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Laos Luang Prabang
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Samuel Degen
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Maharashtra

Hauptsprache Maharashtras ist das Marathi, nach dessen Sprachgrenze die Grenzen des Bundesstaates 1956 bzw. 1960 gezogen wurden. Marathi wird nach der Volkszählung 2001 von 68,9 % der Bevölkerung gesprochen und dient als alleinige Amtssprache. Hindi sprechen 11,0 % der Bevölkerung. Hierbei werden nach der Definition der indischen Regierung auch mehrere nah verwandte Regionalsprachen als Hindi-Dialekte gezählt. Trotz der eher geringen Sprecherzahl wird Hindi nicht zuletzt dank der in Mumbai produzierten Hindi-Filme („Bollywood“) weithin verstanden. Unter den Muslimen Maharashtras ist Urdu, die muslimische Variante des Hindi, mit 7,1 % verbreitet. Gujarati, die Sprache des nordwestlichen Nachbarbundesstaats Gujarat, verzeichnet vor allem im Raum Mumbai beträchtliche Zahlen an Sprechern. Auf den ganzen Bundesstaat gerechnet wird es von 2,4 % der Bevölkerung gesprochen. Im Grenzgebiet zu Gujarat sind zwei kleinere Sprachen, Khandeshi (1,9 %) und Bhili (1,5 %) verbreitet. Alle erwähnten Sprachen gehören der indoarischen Sprachgruppe an. Nicht-indoarische Sprachen werden von kleineren Gruppen der Stammesbevölkerung (Adivasi) in abgelegenen Gebieten Maharashtras gesprochen. Hierzu gehören die dravidischen Sprachen Gondi (0,6 %) und Kolami (0,1 %) im Osten sowie die Munda-Sprache Korku (0,2 %) im Norden. Zuwanderungsbedingt werden in Maharashtra zahlreiche weitere indische Sprachen gesprochen, darunter u. A. Telugu (1,5 %), Kannada (1,3 %) und Sindhi (0, 7 %). Englisch ist wie in ganz Indien als Verkehrs- und Bildungssprache allgegenwärtig.
Die Mehrheit der Einwohner Maharashtras sind Hindus. Ihr Anteil entspricht mit 80,4 % (Volkszählung 2001) fast genau dem indischen Durchschnitt. Muslime stellen mit 10,6 % die größte Minderheit. Außergewöhnlich hoch ist der Anteil der Buddhisten mit 6,0 %. Der buddhistische Bevölkerungsanteil geht auf eine Mitte des 20. Jahrhunderts vom Sozialreformer B. R. Ambedkar initiierte Konversionsbewegung von Dalits (Kastenlosen) zum Buddhismus zurück. Jainas sind mit 1,3 % wie überall in Indien eine kleine Minderheit. Sowohl zahlenmäßig als relativ gesehen beherbergt Maharashtra aber landesweit die meisten Jainas. Christen machen 1,1 % der Bevölkerung aus. Daneben gibt es in Mumbai alteingesessene Gemeinschaften von rund 70.000 Parsen (Anhängern des Zoroastrismus) und rund 4.000 Juden (Beni Israel).
Im Ortsverzeichnis von Nashik findet sich die erste Erwähnung des Namens Maharashtra. In ihm steht geschrieben, dass 246 v. Chr. der Maurya-Herrscher Ashoka eine Gesandtschaft nach Maharashtra gesendet hat. Auch in einer Inschrift der Chalukya von 580 n. Chr. wird das Gebiet erwähnt und behauptet, dass es aus drei Provinzen und 99.000 Ortschaften bestand.[3][4] Der Name Maharashtra taucht in einer weiteren Inschrift des 7. Jahrhunderts auf und wird auch in den Berichten des chinesischen Pilgermönchs Xuanzang beschrieben.

Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen über das Gebiet stammen aus dem 3. Jahrhundert vor Chr. Zu jener Zeit wurde es Teil des Maurya-Reiches von Ashoka. Die Hafenstadt Sopara nördlich des heutigen Mumbai war das frühere Handelszentrum Indiens mit Verbindungen zu Ostafrika, Mesopotamien, Aden und Kochi. Nach dem Zerfall des Maurya-Reiches etablierte sich zwischen 230 v. Chr und 225 n. Chr. das Shatavahana-Reich. In der Zeit gab es die größte kulturelle Entwicklung. Die offizielle Sprache im Shatavahana-Reich war Maharashtri, aus dem sich später das Marathi entwickelte. 90 v. Chr. machte Vedishri, der Sohn des Shatavahana-Königs Satakarni, die Stadt Junnar, 19 km nördlich von Pune gelegen, zur Hauptstadt des Reiches. [5]

Der Herrscher Gautamiputra Satkarni (auch Shalivahan genannt) erschuf den Saka-Kalender, der nach christlicher Zeitrechnung erst im Jahr 78 beginnt. Dieser wird teilweise noch von der Bevölkerung Maharashtras verwendet. Das Reich der Shatavahana zerfiel allmählich im dritten Jahrhundert.

