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Anuradhapura
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Samuel Degen
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Naher-/Mittlerer Osten, Kleinasien

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Türkei (3700)
Die Türkei (amtlich Türkiye Cumhuriyeti, dt. Republik Türkei, Abkürzung T.C.) ist eine demokratische Republik in Asien und Europa. Der Einheitsstaat mit annähernd 99 Prozent muslimischer Bevölkerung ist laizistisch geprägt; er wurde nach dem Ersten Weltkrieg der Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches. Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk war bestrebt, die Türkei durch viele gesellschaftliche Reformen nach dem Vorbild verschiedener europäischer Nationalstaaten zu modernisieren.
Die Türkei erstreckt sich geografisch über zwei Kontinente. Anatolien, der asiatische Teil des türkischen Staatsgebiets, nimmt etwa 97 % der Fläche ein (790.955 km²). Den europäischen Teil bildet das östliche Thrakien, er umfasst etwa 3 % der Landesfläche (23.623 km²).

Die Landesgrenzen der Türkei haben eine Gesamtlänge von ca. 9.850 km, davon sind 7.200 km vom Meer umgrenzt. Im Westen der Türkei liegt das Ägäische Meer, im Süden das Mittelmeer und im Norden das Schwarze Meer. Daneben teilt die Türkei mit acht Nachbarländern eine Grenze mit einer Gesamtlänge von 2.648 km. Im Nordwesten grenzt sie an Griechenland (206 km Grenze) und Bulgarien (240 km), im Nordosten an Georgien (252 km), Armenien (268 km), Aserbaidschan (Exklave und autonome Republik Nachitschevan, 9 km), im Osten an den Iran (499 km) und im Süden an den Irak (352 km) und Syrien (822 km). Die politisch geteilte Insel Zypern mit der Republik Zypern und der international nicht anerkannten Türkischen Republik Nordzypern befinden sich ebenfalls nicht weit von der türkischen Küste entfernt.

Geologie

Die Türkei liegt größtenteils auf der Anatolischen Platte, die im Norden und Osten an die Eurasische Platte, im Süden an die Arabische Platte und im Südwesten an die Afrikanische Platte grenzt. Durch die Nordanatolische Verwerfung, eine Transformstörung, gehört vor allem der Norden der Türkei zu den am stärksten erdbebengefährdeten Regionen der Welt und wurde in den letzten Jahren immer wieder von Erdbeben erschüttert. Da eine gewisse chronologische Ost-West-Abfolge der Erdbeben in der Nordtürkei festzustellen ist, gehen Experten davon aus, dass in absehbarer Zeit auch İstanbul von einem großen Beben erschüttert werden könnte. Die letzten großen Beben in der Provinz Kocaeli, wie das Erdbeben von Gölcük, waren weniger als 100 km von İstanbul entfernt.
Das Gebiet der heutigen Türkei ist seit der Altsteinzeit besiedelt.[28] Sehr früh begann in der Osttürkei das Neolithikum. Zeugnisse davon sind in Göbekli Tepe, Nevali Cori und Çatalhöyük zu sehen. Im dritten und zweiten Jahrtausend v. Chr. waren in Anatolien die Hattier (auch Protohattier) ansässig, in Nordmesopotamien die Hurriter.

In der zweiten Hälfte des dritten Jahrtausends wanderten neben den Luwiern die ebenfalls indogermanischen Hethiter ein, ihre Herkunft ist noch ungeklärt. Etwa zu dieser Zeit entstand ein Netz assyrischer Handelskolonien (karum) in Kleinasien. Nach einer Zeit lokaler Fürstentümer gründeten die Hethiter um 1600 v. Chr. ihr Großreich mit der Hauptstadt Hattuša. Ihr Reich endete aus unbekannten Gründen um 1200 v. Chr., ihre Kultur existierte jedoch in Kleinkönigreichen im südöstlichen Anatolien und in Syrien bis etwa 600 v. Chr. weiter. Ein möglicher Anlass für das Ende des Hethiterreiches waren die nach Homer aus Thrakien stammenden Phryger. Über ihre Frühzeit auf kleinasiatischem Gebiet gibt es wenig Zeugnisse, inzwischen zeichnet sich ab, dass sie ihre Hauptstadt Gordion bereits im 12. Jahrhundert v. Chr. besiedelten. Um 750 v. Chr. ist ein phrygisches Großreich um Gordion und Midasstadt nachweisbar, es endete 696 v. Chr. angeblich mit dem Einfall der wahrscheinlich aus Südrussland kommenden Kimmerier. Etwa gleichzeitig entstand mit der Hauptstadt Sardes im westlichen Kleinasien das Reich der Lyder, während im Nordosten vom neunten bis siebten Jahrhundert v. Chr. das Reich von Urartu existierte, das im mehr oder weniger ständigen Kampf mit den Assyrern lag.

