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Pollonaruwa 127
Pollonaruwa 127 (Samuel)
Polonnaruwa
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Samuel Degen
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Türkische Riviera - Lykien

Das Gebiet, das man Lykien nannte, erstreckt sich auf der westlichen der beiden halbkreisähnlichen Ausbuchtungen der kleinasiatischen Südküste. Es dauerte eine Weile, bis sich feste Grenzen herausbildeten; wahrscheinlich war das Gebiet lange weniger einheitlich, als es von außen den Anschein hatte. (Ursprünglich galt vielleicht nur das Xanthostal als Lykien.) Lykien grenzt im Westen an Karien. Die Grenze verlief ungefähr am Fluss Axon (Kirten Dere). Im Norden grenzte es an Pisidien und Phrygien, im Osten an Pamphylien. Die Landschaft ist teilweise sehr rau und zerklüftet mit Gipfeln bis über 3000 Metern. Lykien zerfällt grob in vier Teile, einen westlichen, einen zentralen, einen östlichen und einen nördlichen Teil. Dabei können nur die drei erstgenannten als lykisches Kerngebiet bezeichnet werden, während Nordlykien, die sogenannte Milyas, eine weitgehend eigenständige Kulturlandschaft bildete, die erst im 4. Jh. v. Chr. durch die Eroberungen des Dynasten Perikles von Limyra zu Lykien kam. Osten und Westen Lykiens prägten zudem zwischen dem 6. und 4. Jahrhundert v. Chr. Münzen nach unterschiedlichen Standards.

Die wichtigsten Zentren sind das schon in der Ilias erwähnte Xanthos mit dem berühmten Letoon, Patara, die Zentralstadt des Lykischen Bundes und Sitz der Provinzialregierung in Römischer Zeit und berühmt wegen seines Orakels des Apollon, das in der Frühzeit im Wettstreit mit Delphi lag, Limyra und schließlich Myra mit seinen berühmten Felsgräbern.

Eine Besonderheit Lykiens sind die sogenannten Ortspaare, ein dort häufig anzutreffendes Siedlungsmuster. Dabei wird einem Hafenort an der Mittelmeerküste ein entsprechender Ort in den Bergen zugeordnet. Als Beispiel sei Antiphellos genannt, das heutige Kaş. Die Hafenstadt bildete in der Antike mit dem Bergort Phellos im nahen Hinterland eine Gemeinde. Xanthos bildete mit der Hafenstadt Patara das wichtigste Städtepaar Lykiens. Diesem besonderen Siedlungstyp widmete der Althistoriker Martin Zimmermann seine Forschungen. Er stellte an dem Paar Tyberissos und Timiussa (Üçağız) fest, dass fremde Einflüsse sich vorwiegend in der Bergsiedlung Tyberissos, das auf einer schwer zugänglichen Bergkuppe lag, zuerst bemerkbar machten, im Hafenort jedoch nicht. Im Falle Phellos-Antiphellos war es aber umgekehrt: Hier breiteten sich die griechischen und später römischen Einflüsse in der Hafenstadt aus, während die Bergsiedlung lykische Traditionen gleichsam konservierte. (Hits: 866)
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Olympos (39)
Olympos ist eine antike Stadt an der Ostküste Lykiens (Kleinasien, Türkei) - heute Deliktaş (Lochstein) genannt. Der Name leitet sich wohl von dem Berg Olympos ab, dem heutigen Tahtalı Dağı, an dessen Fuß die Stadt lag.

Sie ist von Antalya rund 72 km entfernt und liegt, wie auch Phaselis, im Nationalpark Olimpos Beydağları. Von der einst bedeutenden Stadt des Lykischen Bundes ist historisch nur Weniges greifbar und auch die Ruinen faszinieren mehr durch ihre malerische Lage an einem Bachlauf in Strandnähe.

Olympos wurde als Bergstadt auf dem heute Musa Dağı genannten Berg südlich seines Hafens Korykos gegründet, der ab etwa 130 von Kaiser Hadrian den Namen übertragen bekam. Der Grund dafür war die Stagnation der Bergstadt, nun Hadrianopolis genannt, während der Hafen im Frieden des römischen Reichs florierte.[1]

Bauten und Münzprägung legen eine Gründung in hellenistischer Zeit nahe. Als bedeutendes Mitglied des Lykischen Bundes wird sie zu Anfang des 1. Jahrhunderts v. Chr. erwähnt, fiel aber ebenso, wie das nahe gelegene Phaselis, den Piraten zum Opfer, die sich unter Führung eines gewissen Zeniketes hier einnisteten. 77 v. Chr. wurden die Piraten von Publius Servilius Vatia (Isauricus) vernichtend geschlagen und als Zeniketes in seiner Festung auf dem Olympos keinen Ausweg mehr sah, setzte er sein Haus in Brand und verbrannte sich und seine Familie.

