

Kerala grenzt im Norden an den Bundesstaat Karnataka, im Osten wird es durch die Westghats von Tamil Nadu abgeschirmt und im Westen durch das Arabische Meer begrenzt. Der zum Unionsterritorium Puducherry gehörende Ort Mahé liegt als Exklave im Norden des Staates. Kerala nimmt fast die gesamte Malabarküste ein. Insgesamt beträgt die Küstenlänge rund 590 Kilometer.

Die teils noch dicht bewaldeten Westghats im Osten steigen im Durchschnitt 1500 Meter auf. Die höchste Erhebung des Bundesstaates und der gesamten Westghats ist der 2695 Meter hohe Anamudi. Das Gebirge fällt nach Westen über eine Hügellandschaft zur höchstens 120 Kilometer breiten, fruchtbaren Küstenebene am Arabischen Meer ab. Über den mittleren Küstenabschnitt, zwischen Kochi und Kollam, erstrecken sich die Wasserstraßen, Seen und Lagunen der Backwaters. Deren größtes Gewässer ist der Vembanadsee südlich von Kochi. Fast alle Flüsse entspringen in den Westghats. Keralas längster Strom ist der Periyar.

Das Klima ist tropisch mit geringen Temperaturschwankungen im Jahresverlauf und wird stark vom Monsun beeinflusst. Der Südwestmonsun setzt in Kerala im Regelfall Anfang Juni ein und bringt bis Oktober ergiebige Niederschläge. Fast die gesamte jährliche Niederschlagsmenge, die zwischen 1250 mm im Tiefland und 5000 mm im Gebirge beträgt, fällt während der Monsunperiode. Von Oktober bis Mai ist es zwar trocken, die Luftfeuchtigkeit ist aber dennoch ganzjährig hoch.

Varkala, Backwaters, Periyar Kumily
Tamil Nadu (1165)
Tamil Nadu (Tamilisch: தமிழ் நாடு; tamiḻ nāṭu; [ˈtamɨɻˌnɑːɖɯ]; wörtl.: „Tamil-Land“) ist der südlichste Bundesstaat Indiens mit einer Fläche von 130.266 km² und 64.445.183 Einwohnern (Berechnung, Stand: 1. Januar 2006). Die Hauptstadt Tamil Nadus ist Chennai (ehemals Madras).

Tamil Nadu entstand 1956 entlang der Sprachgrenze des Tamil, das aufgrund seiner mindestens 2000 Jahre zurückreichenden Literaturgeschichte als eine der klassischen Sprachen Indiens gilt, und hieß zunächst Madras. Erst am 14. Januar 1969 erhielt der Staat seinen heutigen Namen, der wörtlich entweder als „tamilisches Land“ oder als „Land der tamilischen Sprache“ interpretiert werden kann.

Tamil Nadu ist der südlichste Bundesstaat Indiens. Er grenzt an die Bundesstaaten Kerala im Westen, Karnataka im Nordwesten und Andhra Pradesh im Norden. Das Unionsterritorium Puducherry liegt als Enklave im Osten Tamil Nadus am Golf von Bengalen. Im Osten und Süden begrenzt der Indische Ozean den Staat, bzw. dessen Nebenmeere, der Golf von Bengalen im Osten und der Golf von Mannar im Südosten. Die Palkstraße trennt Tamil Nadu vom südöstlich gelegenen Inselstaat Sri Lanka. Die Küste ist 1076 Kilometer lang.

Tamil Nadu lässt sich grob in zwei Naturräume einteilen. Im Westen und Nordwesten bestimmen Berg- und Hügelländer das Landschaftsbild. Entlang der Westgrenze mit Kerala erheben sich die Kardamomberge, ein südlicher Ausläufer der Westghats. Sie fallen besonders im äußersten Süden schroff ab. Ein weiterer Ausläufer, die Palani-Berge, ragt in die östlich vorgelagerte Tiefebene hinein. Auch die durch das Palghat-Tal und das Coimbatore-Plateau abgetrennten Nilgiriberge im äußersten Nordwesten sind eine Nebenkette der Westghats. Der höchste Gipfel der zerklüfteten Nilgiriberge, der 2636 Meter hohe Doddabetta, ist zugleich die höchste Erhebung Tamil Nadus. Im Norden gehen die Nilgiriberge in die Javadi- und die höheren, bis auf 1500 Meter reichenden Shevaroy-Berge, beide Nebenketten der Ostghats, über.

