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91costarica149
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Samuel Degen
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Tamil Nadu

Tamil Nadu (Tamilisch: தமிழ் நாடு; tamiḻ nāṭu; [ˈtamɨɻˌnɑːɖɯ]; wörtl.: „Tamil-Land“) ist der südlichste Bundesstaat Indiens mit einer Fläche von 130.266 km² und 64.445.183 Einwohnern (Berechnung, Stand: 1. Januar 2006). Die Hauptstadt Tamil Nadus ist Chennai (ehemals Madras).

Tamil Nadu entstand 1956 entlang der Sprachgrenze des Tamil, das aufgrund seiner mindestens 2000 Jahre zurückreichenden Literaturgeschichte als eine der klassischen Sprachen Indiens gilt, und hieß zunächst Madras. Erst am 14. Januar 1969 erhielt der Staat seinen heutigen Namen, der wörtlich entweder als „tamilisches Land“ oder als „Land der tamilischen Sprache“ interpretiert werden kann.

Tamil Nadu ist der südlichste Bundesstaat Indiens. Er grenzt an die Bundesstaaten Kerala im Westen, Karnataka im Nordwesten und Andhra Pradesh im Norden. Das Unionsterritorium Puducherry liegt als Enklave im Osten Tamil Nadus am Golf von Bengalen. Im Osten und Süden begrenzt der Indische Ozean den Staat, bzw. dessen Nebenmeere, der Golf von Bengalen im Osten und der Golf von Mannar im Südosten. Die Palkstraße trennt Tamil Nadu vom südöstlich gelegenen Inselstaat Sri Lanka. Die Küste ist 1076 Kilometer lang.

Tamil Nadu lässt sich grob in zwei Naturräume einteilen. Im Westen und Nordwesten bestimmen Berg- und Hügelländer das Landschaftsbild. Entlang der Westgrenze mit Kerala erheben sich die Kardamomberge, ein südlicher Ausläufer der Westghats. Sie fallen besonders im äußersten Süden schroff ab. Ein weiterer Ausläufer, die Palani-Berge, ragt in die östlich vorgelagerte Tiefebene hinein. Auch die durch das Palghat-Tal und das Coimbatore-Plateau abgetrennten Nilgiriberge im äußersten Nordwesten sind eine Nebenkette der Westghats. Der höchste Gipfel der zerklüfteten Nilgiriberge, der 2636 Meter hohe Doddabetta, ist zugleich die höchste Erhebung Tamil Nadus. Im Norden gehen die Nilgiriberge in die Javadi- und die höheren, bis auf 1500 Meter reichenden Shevaroy-Berge, beide Nebenketten der Ostghats, über.

Östlich des Berglandes erstreckt sich eine breite Ebene, die von mehreren Strömen durchflossen wird. Im Süden teilen die Palani-Berge das Tiefland in die Ebene von Madurai und die in West-Ost-Richtung verlaufende Kaveriebene im mittleren Teil Tamil Nadus. Die Küstenebene nördlich des Mündungsdeltas des Kaveri heißt Koromandelküste. Das Hinterland der Koromandelküste wird durch die Ebene von Arcot geprägt. Tamil Nadus südlichster Punkt, das Kap Komorin, ist zugleich der südlichste Punkt des indischen Festlandes.

Bei der indischen Volkszählung im Jahre 2001 ergab sich für Tamil Nadu eine Einwohnerzahl von 62.405.679[1], zum Jahresbeginn 2006 wurde sie auf 64.445.183[2] berechnet. Sie wird vorwiegend von Tamilen gebildet. Im Großraum Chennai leben viele Zuwanderer aus Andhra Pradesh, Kerala und Karnataka.

Etwa ein Prozent der Bevölkerung gehört den Adivasi an, der indigenen Stammesbevölkerung, die vor allem im Norden Tamil Nadus und in den Nilgiribergen lebt. Zu den größeren der insgesamt 36 amtlich erfassten Stämme gehören die Malayali, die fast die Hälfte der Stammesbevölkerung stellen, sowie die Irular (etwa ein Viertel der Stammesbevölkerung), Kattunayakan, Kuruman und Kondareddi[3]. Der bekannteste der kleineren Stämme sind die Toda, die auf Grund ihrer polyandrischen Lebensweise und anderer kultureller Eigenheiten einen besonderen Stellenwert in der Ethnologie einnehmen.

