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Samuel Degen
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UDSSR, Moskau & Krasnodar

Entstehung der Partnerschaft

Die langjährigen und freundschaftlichen Kontakte spielten eine entscheidende Rolle, als sich der Karlsruher Gemeinderat im Jahr 1992 für eine Städtefreundschaft mit der russischen Partnerstadt Krasnodar entschieden hat. Die Kontakte im kulturellen und sportlichen Bereich, Jugendbegegnungen wie auch ein lebendiger Austausch zwischen den Verwaltungen war Anlass, dass aus der Freundschaft eine offizielle Städtepartnerschaft wurde.

Krasnodar, die Hauptstadt der Kuban-Region, ist die südlichste Bezirkshauptstadt Russlands. Die Stadt an den Ufern des zum Asowschen Meer fließenden Kuban-Flusses hat heute über 765.000 Einwohner; neben Russen auch Ukrainer, Armenier, Griechen und Deutsche. Rund um die Metropole zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer dehnt sich eine äußerst fruchtbare Landwirtschaftsregion aus, die von den ertragreichen Böden und dem milden Klima gleichermaßen profitiert. So liegt in der Region um Krasnodar auch das nördlichste Teeanbaugebiet der Welt. Getreide, Sonnenblumen, Obst und Reis werden in 69 Staaten exportiert.

Krasnodar ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt. Neben wichtigen Fernstraßenverbindungen, die hier zusammenlaufen, verfügt die Stadt über zwei Fernbahnhöfe und einen internationalen Flughafen. Von der früheren Sowjetunion einst gezielt zu einem industriellen Zentrum ausgebaut, haben in Krasnodar heute vor allem Raffinerien sowie große Betriebe zur Herstellung von Werkzeugen und Landwirtschaftsmaschinen ihren Platz. Die Kuban-Metropole wird jedoch nicht nur von Industrie und Landwirtschaft geprägt, sondern gilt auch als Stadt der Wissenschaft und der Kultur. Seit 1920 ist Krasnodar Sitz der Kuban-Universität mit ihren zwölf Fakultäten. Außerdem widmen sich hier fünf weitere Hochschulen und eine Reihe von Institutionen der wissenschaftlichen Forschung, besonders in der Landwirtschaftsproduktion und der Lebensmitteltechnologie. Kunst und Kultur finden in zahlreichen Theatern, Bibliotheken und Museen Entfaltungsmöglichkeiten.

Zwei auffallende Gemeinsamkeiten verbinden Krasnodar mit der Fächerstadt: Wie Karlsruhe liegt Krasnodar genau auf einem geographischen Breitengrad, nämlich dem 45., und damit vier Breitengrade südlicher als die ehemalige badische Landeshauptstadt. Ebenso wie Karlsruhe ist Krasnodar eine junge Gründung. Vor über zwei Jahrhunderten, im Jahr 1793, schenkte die russische Zarin Katharina II. den Schwarzmeerkosaken für ihre Verdienste um die Krone bewaldetes Land am rechten Ufer des Flusses Kuban. Katharina zu Ehren erhielt die zukünftige Stadt den Namen "Jekaterinodar" - Geschenk Katharinas. "Die Perle Russlands", so wird das KubanGebiet am Fuße des schneebedeckten Kaukasus unweit des Schwarzen Meeres genannt. Nicht nur Kosaken hatte die Zarin ins Land geholt: Deutsche Bauern erschlossen die fruchtbaren Böden am Kuban. Rund 30.000 Deutsche leben noch heute in der Region. 1867 erhielt Jekaterinodar den Status einer "zivilen Stadt". Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fuhren dort Straßenbahnen. Es gab ein Elektrizitätswerk, Telefon und Kinos. Die Stadt wurde wegen ihrer schönen Parks und Kathedralen berühmt, und ihre Gebäude in den Hauptstraßen standen den Bauten in der russischen Hauptstadt in nichts nach. An der Spitze der Stadtverwaltung regierte das Stadtparlament, die "Duma". Aber die Oktoberrevolution erreichte auch den Kuban. Die Regierungen wechselten. Ein neuer Stadtname wurde befohlen: Seit 1920 heißt die Stadt Krasnodar (aus dem Russischen krasnyi für rot). Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt von deutschen Truppen besetzt und im weiteren Kriegsverlauf zerstört. So prägen heute überwiegend moderne Bauten das Stadtbild. Grün und großzügig präsentiert sich die Metropole: Das mediterrane Klima und die großen Alleen im Zentrum erinnern mehr an einen Urlaub im Süden als ein vom früheren Sozialismus geprägtes Stadtbild.

1979 wurden über einen Austausch des Stadtjugendausschusses erste Kontakte zwischen Karlsruhe und Krasnodar geknüpft. Seit 1992 verbindet ein offizieller Freundschaftsvertrag beide Städte, seit Dezember 1997 sind sie Partner. Zahlreiche Aktivitäten und Besuche von beiden Seiten haben die Beziehung seither mit Leben erfüllt. Dabei steht neben dem kulturellen Austausch und persönlichen Begegnungen die materielle und ideelle Hilfe beim derzeitigen Prozess der Umgestaltung im Vordergrund. Die Städtepartnerschaftsinitiative Karlsruhe - Krasnodar ist dabei einer der wesentlichen Motoren der Unterstützung.

Lage: In Südrussland an den Ausläufern des Kaukasus, etwa 100 km vom Schwarzen Meer entfernt, am Fluss Kuban, 21 bis 34 m über NN. Hauptstadt der Kuban-Region. Fläche: 840 Quadratkilometer. Einwohner: 765.000. Wirtschaftliche Struktur: Wirtschaftliches Zentrum der Kuban-Region, metall- und holzverarbeitende Industrie, Porzellanmanufaktur, Lebensmittelindustrie, Tabakfabrik. Zahlreiche Landwirtschaftsbetriebe (u.a. Reisanbau am Kubanstausee sowie Tee und Wein), Sitz mehrerer Großbanken. Wissenschaft und Bildung: Staatl. Kuban-Universität, staatl. Agrar-Universität, technische Universität, Fachhochschule für Medizin, Kunst und Kultur, Sport. Über 40.000 Studenten. Mehrere wissenschaftliche Forschungsinstitute, u.a. für Erdöl, Gas, landwirtschaftliche Produkte. Sport und Freizeit: Stadion Kuban (40.000 Zuschauer), mehrere kleine Stadien, fünf Schwimmbäder, Pferderennbahn. Kultur: Philharmonie, Schauspielhaus, Operettentheater, Puppentheater, Zirkus, Orgelsaal im Rathaus, Rimskij-Korsakow-Musikhochschule, Sinfonie- und Kammerorchester, staatl. Kuban-Kosaken-Chor. Städt. Gemäldegalerie, historisch-archäologisches Museum, "Krasnodarer Arbat" (Straßenausstellung von Kunstgegenständen), Puschkin-Bibliothek. Verkehr: Internationaler Flughafen (rd. 5 Mio. Passagiere jährlich), vier Bahnhöfe (Verbindungen: Moskau, Kaukasus, Schwarzes und Asowsches Meer), Knotenpunkt mehrerer Fernstraßen, Flusshafen am Kuban.

Dr. Jan-Dirk Rausch (Hits: 5136)

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