Ihren einstigen Wohlstand erreichte die Stadt auch zur römischen Kaiserzeit unter Hadrian nicht mehr, obwohl sie noch einmal einen Aufschwung nehmen konnte. Berühmt war Olympos allerdings wegen seines Kultes für Hephaistos, der im unmittelbaren Zusammenhang mit den nahe gelegenen "ewigen Feuern" der Chimaira zu sehen ist. Im 3. Jahrhundert n. Chr. wird Olympos noch einmal als Bischofssitz erwähnt – im 15. Jahrhundert verließen jedoch die letzten Einwohner endgültig die Stadt.

Olympos liegt, lange Zeit völlig vergessen, zu beiden Seiten eines kleinen Bachlaufes, an dem noch Reste einer Brücke zu sehen sind, die beide Stadtteile miteinander verband. Die noch bestehenden Baureste sind stark verfallen und weitgehend überwuchert, wie das kleine römische Theater. Ein früherer See ist heute versumpft – hier befinden sich die Reste eines Tempels aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Bemerkenswert ist die Nekropole mit zahlreichen Gräbern und Inschriften, die aber keine lykischen Merkmale aufweisen.
Neben den Resten einer byzantinischen Basilika zeugen noch auf einem Hügel gelegene Besiedlungsreste von der Verarmung der Siedlung im Mittelalter. Eine Burgruine oberhalb des Strandes zeugt von einer der zahlreichen Handels- und Militärstützpunkte der Republik Genua und dürfte aus dem 14. Jahrhundert stammen. Dazu kommen im Zuge der Grabungskampagne von 2000 bis 2006 freigelegte Sarkophage, die allerdings erhebliche Zerstörungen aufweisen.

Außer den Ruinen ist der nahegelegene, ca. drei Kilometer lange Kieselstrand bei Besuchern eine weitere Attraktion von Olympos.

Keine 100 Kilometer südwestlich von Antalya liegt die rund drei Kilometer lange Bucht von Çıralı/Olympos. Sie ist bei Rucksacktouristen beliebt. Der Zugang zum Strand ist durch die Ruinen möglich und kostenpflichtig. Der Strand ist ein Seeschildkrötenbrut- und Schutzgebiet.

Der Ort Olympos ist von der Straße Kemer–Kumluca (E90) per Dolmuş zu erreichen. In der Ferienzeit ist es nachts möglich, mit dem Bus nach Chimaira bei Çıralı zu fahren, wo eine Erdgaslagerstätte einen seit Jahrtausenden stattfindenden Erdbrand speist.

Kadirs Baumhaus Olympos (15)
Die Pension „Kadir's Treehouses“, seit Jahren eine der international bekannten alternativen „Institutionen“ wenn es um Übernachtungen und „Highlife“ in Olympos geht.

Nach dem Brand im Februar 2007 und dem schön neu auf alt getrimmten Wiederaufbau gab es im Winter 2009 auf 2010 eine schwere Überschwemmung, doch inzwischen sind alle Schäden behoben. Sein „Schmelztiegel“ für die Jugend der Welt unterliegt den Schwankungen des „All-inclusive Tourismus-Zirkus“ kaum, so das man zu allen Jahreszeiten interessante Begegnungen erwarten kann. Einige junge Künstler aus der Umgebung haben gemeinsam mit Gästen die wieder aufgebauten Holzhäuser sehr fantasievoll bemalt und mit originellen Namen nicht nur Farbe an die "Bretterbuden" gebracht. Es ist dieses urige Feeling, welches in einem Naturschutzgebiet, an Stelle von Betonburgen, alleinig Sinn macht.

Natürlich trifft man Pauschaltouristen wie „Erna und ihren Erwin“ aus Wanne-Eickel hier eher selten und wenn doch, werden auch diese freundlich willkommen geheißen. Die Backpacker, die hier die Oberhand haben, sind ein fröhliches und tolerantes Völkchen. Fachleute für verschiedene Outdoor-Sportarten bieten erlebnishungrigen Leuten jede Menge Nervenkitzel und Abwechslung an.

Das internationale Flair sorgt für eine entspannte Urlaubsstimmung und erlebnisreiche Tage an einem wirklich bedeutenden antik-historischem Ort. Von so einer friedlichen Atmosphäre konnten die Gründer und späteren Einwohner von Olympos, ob der zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen in damaliger Zeit und den späteren Angriffen durch Korsaren und Freibeuter, wohl in ihren kühnsten Träumen kaum eine Vorstellung gehabt haben.

Die historische Kulisse, die typisch türkische Gastfreundschaft und die wildromantische Verschmelzung von mediterraner Küste mit dem rauen Taurusgebirge bieten Urlaubsfreuden aller Art. Dabei erfährt man jegliche Unterstützung bei der Umsetzung von persönlichen Wünschen.
Da kann man nur sagen los geht’s, nichts wie hin und die Sorgen zu Hause gelassen!