Im östlichen Teil von Maharashtra regierten von 250 bis 525 n. Chr. die Herrscher der Vakataka-Dynastie. Während dieser Periode blühte die Entwicklung von Kunst, Religion und Technologie. Später im 8. Jahrhundert fiel die Region unter die Herrschaft der Rashtrakuta, welche 973 n. Chr von den Chalukya vertrieben wurden. Ihnen folgten die Yadava aus Daulatabad.

Im frühen 14. Jahrhundert wurden die Yadava von den muslimischen Kräften aus dem Norden gestürzt. Danach wurde die Region von verschiedenen Dekkan-Sultanaten verwaltet.

Die Provinz Bombay in Britisch-Indien wurde 1937 aus einem Teil der ehemaligen Präsidentschaft gebildet. Nachdem Indien 1947 unabhängig geworden war, wurden zahlreiche Fürstenstaaten (darunter Idar, Rajpipla und die United Deccan States) mit der Provinz zum Staat Bombay vereinigt. 1956 wurde der Staat durch die Einverleibung von Kachchh, Saurashtra und Teilen von Madhya Pradesh und Hyderabad erweitert, am 1. Mai 1960 entlang der Sprachgrenze in die Staaten Gujarat und Maharashtra geteilt.

In jüngster Vergangenheit gibt es wiederholt Zusammenstöße zwischen Hindus und Moslems in Maharashtra. Sie beruhen nach indischen Berichten auch auf Gegensätzen zwischen der lokalen Bevölkerung und Zuwanderern aus nördlichen Teilen Indiens. Zudem sind ausländische Unternehmen oft Ziel von Anfeindungen. (Hits: 2286)
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Aurangabat (383)
Am zweiten Tag steht nun eine „Stadtrundfahrt“ in und um Aurangabat auf unserem Plan. Was soll es hier in diesem staubigen und gottverlassenen Kaff, das immerhin über 1 Mio Einwohner hat, so tolles zu sehen geben?
Unser der englischen Sprache nicht mächtige Fahrer, dessen Qualitäten sich rein auf den Besitz eines großen Jeeps der Marke Tata beschränken, fährt uns zuerst an den Stadtrand zum „Little Taj Mahal“, das zumindest kann er kommunizieren.
Zwischen 1682 und 1707 war die Stadt Sitz des indischen Großmoguls Aurangzeb. Das Bibi-Ka-Maqbara, eine Nachbildung des Taj Mahal, wurde 1697 von Azam Shah, einem Sohn von Aurangzeb, für seine Mutter Dilras Banu Begum als Mausoleum errichtet und erinnert an die Epoche der Mogulherrschaft.
Wunderbar, es sind kaum Besucher da, die den Blick auf das Gebäude, das dem „echten“ Taj Mahal in Agra verblüffend ähnlich sieht, verstellen könnten. Die Sony R1 klickt und klickt. Nur die Springbrunnenanlage, die schnurstracks auf das Gebäude zuläuft, führt kein Wasser.
Der Himmel ist stahlblau, die Luft klar, bessere Bedingungen für echte Postkarten gibt es wohl kaum. Also, den Effekt genutzt und die Außenaufnahmen zusätzlich um ½ Blende unterbelichtet, Erinnerungen an die Bonbonfarben des legendären Fuji Diafilms kommen auf. Der Polfilter bleibt in der Tasche, der würde das Ganze dann doch überzeichnen.
Im Mausoleum sind wir allein, so dass wir das Grabtuch der hier bestatteten Dilras Banu Begum, auf das unzählige Münzen hinuntergeworfen wurden, aus den wirkungsvollsten Winkeln fotografieren können. Nur Videoaufnahmen sind nicht erlaubt, aber hier drinnen gibt es gerade sowieso nichts zu filmen. Bis dann die Schulklassen kommen. Nicht eine, nein viele viele. Diszipliniert, wie dies hier in Fernost so üblich ist, die Kleineren Hand an Hand. Nun wären Filmaufnahmen doch gut gewesen bei der lautstarken Umrundung des Grabes. No go, plötzlich sind Wächter hier, die uns das strikt untersagen.
Also, dann halt draußen die vielen Fragen der Lehrer beantwortet. Nach dem Woher, dem Wohin. Die Kinder sitzen derweil brav auf dem Boden und begaffen uns wie Marsmenschen. Sicherlich aus der noch tieferen zentralindischen Provinz angereist und deshalb uns Bleichgesichter bislang nur im TV und nun erstmals real gesehen. Anfassen ist wichtig, unsere Haut und Haare wollen alle berühren. Wieder klickt meine Sony R1 wie eine Maschine und unsere beiden Videocams laufen ebenso heiß. Nahaufnahmen sind angesagt. Zwar sind die Schüler der höheren Klassen mit blauen Schuluniformen recht sauber angezogen, weil dies Pflicht ist. Aber die Haare der Kinder sind meist struppig wie Stroh, der Hals, die Gesichter und die Beine ungewaschen, der strenge Geruch bezeugt das Fehlen jeglicher Sanitäreinrichtungen in den meist allereinfachsten Behausungen der Familien. Aber sie können zumindest, im Gegensatz zu Millionen anderer Kinder in Indien, die hart arbeiten müssen, zur Schule, dürfen lernen und haben damit eine reale Chance, am hier gerade explodierenden Wirtschaftswunder teilzunehmen.