Im Vergleich zu anderen Landesteilen Indiens weist Tamil Nadu ein niedriges Bevölkerungswachstum auf. Von 1991 bis 2001 verzeichnete Tamil Nadu von allen Flächenstaaten einen Zuwachs von 11,2 Prozent – der zweitniedrigste Wert nach Kerala. Zwischen 2001 und 2005 wuchs die Bevölkerung um jährlich 0,9 Prozent (Indien: 1,6 Prozent). Rund 44 Prozent der Einwohner leben in Städten (2001). Damit weist der Staat auch eine der höchsten Verstädterungsraten Indiens auf. Neben der Hauptstadt Chennai sind Madurai, Coimbatore, Tiruchirappalli, Salem und Tirunelveli die wichtigsten Städte. (Hits: 2154)
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Madurai (423)
Madurai (Tamil: மதுரை Maturai [ˈmaðɯrɛi̯]; bis 1949 Madura) ist eine Stadt im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Die Stadt, eine der ältesten Südasiens, liegt in 134 m Meereshöhe am Ufer des Flusses Vaigai und zählt heute etwa 1,1 Millionen Einwohner. Damit ist Madurai nach der Hauptstadt Chennai und der Industriestadt Coimbatore die größte Stadt des Bundesstaates. Madurai ist Hauptstadt des gleichnamigen Distriktes. Ihr IATA-Flughafen-Code lautet IXM.

Madurai teilt sich in die Altstadt am südlichen und die während der Kolonialzeit entstandene Neustadt am nördlichen Ufer des Vaigai-Flusses. Den Mittelpunkt der Altstadt und die wichtigste Sehenswürdigkeit Madurais ist der große Minakshi-Tempel mit seinen weithin sichtbaren Gopurams. Der im wesentlichen während der Nayak-Zeit im 15. bis 17. Jahrhundert erbaute Tempel gehört zu den herausragendsten Beispielen der dravidischen Tempelarchitektur. Der Stadtgrundriss der Altstadt richtet sich mit mehreren konzentrischen Ringstraßen und axial auf die Gopurams zulaufenden Straßen nach dem Minakshi-Tempel. Damit verkörpert Madurai den Typus der klassischen südindischen Tempelstadt, wenn auch nicht in derselben Regelmäßigkeit wie etwa das Idealbeispiel Srirangam.

Madurai, eines der kulturellen Zentren des tamilischen Volkes, verfügt über ein reiches, vermutlich an die 2500 Jahre altes kulturelles Erbe. Seit vorchristlicher Zeit ist die Stadt wichtiges Religions- und Handelszentrum. Madurai war mindestens 1000 Jahre ohne Unterbrechung die Hauptstadt des Königreichs der Pandyas und unterhielt nachweisbare Handelsbeziehungen mit Griechen, Römern und Chinesen.

Madurai fiel im 10. Jahrhundert an den Chola-König Parantaka. Die Pandyas erlangten während des 13. Jahrhunderts zwar noch einmal die Herrschaft zurück, doch zu Beginn des 14. Jahrhunderts befehligte Malik Kafur während eines Raubzugs durch den Süden einen nicht provozierten Angriff, plünderte und zerstörte einen Großteil der Stadt. Kurz darauf wurde Madurai ein unabhängiges Sultanat. Im Jahre 1364 schloss sich Madurai dem hinduistischen Vijayanagar-Reich an, das von Nayaks verwaltet wurde. 1565 erlangten die Nayaks ihre Unabhängigkeit – unter ihrem Schutz erlebte Madurai eine Renaissance und wurde wieder aufgebaut. Teile des Palastes der Nayaks, unter Tirumalai Nayak (1623–1655) erbaut, sind noch erhalten. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts blieb Madurai unter der Kontrolle der Nayaks, bis die Briten allmählich die Herrschaft übernahmen.

Bei der letzten indischen Volkszählung 2001 wurden in Madurai 922.913 Einwohner registriert.[1] Madurai ist eine der wenigen indischen Städten mit negativer Bevölkerungsentwicklung: Hochrechnungen für das Jahr 2009 zufolge hat Madurai nur noch 895.607 Einwohner.[2] Die Einwohnerzahl des Ballungsraums Madurai ist indes von knapp 1,2 Millionen im Jahr 2001 auf über 1,3 Millionen gestiegen.