Text aus: http://www.kemer-tr.info/Olympos-Kadirs-Treehouses.htm

Chimaira (12)
Als Chimaira oder latinisiert Chimaera (griechisch Χίμαιρα, Chímaira nach der mythologischen feuerspeienden Chimäre, ursprüngliche Bedeutung „die Ziege“, türkisch Yanartaş, „brennender Stein“) ist seit der Antike ein Platz im kleinasiatischen Lykien bekannt, an dem noch heute ein seltenes, jahrtausendealtes Naturphänomen zu beobachten ist: Aus dem felsigen Boden eines Berghangs schlagen an mehreren Stellen Flammen heraus – die „ewigen Feuer der Chimäre“.

Die Chimaira, bzw. Hephaistion, da Chimaira eher den nahe gelegenen Berg bezeichnet, ist ein Kultort des nahegelegenen antiken Olympos und liegt etwa 70 km südwestlich von Antalya bei dem Dorf Çıralı in der heutigen Türkei. Es gibt zwei Feuerfelder, die etwa 1 km auseinanderliegen. Meistens wird nur das untere Feuerfeld besucht. Von Çıralı aus kommend wird Eintrittsgeld erhoben, von Ulupınar aus nicht, dafür ist dieser Anstieg (zum oberen Feuerfeld) beschwerlicher. Beide Feuerfelder liegen am Lykischen Fernwanderweg.

Antike Berichte belegen, dass die Stadt Olympos wegen ihres Hephaistos-Kultes berühmt war. Sein Heiligtum wird sich wohl hier befunden haben – archäologische Indizien wurden aber nicht gefunden. Die Inschriften auf den auch heute noch vereinzelt zwischen den Flammen verstreut liegenden Marmortafeln geben hierauf leider keine Hinweise. Für die Tradition eines kultischen Platzes sprechen aber die Reste einer kleinen mittelalterlichen Kirche.

Das Feuer entsteht durch Gase, die aus Rissen, Spalten und kleineren Öffnungen eines felsigen Abhangs austreten. Die Zusammensetzung lässt sich nicht eindeutig bestimmen – offenbar wechselt sie ebenso wie Menge und Austrittsstellen in den vergangenen Jahrhunderten. Überlieferungen zufolge sollen die Flammen noch in der Antike weithin übers Meer geleuchtet und Seefahrern bei der Orientierung geholfen haben. Heute sind 250 Meter oberhalb der Küste, rund 2 km vom Meer entfernt, auf einer kleinen Lichtung in dichtem Waldgebiet nur noch vereinzelt geringe Flammen zu sehen. Hin und wieder erreichen sie eine Höhe von 30 cm, manchmal sind sie tagsüber kaum noch wahrnehmbar. Die Höhe der Flammen ändert sich auch durch den jeweiligen Luftdruck.

Myra (111)
Myra war schon in klassischer Zeit von Bedeutung und ab der Zeit des Hellenismus eine der sechs größten Städte des Lykischen Bundes. Nach der Trennung Lykiens von Pamphylien unter Kaiser Theodosius II. (401–450 n. Chr.) wurde Myra Verwaltungshauptstadt und kirchliche Hauptstadt der Region. Artemis Eleuthera (Kybele) besaß in Myra ein Kultzentrum, das bei einem Erdbeben 141 n. Chr. zerstört wurde. Eine Inschrift des Opramoas von Rhodiapolis, der den Wiederaufbau des Theaters finanzierte, kennzeichnet ihren Tempel in Myra als den größten und prunkvollsten.
Kekova (39)
Myra war schon in klassischer Zeit von Bedeutung und ab der Zeit des Hellenismus eine der sechs größten Städte des Lykischen Bundes. Nach der Trennung Lykiens von Pamphylien unter Kaiser Theodosius II. (401–450 n. Chr.) wurde Myra Verwaltungshauptstadt und kirchliche Hauptstadt der Region. Artemis Eleuthera (Kybele) besaß in Myra ein Kultzentrum, das bei einem Erdbeben 141 n. Chr. zerstört wurde. Eine Inschrift des Opramoas von Rhodiapolis, der den Wiederaufbau des Theaters finanzierte, kennzeichnet ihren Tempel in Myra als den größten und prunkvollsten.

Bekannt ist Kekova heutzutage vor allem wegen seiner antiken Überreste auf der nördlichen Seite der Insel. Durch ein Erdbeben versanken Teile der Insel und mit ihr die Stadt im Meer. Diese unter Wasser gelegenen Ruinen sind das Ziel zahlloser Touristen, die mit Booten aus Demre, Kas oder sogar aus Kalkan hierher gefahren werden. Die Boote sind mit gläsernen Böden und Guckfenstern ausgestattet, denn Tauchen, Schnorcheln und selbst Schwimmen ist im Bereich der „Sunken City“ verboten.



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