Weiter geht es nach ausgiebigem Winken und Händeschütteln zum Abschied zu den Höhlentempeln von Aurangabat. Ja, die gibt es auch, wenngleich sie in Größe und Anzahl mit denen von Ajanta und Elora nicht mithalten können. Auch beträgt das Eintrittsgeld hier nur 100 Rupien anstatt der dort verlangten 250 Rupien, wenngleich dies für Inder überall gleichermaßen nur 10 Rupien beträgt. Aber auch dieser Besuch lohnt sich. Die Qualität der Höhlentempel ist überragend, auch hier machen wir Aufnahmen, was das Zeug hält. Zudem ist kein Wärter anwesend, so dass ich erstmals nun ungeniert in den Höhlen blitzen kann. Wenngleich ich auch so weit es geht versuche, mit dem düsteren vorhandenen Licht auszukommen, der natürlichen Lichtstimmung wegen. So unschlagbar gut die Schärfeleistung des fest verbauten 24-120 mm (nach KB) Carl Zeiss Vario-Sonnar an meiner Sony R1 auch ist, des APSC große Aufnahmesensor der etwas betagten Kamera ist überaltert und rauscht deshalb bei ISO Einstellungen ab 800 ASA. Zudem hat sie keinen Stabilisator. So suche ich mir immer Auflagen oder Anlehnmöglichkeiten, um mit 1/8 Sekunde oder noch langsamer belichten zu können. Durch jahrzehntelange Reportagefotografie mit konventionellen 27DIN = 400 ASA Schwarzweißfilmen war ich in Sachen Lichtempfindlichkeit nie verwöhnt, nur waren früher meine diversen Nikon Festbrennweiten an meinen mechanischen Nikon F2 Bodys mit Lichtstärken zwischen 1,4 (50mm) und 2,8 (180mm) schon lichtstärker wie nun das Carl Zeiss Vario Sonnar mit einer Lichtstärke von nur noch 3,5 bis 5,6 je nach Zoomstellung.
Was soll´s, gute Fotos macht zu 80 % der Fotograf, zu 18% das verwendete Objektiv und nur die fehlenden 2% der total überbewertete andere technische Firlefanz. Nach mehreren hundertausend Reportagefotos in den vergangenen 30 Jahren rund um den Globus nehme ich mir heraus, das so zu bewerten.
Unsere nächste Station bei dieser Stadtrundfahrt soll nun der legendäre Mittwochsmarkt von Aurangabat sein, auf dem die landwirtschaflichen Erzeugnisse der Region angeboten werden. Unserer Fahrer signalisiert, dass er unseren wieder englisch vorgetragenen Wunsch irgendwie verstanden habe und kutschiert uns eine Stunde lang durch das Gewühl der Innenstadt – zu einer Shopping Mall. Klasse, wir sind kurz vor dem Ausrasten. Wie nur kann, nein, lassen wir das...
Wieder mit seinem Chef telefoniert, nun scheint es ihm endlich klar zu sein, was wir wollen. Eine weitere halbe Stunde später sind wir dann endlich da.
Ja, das ist das Bilderbuchindien, das vielerorts schon verschwunden ist. Marktschreier, Taschendiebe, Rinderhändler. Nach so viel Herumfahrerei toben wir uns nun nach Herzenslust aus. Die Videocams schnurren, selbst Andrea ihre wuchtige HD Sony spult mächtig Magnetband ab. Wo sie doch sonst immer bestrebt ist, überlegt und dezent nur die wirklich wichtigen Szenen zu filmen.
ch selbst benutze neuerdings eine kleine Panasonic Videocam, die auf SD Karten speichert, und ganz nette Qualität im Full HD Format liefert. Ein indischer Marktschreier muss halt gefilmt werden, da ist die reine Fotografie einfach nicht authentisch genug. Bei meinen vertonten „Live-Film-Shows“, per Beamer auf mindestens 6 qm Leinwand projeziert und live kommentiert, die fast alle abendfüllend 2 x 1 Stunden lang sind, ist das Verhältnis Foto zu Video neuerdings schon gleich, die Feedbacks der Zuschauer führten dazu. Begonnen hatte ich mit dieser Art der modernen Beamer Bildpräsentation vor Publikum vor 8 Jahren rein mit vertonten und animierten Fotos, der Anteil der Videosequenzen in den Vorträgen wuchs seither stetig.
Am beeindruckendsten für mich sind heute die glänzenden Rinder. Um sie so richtig „wertvoll“ zum Verkauf präsentieren zu können, wurden sie von den Händlern zuvor komplett vermutlich mit Öl eingerieben. Ebenso erstmals fiel mit auf, dass fast alle Kühe mit ihren neugeborenen Kälbern angeboten wurden.
Deprimierend die weit verbreitete Kinderarbeit, fast an jedem Stand waren sie im schulpflichtigen Alter bei den härtesten und dreckigsten Arbeiten zu sehen. Mit traurigem Blick, den Kopf abgewandt, wenn sie in ihrem geradezu verwahrlosten Zustand unsere Kameras auf sich gerichtet sahen. Wie lange wird es wohl noch dauern, bis dieses dunkle Kapitel im größten demokratischen Land unserer Erde endlich wirkungsvoll beendet ist.