Die Westküste Anatoliens (unter anderem Milet) wurde bereits seit Mitte des zweiten vorchristlichen Jahrtausends von ionischen und aiolischen und dorischen Griechen besiedelt, die von dort aus an die Südküste und die Schwarzmeerküste vordrangen. Auch Relikte der mykenischen Kultur sind an der West- und Südküste gefunden worden, inzwischen auch in Kuşaklı im zentralanatolischen Hochland. Ab 700 v. Chr. drangen von Osten Meder und Perser ein und eroberten Lydien und Teile der griechischen Siedlungen. Ab 334 v. Chr. eroberte Alexander der Große ganz Kleinasien. Nach dessen Tod zerfiel sein Großreich, es begann der Hellenismus mit mehreren rivalisierenden Herrschern makedonischer Abstammung. Die griechische Vorherrschaft wurde gegen Ende des dritten Jahrhunderts von der Expansion des Römischen Reichs beendet, das nach und nach die Macht im Kleinasien übernahm und bis zur Reichsteilung in West- und Ostrom (Byzanz) im vierten nachchristlichen Jahrhundert behielt. Danach gehörte das Land bis zum Eindringen der Araber und später Seldschuken und Osmanen zu Byzanz.

Parallel zu den vorgenannten bestanden lokale Herrschaftsgebiete

* der Lukka im 15. bis 13. Jahrhundert v. Chr. in Lykien
* der Mitanni im 15. und 14. Jahrhundert v. Chr. in Nordmesopotamien und Syrien
* von Arzawa etwa gleichzeitig mit den Hethitern im Südwesten Kleinasiens
* der Aramäer etwa 1200 bis 1000 v. Chr. in Nordmesopotamien
* der Karer und Leleger um das vierte Jahrhundert v. Chr. in Westanatolien um Mylasa und Labranda
* der Lykier 400 bis 300 v. Chr. (siehe Lykischer Bund)
* der Parther von 200 v. bis 200 n. Chr. im Nordosten und im heutigen Armenien
* von Kommagene von 163 vor bis etwa Christi Geburt im östlichen Zentralanatolien

Seldschuken – 11. Jahrhundert n. Chr.
→ Hauptartikel: Seldschuken

Die endgültige türkische Besiedlung Anatoliens begann mit dem Eintreffen der Seldschuken im 11. Jahrhundert n. Chr. Die ursprüngliche Heimat der Türken lag in Zentralasien und Westchina.

Die Seldschuken schlugen die byzantinische Armee in der Schlacht von Mantzikert im Jahre 1071 vernichtend. 1077 wurde das Sultanat der Rum-Seldschuken gegründet und daraufhin eroberten die Türken große Gebiete Ost- und Mittelanatoliens. Nach dem Überfall der Mongolen wurde das seldschukische Reich geschwächt, so dass sich viele türkische Stämme verselbständigten. Aus einem dieser türkischen Fürstentümer (Beyliken) erwuchs das spätere Osmanische Reich. Seit dem zwölften Jahrhundert ist in westlichen Quellen die Bezeichnung des Landes als Turchia belegt.