Östlich des Berglandes erstreckt sich eine breite Ebene, die von mehreren Strömen durchflossen wird. Im Süden teilen die Palani-Berge das Tiefland in die Ebene von Madurai und die in West-Ost-Richtung verlaufende Kaveriebene im mittleren Teil Tamil Nadus. Die Küstenebene nördlich des Mündungsdeltas des Kaveri heißt Koromandelküste. Das Hinterland der Koromandelküste wird durch die Ebene von Arcot geprägt. Tamil Nadus südlichster Punkt, das Kap Komorin, ist zugleich der südlichste Punkt des indischen Festlandes.

Bei der indischen Volkszählung im Jahre 2001 ergab sich für Tamil Nadu eine Einwohnerzahl von 62.405.679[1], zum Jahresbeginn 2006 wurde sie auf 64.445.183[2] berechnet. Sie wird vorwiegend von Tamilen gebildet. Im Großraum Chennai leben viele Zuwanderer aus Andhra Pradesh, Kerala und Karnataka.

Etwa ein Prozent der Bevölkerung gehört den Adivasi an, der indigenen Stammesbevölkerung, die vor allem im Norden Tamil Nadus und in den Nilgiribergen lebt. Zu den größeren der insgesamt 36 amtlich erfassten Stämme gehören die Malayali, die fast die Hälfte der Stammesbevölkerung stellen, sowie die Irular (etwa ein Viertel der Stammesbevölkerung), Kattunayakan, Kuruman und Kondareddi[3]. Der bekannteste der kleineren Stämme sind die Toda, die auf Grund ihrer polyandrischen Lebensweise und anderer kultureller Eigenheiten einen besonderen Stellenwert in der Ethnologie einnehmen.

Im Vergleich zu anderen Landesteilen Indiens weist Tamil Nadu ein niedriges Bevölkerungswachstum auf. Von 1991 bis 2001 verzeichnete Tamil Nadu von allen Flächenstaaten einen Zuwachs von 11,2 Prozent – der zweitniedrigste Wert nach Kerala. Zwischen 2001 und 2005 wuchs die Bevölkerung um jährlich 0,9 Prozent (Indien: 1,6 Prozent). Rund 44 Prozent der Einwohner leben in Städten (2001). Damit weist der Staat auch eine der höchsten Verstädterungsraten Indiens auf. Neben der Hauptstadt Chennai sind Madurai, Coimbatore, Tiruchirappalli, Salem und Tirunelveli die wichtigsten Städte.

Madurai, Mamallapuram
Maharashtra (971)
Hauptsprache Maharashtras ist das Marathi, nach dessen Sprachgrenze die Grenzen des Bundesstaates 1956 bzw. 1960 gezogen wurden. Marathi wird nach der Volkszählung 2001 von 68,9 % der Bevölkerung gesprochen und dient als alleinige Amtssprache. Hindi sprechen 11,0 % der Bevölkerung. Hierbei werden nach der Definition der indischen Regierung auch mehrere nah verwandte Regionalsprachen als Hindi-Dialekte gezählt. Trotz der eher geringen Sprecherzahl wird Hindi nicht zuletzt dank der in Mumbai produzierten Hindi-Filme („Bollywood“) weithin verstanden. Unter den Muslimen Maharashtras ist Urdu, die muslimische Variante des Hindi, mit 7,1 % verbreitet. Gujarati, die Sprache des nordwestlichen Nachbarbundesstaats Gujarat, verzeichnet vor allem im Raum Mumbai beträchtliche Zahlen an Sprechern. Auf den ganzen Bundesstaat gerechnet wird es von 2,4 % der Bevölkerung gesprochen. Im Grenzgebiet zu Gujarat sind zwei kleinere Sprachen, Khandeshi (1,9 %) und Bhili (1,5 %) verbreitet. Alle erwähnten Sprachen gehören der indoarischen Sprachgruppe an. Nicht-indoarische Sprachen werden von kleineren Gruppen der Stammesbevölkerung (Adivasi) in abgelegenen Gebieten Maharashtras gesprochen. Hierzu gehören die dravidischen Sprachen Gondi (0,6 %) und Kolami (0,1 %) im Osten sowie die Munda-Sprache Korku (0,2 %) im Norden. Zuwanderungsbedingt werden in Maharashtra zahlreiche weitere indische Sprachen gesprochen, darunter u. A. Telugu (1,5 %), Kannada (1,3 %) und Sindhi (0, 7 %). Englisch ist wie in ganz Indien als Verkehrs- und Bildungssprache allgegenwärtig.
Die Mehrheit der Einwohner Maharashtras sind Hindus. Ihr Anteil entspricht mit 80,4 % (Volkszählung 2001) fast genau dem indischen Durchschnitt. Muslime stellen mit 10,6 % die größte Minderheit. Außergewöhnlich hoch ist der Anteil der Buddhisten mit 6,0 %. Der buddhistische Bevölkerungsanteil geht auf eine Mitte des 20. Jahrhunderts vom Sozialreformer B. R. Ambedkar initiierte Konversionsbewegung von Dalits (Kastenlosen) zum Buddhismus zurück. Jainas sind mit 1,3 % wie überall in Indien eine kleine Minderheit. Sowohl zahlenmäßig als relativ gesehen beherbergt Maharashtra aber landesweit die meisten Jainas. Christen machen 1,1 % der Bevölkerung aus. Daneben gibt es in Mumbai alteingesessene Gemeinschaften von rund 70.000 Parsen (Anhängern des Zoroastrismus) und rund 4.000 Juden (Beni Israel).
Im Ortsverzeichnis von Nashik findet sich die erste Erwähnung des Namens Maharashtra. In ihm steht geschrieben, dass 246 v. Chr. der Maurya-Herrscher Ashoka eine Gesandtschaft nach Maharashtra gesendet hat. Auch in einer Inschrift der Chalukya von 580 n. Chr. wird das Gebiet erwähnt und behauptet, dass es aus drei Provinzen und 99.000 Ortschaften bestand.[3][4] Der Name Maharashtra taucht in einer weiteren Inschrift des 7. Jahrhunderts auf und wird auch in den Berichten des chinesischen Pilgermönchs Xuanzang beschrieben.

Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen über das Gebiet stammen aus dem 3. Jahrhundert vor Chr. Zu jener Zeit wurde es Teil des Maurya-Reiches von Ashoka. Die Hafenstadt Sopara nördlich des heutigen Mumbai war das frühere Handelszentrum Indiens mit Verbindungen zu Ostafrika, Mesopotamien, Aden und Kochi. Nach dem Zerfall des Maurya-Reiches etablierte sich zwischen 230 v. Chr und 225 n. Chr. das Shatavahana-Reich. In der Zeit gab es die größte kulturelle Entwicklung. Die offizielle Sprache im Shatavahana-Reich war Maharashtri, aus dem sich später das Marathi entwickelte. 90 v. Chr. machte Vedishri, der Sohn des Shatavahana-Königs Satakarni, die Stadt Junnar, 19 km nördlich von Pune gelegen, zur Hauptstadt des Reiches. [5]

Der Herrscher Gautamiputra Satkarni (auch Shalivahan genannt) erschuf den Saka-Kalender, der nach christlicher Zeitrechnung erst im Jahr 78 beginnt. Dieser wird teilweise noch von der Bevölkerung Maharashtras verwendet. Das Reich der Shatavahana zerfiel allmählich im dritten Jahrhundert.

Im östlichen Teil von Maharashtra regierten von 250 bis 525 n. Chr. die Herrscher der Vakataka-Dynastie. Während dieser Periode blühte die Entwicklung von Kunst, Religion und Technologie. Später im 8. Jahrhundert fiel die Region unter die Herrschaft der Rashtrakuta, welche 973 n. Chr von den Chalukya vertrieben wurden. Ihnen folgten die Yadava aus Daulatabad.

Im frühen 14. Jahrhundert wurden die Yadava von den muslimischen Kräften aus dem Norden gestürzt. Danach wurde die Region von verschiedenen Dekkan-Sultanaten verwaltet.

Die Provinz Bombay in Britisch-Indien wurde 1937 aus einem Teil der ehemaligen Präsidentschaft gebildet. Nachdem Indien 1947 unabhängig geworden war, wurden zahlreiche Fürstenstaaten (darunter Idar, Rajpipla und die United Deccan States) mit der Provinz zum Staat Bombay vereinigt. 1956 wurde der Staat durch die Einverleibung von Kachchh, Saurashtra und Teilen von Madhya Pradesh und Hyderabad erweitert, am 1. Mai 1960 entlang der Sprachgrenze in die Staaten Gujarat und Maharashtra geteilt.

In jüngster Vergangenheit gibt es wiederholt Zusammenstöße zwischen Hindus und Moslems in Maharashtra. Sie beruhen nach indischen Berichten auch auf Gegensätzen zwischen der lokalen Bevölkerung und Zuwanderern aus nördlichen Teilen Indiens. Zudem sind ausländische Unternehmen oft Ziel von Anfeindungen.

Aurangabat, Ellora, Ajanta, Fort Daulatabad


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