Ein Junge fällt uns auf, der eine kurze Hose trägt, wie wir sie mit unseren „Kleiderspenden“ mitgebracht haben. Komisch, Andrea hatte doch die Beutel mit den zur heutigen Verteilung vorgesehenen Sachen im Tata-Jeep gelassen.
Unser Verdacht bestätigt sich. Nach Rückkunft zum Auto sind fast alle der tollen Kleidungsstücke verschwunden, vor allem die über 20 hochwertigen Jungenhosen. Nach Ankunft in unserem Hotel stellt sie den Fahrer zur Rede. So war das nicht gedacht, das er sich da ungeniert bedienen und diese selbst nach Gusto verteilen könne. Plötzlich versteht er doch so viel Englisch, ja er wolle die Sachen am nächsten Tag wieder zurück zurückbringen. Da steht aber dann ein neuer Fahrer vor dem Eingang unseres Hotels, der alte habe nun frei...

Aurangabat - Wochenmarkt, Schnappschüsse aus dem fahrenden Auto, Aurangabat - Panchakki, Aurangabat - Little Taj Mahal "Bibi-Ka-Maqbara", Aurangabat - Höhlentempel
Ellora (275)
Unser neuer Fahrer am dritten Tag in Aurangabat spricht nun aber ein gutes Englisch, hat gute Manieren und ist rundum freundlich. Gute Voraussetzungen für unseren nun geplanten Trip zu den Höhlentempeln von Ellora.
Unterwegs hält er beim Daulatabad Fort an, der größten Wehranlage Westindiens. Hier sollen wir hinauf? Der höchste Punkt des auf hohen Felsen gelegenen Forts erhebt sich bestimmt 200 Meter, und das bei nun schon wieder fast 40 Grad im Schatten. Kein Pardon, in solchen Sachen sind wir meist knallhart, ein weiches Sofa haben wir zuhause und wir fliegen nicht um die halbe Welt um hier herumzujammern. So steigen wir über 90 Minuten lang bergan, herrliche und überraschende Perspektiven tun sich auf. Welch kolossale Wehr- und Gebäudekomplexe, trutzig für die Ewigkeit gebaut.

Das war klasse, wenngleich wir dann erst nach über zwei Stunden wieder beim Parkplatz sind. Und wieder einmal wurden auch wir dutzende male fotografiert, fast jeder der vielen Inder zückte im Vorbeigehen versteckt sein Handy, um unser helles Fleisch abzulichten. Andrea trägt auch heute wieder ihren fast bodenlangen schwarzen Rock, sonst wären es vermutlich doppelt so viele Handyaufnahmen geworden, halbnackte Damenbeine gibt es hier absolut nicht. Wie wir heißen, aus welchem Land wir kommen, wie uns Indien gefällt. Und dies nicht, wie fast überall andernorten, nur als Aufhänger zu hartnäckigen Verkaufsvorbereitungen für irgendwelchen Plunder, nein, da ist echtes Interesse ohne Hintergedanken an uns als Gäste des Landes. Die Männer grüßen freundlich, manche klopfen mir freundschaftlich auf die Schultern. Wo es doch in Indien völlig normal ist, dass Männer Hand in Hand spazieren gehen.

Nun durch die heftige Klettertour gut „aufgewärmt“ wenige Kilometer weiter nach Ellora. Und dort wieder eine erfreuliche Überraschung. Die Höhlentempel hier sind zwar nicht so malerisch wie in Ajanta in eine senkrechte Felswand gehauen, dafür aber sind sie noch gewaltiger, noch eindrucksvoller. Nun rächt sich unser sportives „Vorprogramm“ doch, wir schaffen nicht alle 34 Höhlen. Nach 4 Stunden bei gefühlten 45 Grad geben wir entkräftet auf, nicht jedoch ohne die wichtigsten 20 Tempel intensiv inspiziert und fotografisch dokumentiert zu haben. Und das im Beisein unseres nun 12-jährigen Jo, der seit 10 Jahren diese unsere üblichen Mördertouren mehrmals jährlich rings um den Globus recht klaglos mitmacht und nicht ständig, wie seine meist total verweichlichten Altersgenossen, auf Mallorca ständig nach Pommes und Pool jammert.
Vor allen den Tempel Nummer 16, den Kailash Tempel, werden wir wohl nie vergessen. Dessen Dimension und Qualität, die Tempel von Ellora sind ebenso wie die Tempel in Ajanta monolithisch am Stück aus dem Felsmassiv gehauen, gehört zum gewaltigsten, was wir je, von künstlerischer Menschenhand geschaffen, gesehen haben.
Nur die in fast allen Tempeln von Ellora ins Auge stechenden massiven Beschädigung durch die Islamisten, wie bereits erwähnt, machen uns noch nach Jahrhunderten wütend. Die abgeschlagenen Nasen, Hände und Füße an den schönsten Statuen sind grauenhaft und, da diese Taten gegen Einrichtungen oder Kultgegenstände anderer Religionen bis in die heutige Zeit fortwähren, nicht ansatzweise akzeptabel.