Türkei Zeugen der Antike I, Türkei Zeugen der Antike II, Türkische Ägäis - Ionien, Türkei Ägäis, Türkische Riviera - Lykien, Türkische Riviera - Pamphylien
Ägypten (382)
Ägypten liegt im Nordosten Afrikas, wobei Sinai streng genommen zu Asien gehört. Ägypten grenzt an Israel, Libyen, den Sudan und den Gaza-Streifen - eine politisch nicht immer ruhige Region. Zudem grenzt Ägypten an das Mittelmeer und an das rote Meer. Bestimmt wird das Land einmal durch den Nil und andererseits durch ausgedehnte Wüstengebiete. Die Lebensader des Landes ist das fruchtbare Niltal. Diese Gegend nimmt gerade mal ca. 5% des Landes ein, allerdings leben hier die meisten Ägypter. Klimatisch wird Ägypten durch das Wüstenklima beherrscht - sehr heiß. Lediglich im Nildelta herrscht ein eher mediterranes Klima. Der Tourismus spielt eine bedeutende Rolle für das Land. Bedeutend sind vor allem die Altertümer nahe den Städten Gizeh, Kairo und Luxor. Tourismuszentren sind aber eindeutig Hurghada oder aber Sharm el-Sheikh.
Ägypten - Luxor, Ägypten - Rotes Meer II, Ägypten - Rotes Meer I
Nordzypern (271)
Nordzypern -1995-
Eine Reise durch den nur von der Türkei anerkannten nördlichen Teil von Zypern
Samuel Degen
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Uhlmann, Ulrich
Wandern in den Bergen Nordzyperns: Das zweite Gesicht
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 14 vom 07.04.2006, Seite [21]
Supplement: Reisemagazin

Noch hält sich der Touristenstrom in engen Grenzen.
Die Türkische Republik Nordzypern hat sich nach 30 Jahren Isolation für Europa entschieden. Bestätigt wurde das durch die letzte Präsidentenwahl. Nun geht es darum, den so genannten Annan-Plan in beiden Teilen der Insel zur Grundlage einer gemeinsamen Verfassung zu machen und so auch für Nordzypern das Tor zur Welt zu öffnen.
Für Urlauber steht Nordzypern mit seinen weiten Sandstränden und verträumten Buchten, mit seinen einsamen Berglandschaften und nicht zuletzt mit seinen orientalisch anmutenden Städten und Dörfern schon seit langem offen. Doch noch hält sich der Touristenandrang in engen Grenzen. Nur wenige Veranstalter haben die Region im Programm. Im Vorjahr erkundeten 8 000 Deutsche und Österreicher die türkisch-zyprische Inselhälfte. Noch ist der Flug – bisher nur statthaft über die Türkei – langwierig; es fehlt an Infrastruktur, an Werbung und an Informationsmaterial.
Dabei ist das Land zwischen Güzelyurt (Morfou) und Gazimagusa (Famagusta) gerade für Wanderer von besonderem Reiz. Da geht es durch bunte Blumenwiesen langsam bergan. Den Weg säumen Mandel- und Olivenbäume und stachelig-riesige Agaven. In einem winzigen Dorf sitzen die Alten geruhsam im Kaffeehaus bei einer Runde Backgammon, während uns neugierige Kinder mit frisch gepflückten Mandarinen bewirten und nach dem Woher und Wohin befragen.
Weiter geht es durch lichte Pinienwälder zum Hauptkamm des Besparmak-Gebirges. Rechts und links des Forstweges blühen wilde Tulpen und Anemonen, und mit geübtem Blick sieht man gelegentlich auch eine Orchidee; schließlich sind auf Zypern davon 30 Arten heimisch. Nach mehrstündigem Bergauf und Bergab ist das Ziel erreicht – die königliche Höhenburg Kantara. Sie wurde im 10. Jahrhundert zum Schutz vor den Arabern errichtet. Vom „Zimmer der Königin“ hatte Majestät einen einmaligen Blick über Land und Meer bis zum fernen Türkenland.
Ein nicht weniger spektakuläres Wanderziel ist die gotische Abtei Bellapais am Fuß des Besparmak-Gebirges. Umgeben von Bougainvilleen, Palmen, Oleanderbüschen und Zitrusbäumchen laden Klosterhof, Kreuzgang und Refektorium zum Besinnen ein. 1205 wurde das Kloster gegründet. Im 16. Jahrhundert verfielen Gebäude und Sitten. Der venezianische Gouverneur Zyperns, Bernardo Sagredo, berichtete 1565, ihm sei zu Ohren gekommen, dass viele Mönche sich eine Frau hielten, einige sogar drei. Damit und durch die folgende osmanische Invasion kam für das Klosterleben in Bellapais das Aus.
Doch was wäre ein Besuch Nordzyperns, ohne im Städtchen Girne (Kyrenia) eine Entdeckungstour zu unternehmen? Orientalisch muten Straßen und Gassen an. Kaffeehäuser laden zum Verweilen ein. Kleine Läden und Werkstätten verleiten zum Kramen. Dann öffnet sich die Hafenbucht aus venezianischer Zeit mit ihren Restaurants, Jachten und Fischerbooten – im Hintergrund malerische Häuser aus längst vergangenen Jahrhunderten. Begrenzt wird das Hafenrund vom mächtigen Kastell, das bis auf die Byzantiner zurückgeht.
Attraktion ist hier das Schiffswrack-Museum, in dem das 1968/69 vor Girne geborgene Wrack eines antiken Frachtschiffs samt Ladung aus dem vierten Jahrhundert v. Chr. zu sehen ist. Der Einmaster war auf der Route Samos – Kos – Rhodos – Zypern unterwegs und hatte Weinamphoren, Mühlsteine und Krüge mit Mandeln an Bord. Ulrich Uhlmann