Die Hauptsprache in Madurai ist wie in ganz Tamil Nadu das Tamilische. Daneben gibt es eine größere Minderheit von Sprechern des Saurashtri, das im Gegensatz zu den sonst in Südindien verbreiteten dravidischen Sprachen zur indoarischen Sprachfamilie gehört. Die Saurashtri-Sprecher gehören der Weberkaste der Patnulkarans an und stammen ursprünglich aus Nordwestindien.

Mamallapuram (742)
Mamallapuram (Tamil: மாமல்லபுரம் Māmallapuram) oder Mahabalipuram (மகாபலிபுரம் Makābalipuram) ist ein Dorf 60 km südlich von Chennai (Madras) an der Koromandelküste im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Hier findet sich einer der wichtigsten archäologischen Fundorte Südindiens. Der Tempelbezirk von Mamallapuram gehört seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Namensformen Mamallapuram und Mahabalipuram sind gleichermaßen gebräuchlich. Mamallapuram ist nach dem Pallava-König Narasimhavarman I. (630–668) benannt, welcher den Beinamen Mahamalla („großer Ringer“) trug. Der Name Mahabalipuram ist eine Verballhornung, die auf den mythischen Dämon Mahabali Bezug nimmt.

Die Tempel, die am Strand auf Fels errichtet wurden, entstanden zwischen dem 5. und 8. Jahrhundert unter der Herrschaft der den Tamilen zugerechneten Pallava-Dynastie. Sie wurden aus Felsen herausgemeißelt. Während dieser Zeit war Mamallapuram einer der wichtigsten Hafenstädte des gesamten tamilischen Reiches. Die Heiligtümer dienten zu dieser Zeit daher nicht nur als Tempel, sondern mit Leuchtfeuern auch als Navigationshilfe für Seefahrer. Auf den in den Fels gemeißelten Reliefs sind Sagen, Mythen und Alltagsszenen dargestellt. Viele dieser Reliefs sind heute unter dem Einfluss des Seeklimas zum Teil zerfallen. In einigen der Tempel stehen ebenfalls Götter- und Tierskulpturen. Viele Bauwerke blieben jedoch unvollendet. Nach dem Fall des Tamilenreichs verbreitete sich der Shivaismus, weshalb die meisten der Heiligtümer dem hinduistischen Gott Shiva geweiht sind.

Der Tempelbezirk umfasst eine große Zahl hinduistischer Monumente, die den Göttern Shiva und Vishnu, aber auch Krishna und den Helden der Mahabharata gewidmet sind. Die drei bedeutendsten sind: Die Herabkunft des Ganges oder Die Buße des Arjuna, Der Küstentempel und Die Pancha Ratha des Südens.

Die Herabkunft des Ganges ist ein im 7. Jahrhundert entstandenes Flachrelief, eines der größten (vielleicht das größte) der Welt. Die Skulpturen, die zwei riesige Felsen auf einer Fläche von 27 Meter Länge auf 9 Metern Höhe bedecken, stellen den Lauf des Ganges vom Himalaya aus so dar, wie es das Panchatantra beschreibt.

Die Legende berichtet, dass der König Bhagiratha den Ganges vom Himmel fließen ließ, um die Seelen seiner Vorfahren zu reinigen. Aber die Dinge geschahen nicht wie geplant und der König bemerkte, dass der Fluss die ganze Erde überschwemmen würde. Daher tat er Buße mit dem Ziel, Hilfe von Shiva zu erhalten, um die zu erwartende Katastrophe abzuwenden. So stieg der Gott zur Erde hinab und bezwang den Ganges, indem er ihn durch sein Haar fließen ließ. Dieses Wunder lockte eine Menge Wesen an, die kamen, um es zu beobachten.