So einerseits von der einmaligen Schönheit von Ellora überwältigt, als auch andererseits emotionell „geladen“, wollen wir dann aber doch noch nicht schlapp machen und am späten Nachmittag auf dem Rückweg zum Hotel noch versöhnlich nach Khuldabad an das Grab des letzten großen Moguls Aurangzeb, jenes islamistischen Täters, der die Zerstörungen in Ellora der für ihn "heidnischen Symbole" befohlen hatte, besuchen.
Ein Blinder leiert am Grab, das eine wahre islamische Wallfahrtsstätte darstellt, auf Englisch Ruhm und Ehre des Verstorbenen herunter, so auf die Art, den Buddhisten, Hinduisten und Jainisten habe der es aber so richtig gezeigt. Kein Wort von Reue, von Entschuldigung, von Verirrungen in der Geschichte. Dagegen nur Stolz, Ruhm und Ehre im Namen des Propheten.

Und mein neues T-Shirt, das ich mir in Vorbereitung auf diese Tempeltour mit der Aufschrift "God ist too big to fit into one Religion" (Gott ist zu groß, um in eine Religion zu passen), in Goa habe besticken lassen, hatte ich heute nicht angezogen. Sicherlich hätte er, wenn er sehen könnte, den Sinn auch nicht verstanden. Religiöse Fundamentalisten und Hardliner kennen kein ökumenisches Mit- oder zumindest Nebeneinander der Weltreligionen, alle anderen sind bei denen immer nur die "Ungläubigen", die strikt abzulehnen sind. Wann wird die Menschheit, nach Jahrtausenden dieses Irrsinns, endlich die religiöse Vielfalt mit ihren wunderbaren Werten, Philosophien und Perspektiven als Bereicherung und nicht als Grund zur erbitterten Gegnerschaft mit Millionen von Opfern begreifen.

Diesen Moscheebesuch hätten wir uns somit wirklich sparen können, wieder ein dunkles Mosaiksteinchen in meinen seit über 30 Jahren weltweit gesammelten düsteren Erkenntnissen und Erfahrungen über die dumpfe Gewalt, die zu oft von diesen Leuten ausgeht. Wo ich doch Anfang der 80er Jahre so optimistisch und wissbegierig in die Weiten des Orients aufbrach, um die literarisch so vielgepriesenen Weis- und Klugheiten des Islam bereichernd selbst zu erfahren. Welch ein Irrtum...

Abends dann nach dem labendem Geplansche im Hotelpool obligatorisch sofort alle Aufnahmen des Tages auf die Festplatte das Netbooks gesichert, undenkbar, durch den Defekt einer Speicherkarte die Ergebnisse unserer aufwändigen Reiserecherchen zu verlieren.