Infos: Nordzypern Tourismuszentrale, Baseler Straße 35–37, 60329 Frankfurt/Main

Quelle: http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=50922

UDSSR, Moskau & Krasnodar (289)
Entstehung der Partnerschaft

Die langjährigen und freundschaftlichen Kontakte spielten eine entscheidende Rolle, als sich der Karlsruher Gemeinderat im Jahr 1992 für eine Städtefreundschaft mit der russischen Partnerstadt Krasnodar entschieden hat. Die Kontakte im kulturellen und sportlichen Bereich, Jugendbegegnungen wie auch ein lebendiger Austausch zwischen den Verwaltungen war Anlass, dass aus der Freundschaft eine offizielle Städtepartnerschaft wurde.

Krasnodar, die Hauptstadt der Kuban-Region, ist die südlichste Bezirkshauptstadt Russlands. Die Stadt an den Ufern des zum Asowschen Meer fließenden Kuban-Flusses hat heute über 765.000 Einwohner; neben Russen auch Ukrainer, Armenier, Griechen und Deutsche. Rund um die Metropole zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer dehnt sich eine äußerst fruchtbare Landwirtschaftsregion aus, die von den ertragreichen Böden und dem milden Klima gleichermaßen profitiert. So liegt in der Region um Krasnodar auch das nördlichste Teeanbaugebiet der Welt. Getreide, Sonnenblumen, Obst und Reis werden in 69 Staaten exportiert.

Krasnodar ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt. Neben wichtigen Fernstraßenverbindungen, die hier zusammenlaufen, verfügt die Stadt über zwei Fernbahnhöfe und einen internationalen Flughafen. Von der früheren Sowjetunion einst gezielt zu einem industriellen Zentrum ausgebaut, haben in Krasnodar heute vor allem Raffinerien sowie große Betriebe zur Herstellung von Werkzeugen und Landwirtschaftsmaschinen ihren Platz. Die Kuban-Metropole wird jedoch nicht nur von Industrie und Landwirtschaft geprägt, sondern gilt auch als Stadt der Wissenschaft und der Kultur. Seit 1920 ist Krasnodar Sitz der Kuban-Universität mit ihren zwölf Fakultäten. Außerdem widmen sich hier fünf weitere Hochschulen und eine Reihe von Institutionen der wissenschaftlichen Forschung, besonders in der Landwirtschaftsproduktion und der Lebensmitteltechnologie. Kunst und Kultur finden in zahlreichen Theatern, Bibliotheken und Museen Entfaltungsmöglichkeiten.