Der Spalt zwischen den beiden Felsen ist der berühmteste Teil des Flachreliefs; hier findet sich die Abbildung Shivas. Darunter findet man Ruinen eines Wassertanks, die vermuten lassen, dass einst hier Wasser geflossen ist, das den Ganges darstellen sollte. Neben zahlreichen göttlichen Abbildungen stellt das Relief das dörfliche Leben Indiens im 7. Jahrhundert dar. Im oberen Teil, rechts von dem Spalt, sieht man den Spender und Mäzen Pallava-König Mahendravarman (580-630) in Gesellschaft seiner drei Ehefrauen. Darunter ist eine Yogi-Katze in Meditationsstellung zu sehen, umtanzt von Mäusen. Die Szene stellt eine Redensart der indischen Volksweisheit dar, die rät, falschen Sadhus zu misstrauen.

Dieses Relief wird mitunter auch als "Buße des Arjuna" bezeichnet. Seine Interpretation ist noch nicht endgültig geklärt.

Den Überlieferungen zufolge ist der Küstentempel der einzige erhalten gebliebene aus einem Komplex von sieben Tempeln, die Ende des 8. Jahrhunderts durch den Pallava-König Rajasimha Narasimhavarman II. erbaut wurden. Der Komplex soll sich über 10 Kilometer entlang der Küste erstreckt haben.

Der Tempel, der 12 Jahrhunderte an seinem küstennahen Standort überdauert hat, wird inzwischen durch eine Einfriedung sowie Wellenbrechern aus Felsbrocken vor der Erosion geschützt. Diese durch die Regierung Indira Gandhis errichteten Blöcke ließen den Tempel den Tsunami vom 26. Dezember 2004 überstehen. Doch besteht die Möglichkeit, dass diese Welle, die große Mengen Sand bewegt hat, zu neuen Entdeckungen über die Ursprünge dieser Stätte führen wird.

Die fünf Rathas - Yudhishthira (oder Dharmaraja), Bhima, Arjuna, Draupadi und Nakula-Sahadeva - sind monolithische Monumente verschiedener Größe und Formen, ausgehoben aus einem kleinen Hügel südlich des Dorfes.

Der Begriff "Ratha" wird hier nicht sinngemäß angewandt: er bezeichnet eigentlich für Prozessionen genutzte Wagen. Die Ratha von Mamallapuram haben jedoch keine Räder, im Gegensatz zum Tempel des Surya in Konarak, der in Form eines Wagens mit Rädern, gezogen von Pferden gestaltet ist.

Zuoberst aus der Spitze des Hügels wurde der Dharmaraja gearbeitet, in nach unten hin kleiner werdender Reihe folgen Bhima, Arjuna und Draupadi. Der Sahaveda wurde aus einem etwas größeren Felsen westlich des Draupadi geschlagen. Gerade vor dem Draupadi stehen zwei kleinere Felssklupturen, eine in Form eines Elefanten, der andere in Form eines Löwen, dem "Fahrzeug" Durgas. Hinter Draupadi und Arjuna, die auf einer gemeinsamen Plattform stehen, findet sich Nandi, ein Rind, das Fahrzeug Shivas.

Diese Ratha stellen als architektonische Modelle die Tempelformen dar, wie sie zur Zeit ihrer Entstehung genutzt wurden, die aber aus vergänglichen Materialien gebaut waren.

Es gibt andernorts in Mamallapuram noch vier weitere Ratha. Eine große Zahl von Tempeln, einige aus Felsen gemeißelt, sind ebenfalls über das Dorf verstreut. Auch findet sich im Dorf ein riesiger, etwas kugelförmiger Felsbrocken, der als "Krishnas Butterball" bekannt ist.

m 7. Jahrhundert, während der Herrschaft der Pallava-Dynastie, war Mamallapuram wahrscheinlich ein wichtiger Hafen für die Verbindung mit Srivijaya in Indonesien und dem Reich der Champa in Indochina. Der Tsunami nach dem Erdbeben im Indischen Ozean 2004 am 26. Dezember 2004 entfernte vor der Küste von Mamallapuram Sandablagerungen und führte außerdem zu einer Absenkung des Meeresspiegels.[2] Dadurch wurden unter [3] und über Wasser zahlreiche archäologische Fundstücke freigelegt, die möglicherweise von der früheren Hafenstadt und einem Tempel aus dem siebten Jahrhundert stammen (siehe Weblinks). Der Archaeological Survey of India hat am 17. Februar 2005 mit der Unterwasserarchäologie begonnen.



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