Ajanta (218)
April 2012. Die Meute der Taxifahrer meint es ernst. Ein heftiges Gezerre bereits in der Ankunftshalle um die wenigen Weißen, die jetzt noch in der beginnenden Nebensaison im Backofenmonat April hier am Flughafen von Aurangabat erscheinen.
Um dem Gefeilsche zu entgehen, erst mal zum „Prepaid Taxicounter“. Erfahrungsgemäß sind hier die Preise immer ok und die Anbieter meist seriös. Was soll eine Taxifahrt in unser 7 Kilometer entferntes Hotel „Ambassador“ kosten? 200 Rupien? Das sind gerade mal gute 3,- Euro.
Klar, dass wir auch hier einem Paketpreis für ein Chartertaxi für unsere drei ab morgen geplanten Ganztagestouren nachfragen. Einen Tag zu dem 130 km entfernten Ajanta, einen Tag Stadtrundfahrt in und um Aurangabad und einen Tag nach Elora, das auch gute 30 km von Aurangabat entfernt ist. Ok, 5.500 Rupien Endpreis sind in Indien ein Monatsverdienst, aber beim aktuellen Wechselkurs von 66 Rupien für 1 Euro für uns dagegen steinreiche Westeuropäer „nur“ ca. 85,- Euro, und das auch noch für einen fetten Jeep der indischen Marke Tata. Deshalb ohne das hier sonst übliche Handeln sofort zugesagt. Solch günstige Taxipreise kennen wir weltweit seit Jahren kaum noch, normalerweise gibt es hierfür maximal einen klapprigen Kleinwagen. Und wer indische Straßen kennt, weiß, was für ein Komfortvorteil ein großer Jeep dagegen bietet.
In 10 Minuten sind wir da. In unserem 5 Sterne Ambassador. Mangels vakanter Mittelklassealternativen hatten wir uns hier eingebucht. Klar, total überbewertet, aber mit 70,- Euro für das saubere Zimmer die Nacht inklusive Frühstück noch im Rahmen. Entscheident war bei der Wahl der große Pool, der nach den anstehenden ultraharten Touren echte Labsal für unsere dann ausgekochten Leiber verspricht. Ein unverzichtbares Detail hier im glühendheißen, staubigen und unwirtlichen Herzen von Indien, nur die wenigsten Hotels bieten diesen Luxus.
Pünktlich um 8 verlassen wir am nächsten Morgen das Hotel und halten vergeblich Ausschau nach unserem Tata. Telefonisch behauptet unsere Taxifirma, dass der eigentlich hier sein müsste. OK, um 8:20 Uhr ist es dann endlich soweit, der Wagen rollt auf das Hotelgelände. Seit Jahrzehnten werden wir mit überpünktlichen Fahrern in Fernost geradezu verwöhnt, was ist hier los?

Der Fahrer sagt freundlich „Good Morning“, das war es dann aber auch. Er ist der englischen Sprache nicht mächtig. Und das in einem Land, in dem Englisch im Business durchgängiger Standard ist.
Ok, wir haben ja unser dickes Stefan Loose Reisehandbuch dabei. Unser heutiges Ziel Ajanta ist immerhin anerkanntes UNESCO Weltkulturerbe und wird so schon ausgeschildert zu finden sein. Da wir unterwegs aus dem fahrenden Auto auch noch fotografieren und filmen wollen, soll der Fahrer zwischendurch auch anhalten oder zumindest langsam fahren. Schwierig, schwierig, auch unsere Gebärden bleiben meist unverstanden. So greift er immer wieder zum Mobiltelefon, wählt seinen Arbeitgeber, welcher dann unsere Fragen beantwortet.
Nach zweieinhalb Stunden sind wir endlich da. Ein Pulk sehr penetranter Händler quillt aus den unzähligen Shops am Eingang raus auf den Parkplatz, es offenbart sich das Indien, vor dem sich viele Reisende geradezu fürchten. Mit hilflosem „yes yes“ abgetrotzte Versprechungen, zumindest nach Rückkehr von den Höhlentempeln dann die allzu heftig beworbenen Souvenirshops zu besuchen. Keiner unserer Blicke, keine unserer Gesten bleibt von den Händlern unbeobachtet und in eine Kaufabsicht umgedeutet. Nichts wie weg hier, der Shuttlebus wartet, der uns die letzten vier Kilometer zu den Höhlentempeln von Ajanta bringt. Es ist nun bereits 11 Uhr, der Planet steht senkrecht am Himmel und brennt unerbärmlich. Gottseidank ist es in den Höhlen etwas erträglicher und die Hitze, im Schatten herrschen weit über 40 Grad, ist recht trocken.
Ein Wunder tut sich uns auf, alle Strapazen der weiten Reise haben sich gelohnt. Welche Pracht, welche Einmaligkeit. Die 29 Höhlentempel wurden tief in die hohe senkrechte Felswand getrieben, die sich malerisch um eine Flussbiegung windet. Für die unzähligen Säulen, Statuen, Kammern und Bildnisse wurde in architektonischer Höchstleistung kein Baumaterial in die Höhlen eingebracht, sondern alles rein monolithisch präzise aus dem vorhandenen Felsmassiv herausgehauen.

An dieser Stelle passt eine Anekdote um den berühmten italienischen Künstler Michelangelo:

Die Statue des Michelangelo

Eines Tages wurde Michelangelo von einer reichen Familie beauftragt, eine Statue von außergewöhnlicher Schönheit zu erstellen. Er suchte daraufhin nach einem geeigneten Marmorblock. Nach einer ganzen Weile fand er in einer Seitenstraße einen fast vollkommen von Unkraut überwucherten Block, der dort vergessen worden war. Diesen Marmorblock ließ Michelangelo von seinen Arbeitern in sein Atelier bringen.
Dann begann er damit, die Statue des David aus dem Stein zu hauen. Dafür brauchte er zwei ganze Jahre. Und zwei weitere Jahre dauerte es, bis er die Statue durch Schleifen und Polieren fertig stellte.
Als die Statue feierlich enthüllt wurde, waren viele Menschen gekommen, um die unvergleichliche Schönheit des David zu bewundern. Man fragte Michelangelo, wie es ihm denn möglich gewesen war, eine so wunderschöne Statue zu erschaffen.
Der Bildhauer sprach: “Der David war immer schon da gewesen. Ich musste lediglich den überflüssigen Marmor um ihn herum entfernen.”