Zwei auffallende Gemeinsamkeiten verbinden Krasnodar mit der Fächerstadt: Wie Karlsruhe liegt Krasnodar genau auf einem geographischen Breitengrad, nämlich dem 45., und damit vier Breitengrade südlicher als die ehemalige badische Landeshauptstadt. Ebenso wie Karlsruhe ist Krasnodar eine junge Gründung. Vor über zwei Jahrhunderten, im Jahr 1793, schenkte die russische Zarin Katharina II. den Schwarzmeerkosaken für ihre Verdienste um die Krone bewaldetes Land am rechten Ufer des Flusses Kuban. Katharina zu Ehren erhielt die zukünftige Stadt den Namen "Jekaterinodar" - Geschenk Katharinas. "Die Perle Russlands", so wird das KubanGebiet am Fuße des schneebedeckten Kaukasus unweit des Schwarzen Meeres genannt. Nicht nur Kosaken hatte die Zarin ins Land geholt: Deutsche Bauern erschlossen die fruchtbaren Böden am Kuban. Rund 30.000 Deutsche leben noch heute in der Region. 1867 erhielt Jekaterinodar den Status einer "zivilen Stadt". Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fuhren dort Straßenbahnen. Es gab ein Elektrizitätswerk, Telefon und Kinos. Die Stadt wurde wegen ihrer schönen Parks und Kathedralen berühmt, und ihre Gebäude in den Hauptstraßen standen den Bauten in der russischen Hauptstadt in nichts nach. An der Spitze der Stadtverwaltung regierte das Stadtparlament, die "Duma". Aber die Oktoberrevolution erreichte auch den Kuban. Die Regierungen wechselten. Ein neuer Stadtname wurde befohlen: Seit 1920 heißt die Stadt Krasnodar (aus dem Russischen krasnyi für rot). Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt von deutschen Truppen besetzt und im weiteren Kriegsverlauf zerstört. So prägen heute überwiegend moderne Bauten das Stadtbild. Grün und großzügig präsentiert sich die Metropole: Das mediterrane Klima und die großen Alleen im Zentrum erinnern mehr an einen Urlaub im Süden als ein vom früheren Sozialismus geprägtes Stadtbild.

1979 wurden über einen Austausch des Stadtjugendausschusses erste Kontakte zwischen Karlsruhe und Krasnodar geknüpft. Seit 1992 verbindet ein offizieller Freundschaftsvertrag beide Städte, seit Dezember 1997 sind sie Partner. Zahlreiche Aktivitäten und Besuche von beiden Seiten haben die Beziehung seither mit Leben erfüllt. Dabei steht neben dem kulturellen Austausch und persönlichen Begegnungen die materielle und ideelle Hilfe beim derzeitigen Prozess der Umgestaltung im Vordergrund. Die Städtepartnerschaftsinitiative Karlsruhe - Krasnodar ist dabei einer der wesentlichen Motoren der Unterstützung.

Lage: In Südrussland an den Ausläufern des Kaukasus, etwa 100 km vom Schwarzen Meer entfernt, am Fluss Kuban, 21 bis 34 m über NN. Hauptstadt der Kuban-Region. Fläche: 840 Quadratkilometer. Einwohner: 765.000. Wirtschaftliche Struktur: Wirtschaftliches Zentrum der Kuban-Region, metall- und holzverarbeitende Industrie, Porzellanmanufaktur, Lebensmittelindustrie, Tabakfabrik. Zahlreiche Landwirtschaftsbetriebe (u.a. Reisanbau am Kubanstausee sowie Tee und Wein), Sitz mehrerer Großbanken. Wissenschaft und Bildung: Staatl. Kuban-Universität, staatl. Agrar-Universität, technische Universität, Fachhochschule für Medizin, Kunst und Kultur, Sport. Über 40.000 Studenten. Mehrere wissenschaftliche Forschungsinstitute, u.a. für Erdöl, Gas, landwirtschaftliche Produkte. Sport und Freizeit: Stadion Kuban (40.000 Zuschauer), mehrere kleine Stadien, fünf Schwimmbäder, Pferderennbahn. Kultur: Philharmonie, Schauspielhaus, Operettentheater, Puppentheater, Zirkus, Orgelsaal im Rathaus, Rimskij-Korsakow-Musikhochschule, Sinfonie- und Kammerorchester, staatl. Kuban-Kosaken-Chor. Städt. Gemäldegalerie, historisch-archäologisches Museum, "Krasnodarer Arbat" (Straßenausstellung von Kunstgegenständen), Puschkin-Bibliothek. Verkehr: Internationaler Flughafen (rd. 5 Mio. Passagiere jährlich), vier Bahnhöfe (Verbindungen: Moskau, Kaukasus, Schwarzes und Asowsches Meer), Knotenpunkt mehrerer Fernstraßen, Flusshafen am Kuban.