Unglaublich. In vielen der Höhlen sind noch großflächige Wandmalereien erhalten, so dass hier das fotografieren mit Blitz verboten ist, angeblich schadet das Blitzlicht den Bildern. Immerhin findet sich in diesen nur schummrig erleuchteten Höhlen meist ein Geländer, auf das sich die Kamera auflegen lässt und somit Langzeitbelichtungen von 1-2 Sekunden möglich sind. Ein Stativ schleppe ich nie auf unsere vielen Reisen in die Ferne mit, zu hinderlich wäre das bei unseren ausgedehnten Trecking- oder Motorradtouren fernab ausgetretener Pfade.
Glück haben sie gehabt, die buddhistischen Höhlentempel von Ajanta. Dank Jahrhunderte langer Verschüttung und Überwucherung wurden die Eingänge unsichtbar und die Höhlen damit vergessen. Gut, nur so wurden sie auch von den religiösen Eiferern im Mittelalter der auch leider hier mit dem Schwert eindringender Islamisten übersehen und vor deren Zerstörungswut bewahrt. Ganz im Gegenteil zum den unweiten Höhlentempeln von Ellora, wo Allahs Gefolgsleute mit brutaler Wut schlimmste Zerstörungen und Beschädigungen an den Kunstwerken der für sie „Ungläubigen“, also der Buddhisten, Hinduisten und Jainisten vollführten.
Deren Hass auf Andersgläubige ist leider bis heute ungebrochen, nur wenige Jahre ist es her, als die Islamisten in Afghanistan sich über den Schutz der UESCO hinwegsetzten und weltweite Schlagzeilen machten, in dem sie die in den Fels gehauenen riesigen 54 Meter hohen Buddha-Statuen von Bamian sprengten, die im 6. Jahrhundert von buddhistischen Mönchen in den Felsen geschlagen worden waren. Auch dies ein unersetzlicher Verlust für die Menschheit auf dem Konto dieser unerträglichen Rechthaber.
Fast fünf Stunden lassen wir uns Zeit, auch wirklich alle der Höhlentempel, die bis zu 30 Meter breit, 15 Meter tief und 4 Meter hoch sind, intensiv zu begutachten. Über 30 Jahre wurde an einer Höhle gebaut, und das vom 2. bis zum 5. Jahrhundert nach der Zeitenwende.

Im 5. Jahrhundert erreichte eine Welle der Feindlichkeiten gegen Buddhisten in ganz Indien auch dieses abgeschiedene Tal. Die Buddhisten wurden vertrieben. Die Höhlen gerieten, gottseidank unzerstört, einfach in Vergessenheit.

Im April 1819 passierten Angehörige der britischen Madras-Armee das Ajanta-Ghat. Während einer Tigerjagd ergründete der britische Kavallerieoffizier John Smith die kaum zugängliche Schlucht und entdeckte die seit Jahrhunderten verwaisten Höhlentempel, die danach nach und nach freigelegt und zugänglich gemacht wurden.

Sehr erfreulich ist, dass das Fotografieren nicht gänzlich verboten ist, wie weltweit zunehmend bei Kulturdenkmälern dieses Kalibers. So lege ich los, ab 13 Uhr „stört“ fast kein anderer Besucher mehr meine Perspektive, es ist mit nun bestimmt 45 Grad im Schatten für die meisten Leute zu heiß. So kann ich, im Jagdfieber kenne ich keinen Schmerz, in Summe viel Licht durch mein exzellentes Carl Zeiss Vario Sonnar 24-120 auf den Sensor meiner legendären Sony R1 jagen. Der Verschluss der Kamera klickt an diesem Tag viele hundert mal. Welche Beute, welcher Lohn.
Der Spießrutenlauf auf dem Rückweg durch die bellenden Händlerscharen ertragen wir nun fast mit beschwingter Freude, als gefühlter Sieger des Tages gönnen wir uns noch ein, von dutzenden leer ausgegangener Händler begafftes, Cola und entschwinden dann in unserem Tata. Nicht ohne vorher feststellen zu müssen, dass es wirklich noch zentimeterdick zugeschissene Klos gibt, die zu Beginn des 3. Jahrtausends zumindest an Kulturstätten mit einem Eintrittsgeld von 250 Rupien der Indischen Vergangenheit angehören müssten.

Auf dem Rückweg halten wir mehrfach vor Häusern, deren Art und Zustand durchaus als biblisch bezeichnet werden kann. Die Wasserbüffel liegen ohne eigenen Unterstand in der glühenden Hitze einfach vor den Häusern auf dem Boden, auch hier ist, wie meist bei unseren Fotorecherchen in der gesamten sogenannten 3.Welt, die extreme Armut der Menschen für uns Fotoromantik pur – welch ein bitterer Widerspruch.
Weit über die Hälfte unseres Gepäckvolumens, uns selbst genügen in Asien je 5 kg Gepäck, haben wir ab Deutschland in unseren Koffern genutzt, um abgelegte, aber noch gute Kinderklamotten und auch taugliches Spielzeug mitzubringen. So bilden sich Trauben von Kinder um uns, um auch etwas zu erhaschen. Dass die in der dritten und vierten Reihe um uns stehenden Erwachsenen den Kinder die „neuen“ Sachen gleich wieder wegreißen, kennen wir seit Jahren, irgendwie werden die das schon regeln...

Fort Daulatabad (95)
Daulatabad (Marathi दौलताबाद; Urdu: دولت‌آباد ؛ meaning “City of Prosperity”), is a 14th century fort city in Maharashtra, India, about 16 kilometers northwest of Aurangabad. The place, was once as known as Deogiri, (circa the sixth century AD, when it was an important uplands city along caravan routes and is now but a village, based around the former city of the same name.

Starting 1327, it famously remained the capital of Tughlaq dynasty, under Muhammad bin Tughluq (r. 1325-1351), who also changed its name, and forcibily moved the entire population of Delhi here, for two years, before it was abandoned due to lack of water.

The area of the city includes the hill-fortress of Devagiri (Marathi देवगिरी) (sometimes Latinised to Deogiri). It stands on a conical hill, about 200 meters high. Much of the lower slopes of the hill has been cut away by Yadava dynasty rulers to leave 50 meter vertical sides to improve defenses. The fort is a place of extraordinary strength. The only means of access to the summit is by a narrow bridge, with passage for not more than two people abreast, and a long gallery, excavated in the rock, which has for the most part a very gradual upward slope.

About midway along this gallery, the access gallery has steep stairs, the top of which is covered by a grating destined in time of war to form the hearth of a huge fire kept burning by the garrison above. At the summit, and at intervals on the slope, are specimens of massive old cannon facing out over the surrounding countryside. Also at the mid way, there is a cave entrance meant to confuse the enemies.

The original widespread capital city is now mostly unoccupied and has been reduced to a village. Much of its survival depends on the tourists to the old city and the adjacent fort.

The site had been occupied since at least 100 BCE, and now has remains of Buddhist caves similar to those at Ajanta and Ellora.

The city is said to have been founded c. 1187 by Bhillama V, a prince who renounced his allegiance to the Chalukyas and established the power of the Yadava dynasty in the west.

There is a tradition that Deoghur or Doulatabad was built in 1203 AD by a Dhangar or herdsman who acquiring by some unusual good fortune vast wealth was named by his brother shepherds Rajah Ram and soon after assumed the rank of a Rajah.[1]

In 1294 the fort was captured by Ala-ud-din Khilji, and the rajas, so powerful that they were held by the Sultans of Delhi to be the rulers of all the Deccan, were reduced to pay tribute. The tribute falling into arrear, Devagiri was again occupied by the Muslims under Malik Kafur, in 1307 and 1310, and in 1318 the last raja, Harpal, was flayed alive.

Devagiri now became an important base for the operations of the Delhi Sultanate's conquering expeditions southwards. In 1327 Muhammad bin Tughluq determined to make it his capital, changed its name to Daulatabad, and tried to march the whole population of Delhi to it.

The project was interrupted by troubles which summoned him to the north; during his absence the Muslim governors of the Deccan revolted; and Daulatabad itself fell into the hands of Zafar Khan, the governor of Gulbarga. It remained in the hands of the Bahmanis till 1526, when it was taken by the Nizam Shahis. It was captured by the Mughal emperor Akbar, but in 1595 it again surrendered to Ahmad Nizam Shah of Ahmednagar, on the fall of whose dynasty in 1607 it passed into the hands of the usurper, the Nizam Shahi minister Malik Amber, originally an Abyssinian slave, who was the founder of Kharki (the present Aurangabad).

His successors held it until they were overthrown by Shah Jahan, the Mughal emperor, in 1633; after which it remained in the possession of the Delhi emperors until, after the death of Aurangzeb, it fell to the first Nizam of Hyderabad. Its glory, however, had already decayed owing to the removal of the seat of government by the emperors to Aurangabad.
Monuments

The outer wall, 2.75 miles (4.43 km) in circumference, once enclosed the ancient city of Deogiri (Devagiri), and between this and the base of the upper fort are three lines of defences.

Besides the fortifications Daulatabad contains several notable monuments, of which the chief are the Chand Minar and the Chini Mahal. The Chand Minar is a tower 210 ft (64 m). high and 70 ft (21 m). in circumference at the base, and was originally covered with beautiful Persian glazed tiles. It was erected in 1445 by Ala-ud-din Bahmani to commemorate his capture of the fort. The Chini Mahal, or China Palace, is the ruin of a building once of great beauty. In it Abul Hasan Tana Shah, the last of the Qutb Shahi kings of Golconda, was imprisoned by Aurangzeb in 1687.



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