Dr. Jan-Dirk Rausch

Uzbekistan - Tashkent Airport (19)
-1993-
Der unglaubliche Zustand dieses Airports ist eine eigene Rubrik wert. Es war nicht herauszufinden, ob er gerade abgerissen oder aufgebaut wird.
Die Tickets für die Uzbekistan Airways bekamen wir geschenkt, da wir lange Zeit grosse Kontingente auf Risiko für unser Low Budged Publikum abnahmen. Auf einem Flug Anfang Januar auf der Teilstrecke von Bangkok nach Tashkent musste die Maschine wegen eines Schneesturmes bereits in Alma Ata runter. Mangels Visum wurden alle unsere 28 Gäste dort sofort verhaftet...

Tunesien (105)
Fotos von Touzeur.

Tozeur (arabisch ‏توزر‎, DMG Tauzar), das römische Tusuros, ist eine Stadt im südlichen Tunesien mit 32.400 Einwohnern (Stand 2004). Die Gouvernoratshauptstadt liegt am Nordwestrand des Salzsees Chott el Djerid zwischen Gafsa, Kebili und Nefta und ist Zentrum der Region Bled el Djerid / ‏بلاد الجريد‎ /„Land der Dattelpalmen“.

Eine Besonderheit von Tozeur ist die Lehmziegelarchitektur, die für diese Gegend Tunesiens charakteristisch ist. Beispiele hierfür findet man sowohl bei modernen Gebäuden als auch in der Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und überdachten Tunnelwegen.

Tozeur besteht aus der eigentlichen Stadt und einer im Süden und Osten anschließenden etwa 10 km² großen Oase. Trotz der extremen klimatischen Bedingungen (Höchsttemperaturen bis zu 50 °C, Jahresniederschlag zwischen 80 und 120 mm) ist die durch fossile Wasservorräte gespeiste Oase sehr fruchtbar. Ein verheerender Brand in den neunziger Jahren vernichtete einen Großteil der Oasenvegetation, insbesondere viele der Dattelpalmen, sodass sich die einstmals äußerst populäre Oase heute in einem veränderten Landschaftsbild präsentiert. Die hier angebauten Datteln bilden seit je her die Lebensgrundlage der örtlichen Bevölkerung. Früher spielte auch der Karawanenhandel eine Rolle. Dessen Wegfall als Wirtschaftsfaktor wurde durch den Tourismus kompensiert. Westlich der Stadt befindet sich der Flughafen Tozeur-Nefta. Tozeur besitzt einen Bahnhof und ist Endstation der Bahnlinie von Gafsa her kommend.

Tozeur und Umgebung waren Drehorte für die Oscarprämierten Science Fiction-Filme Krieg der Sterne von George Lucas. Ein Großteil des 1996 erschienenen, mit neun Oscars ausgezeichneten Spielfilms Der englische Patient wurde in Tozeur und dem näheren Umland gedreht. Das ZDF ließ 1972 die erste Staffel der auf Karl May-Romanen beruhenden Fernsehserie Kara Ben Nemsi Effendi unter anderem in Tozeur und dem benachbarten Nefta drehen.

Die italienische Popsängerin Alice brachte 1984 zusammen mit Franco Battiato die Single I Treni di Tozeur (zu Deutsch: Die Züge von Tozeur) auf den Markt und verschaffte der Oasenstadt damit in Europa einen größeren Bekanntheitsgrad.

Israel (158)
Eine Reise im Jahre 1991

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Israel in der Vergangenheit und heute:

Israel, das gelobte Land der Bibel, ist heute ein moderner, prosperierender und lebenssprühender Staat mit einem pulsierenden Geschäftsleben. Jahrhundertelang lagen viele Stätten der bedeutendsten Ereignisse in der Geschichte der Menschheit unter Sand und zerfallenen Terrassen begraben, bis das Land von dem aus dem Exil heimkehrenden Volk Israel urbar gemacht wurde.

Im heutigen Israel befinden sich auf den einst unfruchtbaren Abhängen, Sümpfen und in der Wildnis der Wüste moderne Städte und Dörfer, blühende Bauernhöfe und grüne Wälder, High-Tech-Industrien und hochentwickelte Unternehmen. Das Echo der Vergangenheit hallt jedoch noch immer inmitten dieses dynamischen, wiedergeborenen Landes. Jerusalem, die heilige Stadt und ewige Hauptstadt Israels, bewahrt seine heilige Aura und begrüsst den nicht enden wollenden Strom von Pilgern aller Glaubensrichtungen. Die gleichalte Stadt Beerschewa (Beersheva) befindet sich am Anfang der Negev-Wüste, wie damals in den Tagen des Erzvaters Abraham, Eilat, Israels Zugang zum Roten Meer, verfügt wieder über einen geschäftigen Hafen, wie zu Zeiten von König Salomon. Im historischen Galiläa liegt Nazareth, der Ort der Verkündigung Mariä, und der Kindheit Jesu.

Außer den historischen und heiligen Stätten hat Israel den Touristen eine Menge zu bieten:
Weite, saubere und sonnige Strände, moderne Städte und Hotels, Theater und Nachtklubs, Kurorte und farbenfrohe Märkte - die alle in kürzester Zeit zu erreichen sind. So sind die sonnigen Strände und die schneebedeckten Berge, die üppigen Wälder und die pittoreske Wüstenlandschaft in nur wenigen Autostunden zu erreichen.
Quelle: http://www.israel-info.de

Arabische Emirate / Oman (730)
Eine Mietwagenrundreise im Oktober 2009 durch die Vereinigten Arabischen Emirate mit Abstecher in den Oman. Tolle Straßen, freundliche Menschen, günstige Nebenkosten etc. machen dieses Ziel, das in 6 Flugstunden leicht zu erreichen ist, zum Muss.


Die Vereinigten Arabischen Emirate liegen an der östlichen Küste der Arabischen Halbinsel in Südwestasien zwischen 22°50′ und 26°00′nördlicher Breite und 51°00′ und 56°25′ östlicher Länge. Der Süden und Westen des Landes grenzt über eine Länge von 457 km an Saudi-Arabien, der Osten über 410 km an Oman und über die Hoheitsgewässer im Westen an Katar. Im Norden schmiegt sich das Land an den Südbogen des Persischen Golfes und im Osten an den Golf von Oman, wo es das Staatsgebiet des Oman in zwei Teile trennt. Dort findet sich auch noch mit dem Gebiet um Nahwa eine Enklave zweiter Ordnung. Die Küstenlinie am Persischen Golf kann nicht genau bestimmt werden, da sie sich durch Verlagerung von Sand und Schlickmassen ständig ändert. Aus diesem Grund ist die Landesfläche nur ungenau anzugeben. Sie beträgt ca. 77.700 km² oder 83.600 km², wenn dabei die vom Iran 1992 einseitig übernommenen Tunb-Inseln (von Ra’s al-Chaima beansprucht) und die Insel Abu Musa (von Schardscha beansprucht) zusammen mit dem sie umgebenden Meeresgebiet eingerechnet werden.[9][10] Im August 1974 wurde mit Saudi-Arabien im „Riad-Vertrag“, vereinbart, dass die VAE die Landverbindung nach Katar und das anteilige Seegebiet am Chaur al-Udaid ab- und dafür Saudi-Arabien die territorialen Ansprüche auf die Oase Buraimi/Al-Ain aufgibt.[11]

Die VAE bestehen aus den Emiraten Abu Dhabi, Adschman, Dubai, Fudschaira, Ra’s al-Chaima, Schardscha und Umm al-Qaiwain. Das größte Emirat, Abu Dhabi, nimmt mit 67.340 km² zirka 87 % der Gesamtfläche des Landes ein, während das kleinste Emirat, Adschman, mit 259 km² nur 0,33 % der VAE ausmacht. Vor ihrem Abzug 1971 legten die britischen Protektoratsautoritäten die Grenzen zwischen den einzelnen Emiraten fest, um Territorialstreitigkeiten, welche die Gründung der VAE hätten behindern können, vorzubeugen. Dies wurde von den Herrschern der jeweiligen Emirate zum größten Teil anerkannt. Einige wenige Konflikte wurden erst nach der Gründung der VAE beigelegt. Die kompliziertesten Grenzen sind im Hadschar-Gebirge, wo sich fünf Emirate um mehr als ein Dutzend Enklaven stritten.

Weiterlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigte_Arabische_Emirate



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